Sauberer Stadt
Müll muss weg: Stadtreinigung säubert 80 weitere Spielplätze

Die Sauberkeit der Spielplätze im Blick: Die SPD-Politiker Krach und Saleh. Foto: Torsten Holtz/dpa
Die Sauberkeit der Spielplätze im Blick: Die SPD-Politiker Krach und Saleh. Foto
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Rund 600.000 Kinder, 1.900 Spielplätze – auf manchen Spielplätzen nerven Müll und Verwahrlosung die Nutzer. Jetzt kommen 80 weitere in die Verantwortung der BSR.

Kaffeebecher und Verpackungsmüll, aber auch Zigarettenkippen und manchmal sogar Spritzen: Die regelmäßige Reinigung der Berliner Spielplätze ist so mühselig wie dringend notwendig. Ab dem 1. Juni wird die Stadtreinigung BSR nun mit der Säuberung von weiteren 80 Spielplätzen betraut, die die Bezirke ausgewählt haben. Dies berichtete BSR-Vorstandschefin Stephanie Otto bei einem Pressetermin mit dem SPD-Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl, Steffen Krach. Dafür seien auch neue Kollegen eingestellt und Fahrzeuge angeschafft worden. 

Krach will Berlin, wo rund 600.000 Kinder leben, nach eigenen Worten zur familienfreundlichsten Metropole Europas machen. Dazu sollten die 1.900 öffentlichen Spielplätze sauber, sicher und schön werden. Dies sei keine Nebensache, sagte der 46-Jährige. "Ich glaube tatsächlich, dass das Thema Müll und Verwahrlosung der Stadt eines der zentralen Aufregerthemen ist für viele Bürger."

135 Spielplätze werden durch die BSR täglich gereinigt

Schon seit 2024 werden 135 Spielplätze durch die BSR täglich gereinigt. Ab 1. Juni 2026 kommen nun weitere 80 dazu, weil dafür zusätzliches Geld im Landeshaushalt zur Verfügung steht. 

Krach will diese Zahl noch erweitern, wie er sagt. Alle stark genutzten und "belasteten" Spielplätze einschließlich der Grünflächen drumherum sollten künftig durch die BSR gereinigt werden. Damit würden die Bezirke entlastet und können sich besser um die in ihrer Zuständigkeit verbleibenden Spielplätze kümmern.

Auch Spielplätze sanieren und neu bauen will Krach, sollte er nach der Wahl politische Verantwortung tragen. Dies soll in einer gründlichen Inventur gemeinsam mit den Bezirken ermittelt werden.

dpa