Ehrungen
Helmut-Schmidt-Zukunftspreis für Militärstrategin

In diesem Jahr wird die Direktorin der Forschungsabteilung am NATO Defense College in Rom, Florence Gaub, geehrt. (Archivbild) F
In diesem Jahr wird die Direktorin der Forschungsabteilung am NATO Defense College in Rom, Florence Gaub, geehrt. (Archivbild) Foto
© Christian Charisius/dpa

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Florence Gaub räumt mit dem Mythos der europäischen Hilflosigkeit auf, meint die Jury des Helmut-Schmidt-Zukunftspreises. Für ihre unideologische Sicht soll die Militärstrategin geehrt werden.

Für ihre Beiträge zur Sicherheit und ihr Eintreten für Europas Handlungsfähigkeit erhält die Militärstrategin und Zukunftsforscherin Florence Gaub den diesjährigen Helmut-Schmidt-Zukunftspreis. 

In einer aggressiver gewordenen, zunehmend fragmentierten Welt gehe die Direktorin der Forschungsabteilung am Nato Defense College in Rom unideologisch mit den Themen Demokratie, Sicherheit, Wohlstand und Freiheit um, heißt es in der Begründung der Jury. 

Jury: Gaub betont Gestaltungsfähigkeit freier Gesellschaften

Dabei betone Gaub die Selbstwirksamkeit und Gestaltungsfähigkeit von freien Gesellschaften. "Vor allem aber macht sie Schluss mit der Idee europäischer Hilflosigkeit, die durch den Kontinent wabert."

Der Zukunftspreis wird von der Wochenzeitung "Die Zeit" und der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung verliehen und soll Gaub am 17. Juni im Hamburger Thalia Theater übergeben werden. Seit 2022 würdigt die Auszeichnung herausragende, innovative Leistungen in den Bereichen Demokratie, Gesellschaft und Technologie.

dpa