Menschen in Schleswig-Holstein haben das neue Jahr gefeiert. Zu größeren Einsätzen kam es bis kurz nach 3.00 Uhr nicht, wie es von mehreren Leitstellen der Polizei hieß.
In der Landeshauptstadt Kiel wurden zwischen 22.00 Uhr und 2.00 Uhr laut Polizei 25 Brandeinsätze, 14 Notfalleinsätze und eine technische Hilfeleistung verzeichnet. Im Wesentlichen seien brennende Feuerwerksbatterien und Müllbehälter gelöscht worden.
Böller Richtung eines Streifenwagens geworfen
Auf dem Vinetaplatz im Kieler Stadtteil Gaarden wurden von einer Personengruppe in Richtung eines Polizeistreifenwagens Böller geworfen. Dabei wurde ein Polizist leicht verletzt, er blieb demnach dienstfähig. Es wurde eine Anzeige wegen schweren Landfriedensbruchs aufgenommen.
In Ratekau (Kreis Ostholstein) kam es laut Polizei zu einem größeren Gebäudebrand. Ein Feuer in einem Carport griff demnach auf ein Haus über, vier Menschen wurden leicht verletzt. Die Brandursache war laut Polizei noch unklar.
In Pinneberg kam es laut Polizei zum Streit zwischen zwei Familien, wobei mehrere Menschen verletzt wurden. Hintergründe waren zunächst nicht bekannt. In Heide (Kreis Dithmarschen) soll es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen gekommen sein, auch hier blieben die Hintergründe zunächst unklar.
Böllern nicht überall erlaubt
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In einigen Orten in Schleswig-Holstein ist das Böllern und Zünden von Raketen verboten oder eingeschränkt. So ist auf Sylt und in der Gemeinde St. Peter-Ording Feuerwerk laut Kreis Nordfriesland komplett untersagt.
Auf Amrum und Föhr sind hingegen nur bestimmte Feuerwerkskörper verboten. Wie in den Vorjahren gilt an Silvester und Neujahr ein Verbot für Feuerwerkskörper der Kategorie F2, zu denen auch Raketen gehören. Auf Pellworm ist das Knallen im Umkreis von 300 Metern um reetgedeckte Gebäude verboten.