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Streit um Lewandowski-Kritik: "Es ist wie auf dem Spielplatz": Didi Hamann vergleicht Uli Hoeneß mit einem Kind

Mit seiner Kritik an Stürmer Robert Lewandowski zog Dietmar Hamann im Februar den Zorn der Bayern-Bosse auf sich. Vor allem Präsident Uli Hoeneß schoss scharf gegen den TV-Experten, der nun seinerseits in einem Interview nachlegte.

Uli Hoeneß - Didi Hamann

TV-Experte Dietmar Hamann geriet zuletzt mehrfach verbal mit den Verantwortlichen des FC Bayern München aneinander

DPA

Nächste Runde im verbalen Schlagabtausch zwischen TV-Experte und Ex-Profi Dietmar Hamann und den Verantwortlichen beim FC Bayern München: Nachdem Hamann Bayern-Stürmer Robert Lewandowski im Februar scharf kritisiert hatte und dafür seinerseits von Klub-Verantwortlichen attackiert worden war, hat der Ex-Nationalspieler nun in einem Interview mit dem Schweizer "Blick" nachgelegt. 

Auf die Reaktionen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic angesprochen, erklärte Hamann zunächst, dass ihn derartige verbale Angriffe "persönlich nicht belasten", um dann erneut gegen Hoeneß auszuteilen: "Es ist wie auf dem Spielplatz. Hat ein Kind keine Argumente mehr, kommt es mit Schimpfwörtern oder einem Kraftausdruck", so der frühere Bayern-Profi. Sobald es persönlich werde, sei das für ihn aber nicht mehr "professionell und seriös". Und weiter: "Mir scheint, dass die Bayern Kritik persönlich nehmen und nicht auf der fachlichen Ebene diskutieren wollen. Ich will mich nicht auf dieses Level begeben", führte der Sky-Experte aus.

Hoeneß in Rage wegen Hamanns Lewandowski-Kritik

Hamann hatte Stürmerstar Robert Lewandowski Anfang Februar, als die Bayern in der Bundesliga-Tabelle noch deutlich hinter Borussia Dortmund zurücklagen, vorgeworfen, ein Einzelgänger zu sein, der für Bayern unter anderem aufgrund seiner Theatralik und seines "zum Teil lustlosen Verhaltens auf dem Platz" zum Problem werden könne.

Salihamidzic hatte Hamann daraufhin als "schlechten Experten" bezeichnet. Nicht Lewandowski sei ein Problem für den FC Bayern, "sondern Didi Hamann ist ein Problem für Sky", schoss der Sportdirektor damals zurück. Noch deutlichere Worte fand dann Klub-Boss Hoeneß vor zwei Wochen in einer Sendung von Sport1. Hamann spiele sich auf, "als wäre er der Messias der Fußball-Kommentatoren - der Allesbesserwisser", redete sich Hoeneß in der Sendung "Doppelpass" in Rage. Und weiter: "Er hat mal in der 5. Liga als Trainer gearbeitet und ist nach kürzester Zeit rausgeflogen. Jetzt meint er, dass er besser ist als Guardiola und Ancelotti zusammen."

Quelle: "Blick"

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