Günter M. Ziegler ist als Präsident der Freien Universität Berlin wiedergewählt worden. Der erweiterte Akademische Senate stimmte mit 39 von 59 abgegebenen Stimmen für den Amtsinhaber, wie ein Sprecher der Universität mitteilte. Der Mathematikprofessor stand als einziger Kandidat zur Wahl, eine weitere Kandidatin hatte ihre Kandidatur vor einigen Wochen zurückgezogen.
Zur Wahl erforderlich war die absolute Mehrheit von mindestens 31 Stimmen. Es gab 20 Nein-Stimmen und keine Enthaltungen. Die Amtszeit beginnt am 6. Juli 2026 und dauert vier Jahre. Zum erweiterten Akademischen Senat gehören 61 Personen. Er setzt sich aus Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern, akademischen Mitarbeitern, Studierenden und Mitarbeitern für Technik, Service und Verwaltung zusammen.
Zum dritten Mal gewählt
Ziegler ist seit 2018 Präsident der Freien Universität (FU), damit beginnt im Sommer seine dritte Amtszeit. Er sei erneut angetreten, weil der FU in den kommenden Jahren riesige Aufgaben bevorstünden, die weitergeführt, neu in Angriff genommen und gemeistert werden müssten, wie Ziegler dem Online-Magazin Campus.Leben sagte. "Dafür bringe ich Begeisterung, Einsatz und Erfahrung mit."
Nach seiner Wiederwahl dankte er dem erweiterten Akademischen Senat für das fortgesetzte Vertrauen. "Damit habe ich ein starkes Mandat für die Vertretung der Universität in schwierigen Zeiten", sagte er laut Mitteilung.
Ziegler wurde 1963 in München geboren, wo er Mathematik und Physik studierte. Am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge in den USA machte er seine Promotion. Seit März 2011 arbeitet er an der FU. Die FU ist eine der größten Hochschulen Berlins. Dieses Semester sind rund 37.000 Studierende an der Hochschule eingeschrieben.