Tag der Arbeit
Demos, Party, Rap: Berlin startet in den 1. Mai

Polizeibeamten sichern Demonstrationen in der Hauptstadt. Foto: Carsten Koall/dpa
Polizeibeamten sichern Demonstrationen in der Hauptstadt. Foto
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Großeinsatz am 1. Mai in Berlin: 5.300 Polizisten sichern die Hauptstadt - vom bunten Fahrradkorso bis zur Demo-Nacht in Berlin-Kreuzberg. Wie entwickelt sich die Lage nach einem ruhigen Auftakt?

Die Straßen und Parks in Berlin dürften am heutigen Maifeiertag bei sonnigem Wetter richtig voll werden. Rund 5.300 Polizisten aus mehreren Bundesländern sichern Demonstrationen, Gewerkschaftskundgebungen und Partys zum 1. Mai. 

Fahrradkorso im Villenviertel

Am Morgen startete ein Fahrradkorso in den Grunewald. In dem Villenviertel wollen am Mittag vor allem junge Menschen mit teilweise bunten Aktionen gegen Kapitalismus und hohe Mieten demonstrieren. 

Der Auftakt in der Walpurgisnacht verlief weitgehend störungsfrei, wie es von der Polizei hieß. Heute werden zehntausende Demonstranten in der Hauptstadt erwartet, vor allem beim Aufzug "Revolutionärer 1. Mai" von linken und linksradikalen Gruppen am Abend. Die Polizei rechnete damit, dass es weitgehend gewaltfrei bleibt.

Techno-Party und Fest mit Rapperin Ikkimel

Gewerkschaften demonstrieren traditionell am Tag der Arbeit. Es gibt unter anderem auch eine Techno-Party gegen die nächtliche Schließung des Görlitzer Parks in Berlin-Kreuzberg. 

Beim 1. Mai-Fest am Mariannenplatz in Kreuzberg hat Rapperin Ikkimel am Abend einen Auftritt (19.15 Uhr) angekündigt. Die Künstlerin ist unter anderem bekannt dafür, dass sie mit ihren explizit sexualisierten Texten polarisiert.

In der Walpurgisnacht am Donnerstag feierten die Menschen weitgehend friedlich in den Parks der Hauptstadt. Auch die "queer-feministische" Frauen-Demonstration mit mehr als 2.000 Menschen verlief laut Polizei weitgehend ohne Störungen.

dpa