Fußball-Bundesliga
Herausforderung in Mainz: HSV ohne gesperrten Vuskovic

Durch Sperre gebremst: Luka Vuskovic fehlt dem HSV in Mainz (Archivbild) Foto: Harry Langer/dpa
Durch Sperre gebremst: Luka Vuskovic fehlt dem HSV in Mainz (Archivbild) Foto
© Harry Langer/dpa
19 Bundesliga-Spiele spielte Luka Vuskovic für den HSV durch. Jetzt muss der Abwehrchef wegen einer Sperre pausieren. Cheftrainer Merlin Polzin gönnt ihm eine Pause. Tatenlos ist Vuskovic nicht.

HSV-Cheftrainer Merlin Polzin hat drei Kandidaten als Ersatz für den gesperrten Abwehrchef Luka Vuskovic im Spiel am Freitag (20.30 Uhr/Sky) im Kopf. Jordan Torunarigha, Daniel Elfadli oder Warmed Omari können nach Ansicht von Polzin den Part des 18 Jahre alten Ausnahmetalents im Zentrum der Abwehrkette übernehmen. 

"Ich bin da weniger negativ eingestellt, sondern freue mich darauf, auch jemanden anderen auf der Position zu sehen", sagte der 35-jährige Polzin bei der Spieltags-Pressekonferenz. Natürlich sei es kein Geheimnis, "dass Luca mit seinen Leistungen und seiner Persönlichkeit uns auf jeden Fall fehlen wird beziehungsweise dafür gesorgt hat, dass man jetzt auch das Gefühl hat: Okay, da fehlt einer." 

Dauer(b)renner Vuskovic

Die Leihgabe von Tottenham Hotspur hat zuletzt 19 Bundesliga-Spiele über die volle Spielzeit bewältigt. Der Kroate hat mit seinen Leistungen maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Abwehr der Hamburger stabilisiert hat und der Erstliga-Rückkehrer vor dem 23. Spieltag als Tabellenneunter vorerst fernab der Abstiegszone rangiert.  

In dieser Woche erhielt Vuskovic vom Trainer-Team die Erlaubnis, in seine Heimat Split zu reisen. Trotz seiner Leistungen müsse man sehen, dass er noch ein junger Mensch ist, "der schon das eine oder andere im Ausland erlebt hat", betonte Polzin. 

Aktive Auszeit in Split

Neben den Spielen für den HSV absolvierte Vuskovic auch noch etliche Partien in den Auswahlmannschaften seines Landes. Er habe in dieser Spielzeit noch keine Pause gehabt, sagte Polzin. Daher gönnte er dem Jung-Start eine Auszeit. 

Tatenlos ist Vuskovic nicht. Da ist sich Polzin sicher: "So wie ich ihn auch kenne und wie ich jetzt auch die Rückmeldung habe von den GPS-Daten, was er in Split gemacht hat, war es weniger frei, sondern eher Training an einem anderen Ort."

dpa