Zollfahnder haben voriges Jahr in Thüringen rund 1.000 Arbeitgeber zu Schwarzarbeit kontrolliert und dabei fast 11.600 Beschäftigte überprüft. Solche Überprüfungen gab es demnach vor allem auf dem Bau sowie bei Gaststätten und Beherbergungsbetrieben, wie aus Zahlen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit hervorgeht. Im Ergebnis wurden rund 3.200 Strafverfahren (2024: 2.754) eingeleitet und knapp 1.700 Bußgeldverfahren (1.642).
Alljährlich decken die Beamten mit ihren Kontrollen Millionenschäden auf. Dabei handelt es sich den Angaben nach vor allem um Beiträge zur Sozialversicherung, die nicht oder zu wenig gezahlt wurden, aber auch um zu Unrecht erhaltene Leistungen von der Agentur für Arbeit oder den Jobcentern. Der Schaden aus den 2025 abgeschlossenen Verfahren beläuft sich auf rund 59,7 Millionen Euro - nach knapp 29,6 Millionen Euro im Jahr davor.