St. Pauli
Wohnunterkünfte an der Reeperbahn wegen Mängeln geschlossen

Wegen unhaltbarer Zustände haben die Behörden zwei Wohnunterkünfte an der Hamburger Reeperbahn mit sofortiger Wirkung geschlosse
Wegen unhaltbarer Zustände haben die Behörden zwei Wohnunterkünfte an der Hamburger Reeperbahn mit sofortiger Wirkung geschlossen. (Archivbild) Foto
© Daniel Bockwoldt/dpa

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Offene Stromleitungen, keine Brandmelder, überfüllte Zimmer: Zwei Häuser auf der Reeperbahn mussten sofort geschlossen werden. Was die Kontrolleure dort noch entdeckten.

Wegen unhaltbarer Zustände haben die Behörden zwei Wohnunterkünfte an der Hamburger Reeperbahn dichtgemacht. In beiden Immobilien habe es keine Kochmöglichkeit, keine Waschmaschinen, vielfach keine Möglichkeit, Kleidungsstücke unterzubringen, gegeben. Wie das Jobcenter team.arbeit.hamburg nach einer gemeinsamen Überprüfung unter anderem durch die Polizei, die Feuerwehr und die Steuerfahndung mitteilte, gab es in den Unterkünften dafür teils offene Stromleitungen und eine deutliche Überbelegung. 

"Wirklich gefährlich waren der fehlende Brandschutz in Gestalt von fehlenden Rettungswegen sowie überhaupt keine Brandmelder in den Räumen und Fluren", erklärte das Jobcenter. Das habe letztlich zu einer sofortigen Nutzungsuntersagung der beiden Häuser auf der Reeperbahn geführt. Neben den Immobilien Reeperbahn 66 und 68 sei auch ein Gebäude am Hamburger Berg 31 überprüft worden.

Der Einsatz der 37 Beschäftigten verschiedener Behörden habe morgens um 7.00 Uhr begonnen. Laut den beim Jobcenter gespeicherten Daten sollten 23 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 37 Personen in den betreffenden Objekten untergebracht sein, davon 13 Kinder. Die Aufgabe bestand den Angaben zufolge nun darin, zu prüfen, ob sich die gemeldeten Personen tatsächlich regelmäßig dort aufhalten, wie ihre Lebenssituation ist und ob auch nicht gemeldete Personen dort leben.

dpa