Musik
Deutscher Musikautor*innenpreis 2026 geht an "Tau mich auf"

Der Deutsche Musikautor*innenpreis geht an Zartmann und seine Co-Autoren. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Der Deutsche Musikautor*innenpreis geht an Zartmann und seine Co-Autoren. (Archivbild) Foto
© Marcus Brandt/dpa
Der Deutsche Musikautor*innenpreis 2026 geht an die fünf Autoren des Hits "Tau mich auf" von Zartmann. Das Team vereint Musiker aus unterschiedlichen Richtungen – von Klassik bis Cloud-Rap.

Millionenfach angehört, monatelang in den Charts: Die Autoren des Songs "Tau mich auf" von Zartmann erhalten den Deutschen Musikautor*innenpreis 2026. Wie dessen Pressestelle mitteilte, werden Zartmann und seine Co-Autoren David Bonk (DaJu), Moritz Dauner, Jonas Kraft (Cuffa) und Aaron Lovac (Drumla) mit dem Preis ausgezeichnet.

Der Song hatte im vergangenen Jahr die Charts gestürmt: Er erreichte Platz 1 der Offiziellen Deutschen Single-Charts, hielt sich 36 Wochen in den Top 10 – so lange wie kein anderer deutscher Song – und kam auf 187 Millionen Streams. Damit ist "Tau mich auf" das "Erfolgreichste Werk 2025".

Zartmann als Stimme einer neuen Generation

Die Akademie Deutscher Musikautor*innen bezeichnete Zartmann als prägende Stimme einer neuen Generation deutschsprachiger Künstler. Seine Musik verbindet Rap und Pop, erzählt von Nähe, Selbstzweifeln und Großstadtgefühlen. Mit der Nummer-eins-EP "Schönhauser" und mehreren Preisen, darunter zwei Auszeichnungen bei der 1LIVE Krone 2025, etablierte er sich in der deutschen Poplandschaft.

"Als ich erfahren habe, dass mein Song das "Erfolgreichste Werk 2025" ist – ein Song, der einfach so in einer Jam Session entstanden ist – habe ich mich umso mehr gefreut, denn keiner hätte damit gerechnet, dass Erfolge wie der Deutsche Musikautor*innenpreis dabei rumkommen", sagte Zartmann zu der Auszeichnung. 

Preisverleihung in Berlin

Der Deutsche Musikautor*innenpreis würdigt seit 2009 Komponistinnen und Textdichter hinter den Songs. Unter dem Motto "Autor*innen ehren Autor*innen" rückt er jene in den Fokus, die oft nicht im Rampenlicht stehen. Die Preisverleihung findet am 26. Februar 2026 in Berlin statt.

dpa