Bei einem Busunfall in Berlin-Gatow sind nach Polizeiangaben mehr Fahrgäste verletzt worden als zunächst angenommen. Neben dem 29 Jahre alten Fahrer wurden zwölf Insassen des BVG-Fahrzeuges leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Am Sonntag war von zehn leicht verletzten Passagieren die Rede. Im Nachhinein seien zwei weitere Betroffene gemeldet worden, erklärte eine Polizeisprecherin.
Bei dem Unfall am frühen Sonntagnachmittag auf der Gatower Straße war zudem ein Autofahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der 46-Jährige kam mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Der Mann erlitt laut Polizei unter anderem einen Schienbeinbruch und Kopfverletzungen. Er soll außer Lebensgefahr sein, wie es von der Polizei hieß.
Strecke rund acht Stunden gesperrt
Nach ersten Ermittlungen war der 46-Jährige mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto stieß mit dem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe zusammen, dieser fuhr in der Folge gegen einen Baum. Warum der Autofahrer in den Gegenverkehr geriet, ist nach Polizeiangaben noch unklar.
Die Feuerwehr war mit mehr als 50 Kräften vor Ort bei dem Unfall im Süden des Bezirks Spandau, wie es hieß. Der Bereich um die Unfallstelle war nach Polizeiangaben etwa acht Stunden lang gesperrt. Experten der Polizei sicherten Spuren und machten Drohnenaufnahmen von der Stelle.