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Stollen-Tritt an Kopf Viertliga-Torwart erleidet Schädel-Hirn-Trauma

Stefan Alschinger vom TSV Buchbach trifft Fürths Keeper Bastian Lerch mit seinen Stollen am Kopf.
Stefan Alschinger vom TSV Buchbach trifft Fürths Keeper Bastian Lerch mit seinen Stollen unglücklich am Kopf.
© Zink/Imago
Gute Besserung, Bastian Lerch! Der Viertliga-Keeper von Greuther Fürths zweiter Mannschaft hat in einer Partie den Stollen seines Gegenspielers an den Kopf bekommen - der Stollen soll sogar in den Schädel eingedrungen sein.

Ein Zusammenprall mit schlimmen Folgen hat die Viertliga-Begegnung zwischen der zweiten Mannschaft der Spielvereinigung Greuther Fürth und dem TSV Buchbach überschattet. Torwart Bastian Lerch wurde von Buchbachs Stefan Alschinger mit dem Stollen am Kopf getroffen. Die "Bild"-Zeitung schreibt gar, der Stollen sei in den Kopf des Torhüters eingedrungen.

Lerch musste nach der Aktion in die Erlanger Uniklinik gebracht werden, die Ärzte erkannten ein offenes Schädel-Hirn-Trauma und operierten Lerch am Kopf. Der Torwart überstand die Operation. Mitspieler berichteten, er habe unmittelbar nach der Aktion unter Gedächtnisverlust gelitten. Auch nach der Operation soll er sich nicht mehr an die Unglücks-Szene erinnern können.

"Die Fotos sind schlimm"

Mitspieler und Verantwortliche waren nach der Szene geschockt. "Die Fotos sind schlimm", sagte Fürths Sportdirektor Martin Meichelbeck der "Bild"-Zeitung. Man wolle das Video-Material auswerten, Zeugen befragen und danach prüfen, ob der Verein gegen den Buschbacher Gegenspieler juristisch vorgehen werde. Fürths Regionalliga-Trainer Thomas Kleine empfand die Szene im Spiel offenbar als nicht so schlimm: "Ich habe es im Spiel selber nicht als böses Foul gesehen, weil beide zum Ball gehen wollen. Das war mehr als unglücklich", sagte er zur "Bild."


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