Bombenentschärfung
Bombenentschärfung in Kiel hat begonnen

Die Anwohner und Anwohnerinnen werden voraussichtlich für mehrere Stunden evakuiert (Archivbild) Foto: Friso Gentsch/dpa
Die Anwohner und Anwohnerinnen werden voraussichtlich für mehrere Stunden evakuiert (Archivbild) Foto
© Friso Gentsch/dpa
Wegen einer Bombenentschärfung in Kiel-Suchsdorf müssen rund 5.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Nach einer leichten Verspätung sind die Entschärfer nun an der Arbeit.

Im Kieler Stadtteil Suchsdorf hat die Bombenentschärfung begonnen. Bis 10 Uhr mussten alle Kieler in der Sperrzone, 1.000 Metern um die gefundene Fliegerbombe, ihre Wohnungen verlassen, wie die Polizei mitteilte. Da sich jedoch auch nach 10 Uhr noch weiter Menschen im Sperrbereich befanden, starteten die Entschärfer erst eine halbe Stunde später.

Weltkriegsbombe wird entschärft

Von der Evakuierung sind etwa 5.000 Menschen betroffen. Die Polizei geht davon aus, dass die Bombenentschärfung mehrere Stunden dauern kann. Für Menschen, die keine andere Ausweichmöglichkeit haben, steht das Ernst-Barlach-Gymnasium offen. 

Während der Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes bleiben mehrere Straßen gesperrt. Unter anderem die B 76 zwischen den Abfahrten Kiel Holsteinknoten und Steenbeker Weg. Auch der Steenbeker Weg bleibt zwischen der Abfahrt der Bundesstraße 76 und der Projensdorfer Straße unpassierbar.

dpa