Trotz der Nähe zu Berlin rechnet die Stadt Potsdam in den kommenden Jahren lediglich mit einem moderaten Bevölkerungswachstum. "Die Einwohnerzahl Potsdams wird demnach bis Ende des Jahres 2040 um rund 12.300 Personen auf etwas mehr als 200.000 steigen", hieß es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Das entspreche einem Anstieg von etwa 6,6 Prozent. Die Prognose stammt von der Stadtverwaltung.
"Die Ergebnisse zeigen: Potsdam wächst weiter, aber deutlich moderater und allein durch Zuzug", sagte Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos). Für die Prognose wurden insbesondere die Anzahl der Geburten sowie die Zuwanderung von außen in den Blick genommen, die im Analysezeitraum ab 2021 deutlich niedriger ausfielen als zuvor. Seit 2020 verzeichnet Potsdam zudem eine negative natürliche Bevölkerungsentwicklung, also weniger Geburten als Sterbefälle. 20 Jahre lang war diese positiv ausgefallen.
Das Wachstum Potsdams werde somit deutlich geringer ausfallen, als es die zuletzt erstellte Bevölkerungsvorausberechnung vorgesehen hatte, hieß es von der Stadtverwaltung. Die Bevölkerungsprognose aus dem Jahr 2020 prognostizierte mit den damals getroffenen Annahmen ein Wachstum Potsdams auf fast 218.000 Einwohner im Jahr 2040. Nach Angaben der Stadt von Dezember 2024 leben in Potsdam aktuell rund 190.000 Menschen.