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Nachrichten aus Deutschland: 76-Jähriger tritt auf seine Terrasse und wird sofort angeschossen – Täter kann flüchten

Goch: 76-Jähriger von Unbekanntem niedergeschossen +++ Berlin: 15-Jährige vermisst - Mordkommission ermittelt +++ Ostallgäu: Nach Lawine: Retter suchen wieder nach Vermisstem +++ Karlsruhe:63-jährige Elefantenkuh in Zoo gestorben +++ Nachrichten aus Deutschland.

nachrichten deutschland - schuss goch

Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen nicht davon aus, dass der Angreifer den 76-Jährigen töten wollte (Symbolbild)

DPA

Goch: 76-Jähriger von Unbekanntem niedergeschossen

Im nordrhein-westfälischen Goch ist ein 76-Jähriger am Samstagabend durch einen Schuss schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hielt sich der Mann in seinem Wohnzimmer auf, als plötzlich das Glas der Terrassentür zersplitterte. Daraufhin sei das späterer Opfer auf die Terrasse getreten, wo sogleich ein unbekannter Mann auf ihn schoss. Der 76-Jährige, der am Bein verletzt wurde, kam später in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand demnach nicht.

Der Täter konnte indes trotz großangelegter Suche der Polizei, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, unerkannt flüchten. "Nach ersten Erkenntnissen stand keine Tötungsabsicht hinter der Tat", schreiben die Beamten. Die Ermittlungen laufen.

Berlin: 15-Jährige vermisst - Mordkommission ermittelt

In Berlin wird seit vergangenem Montag eine 15-jährige Schülerin vermisst. Weil es nach wie vor keine Hinweise auf den Verbleib von Rebecca R. gibt und nicht ausgeschlossen werden kann, dass die junge Frau einer Straftat zum Opfer fiel, hat am Samstag eine Mordkommission des Landeskriminalamts die Ermittlungen aufgenommen.

Demnach hielt sich die Schülerin am vergangenen Montag (18. Februar) bei Familienangehörigen im Stadtteil Britz auf. Um 9.50 Uhr hätte sie zum Unterrichtsbeginn an ihrer Schule sein müssen, dort aber tauchte sie nicht auf. Nun hofft die Polizei, die inzwischen mit einem Bild nach der Schülerin sucht, auf Hinweise aus der Bevölkerung. Rebecca R. wird wie folgt beschrieben (hier gibt es einen Link mit einem Bild der Schülerin):

  • 15 Jahre alt, kann aber auch auf drei Jahre älter geschätzt werden
  • 170-180 Zentimeter groß
  • schlanke Figur
  • braunes, schulterlanges Haar
  • Kleidung: rosafarbene Plüschjacke; weißer Kapuzenpullover mit Aufschrift “RAP MONSTER”; blaue, an den Knien zerrissene Jeans; schwarz/weiße Sportschuhe der Marke "VANS"; große beige-rosafarbene Handtasche; roter Rucksack

Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer (030) 4664-911333 oder per E-Mail entgegen.

Ostallgäu: Nach Lawine: Retter suchen wieder nach Vermisstem

Nach einem Lawinenabgang im Ostallgäu wird die Suche nach einem vermissten 43-Jährigen wieder aufgenommen. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Am Samstagabend war die Suche nach dem Mann aus Bayern wegen Lawinengefahr und einbrechender Dunkelheit abgebrochen worden. Nach Beurteilung der Situation entschied die Einsatzleitung, die Suche fortzuführen und flog Einsatzkräfte in das Lawinengebiet. Das Suchgebiet gilt weiterhin als lawinengefährdet. Die Lawine hatte am Samstag nahe der deutsch-österreichischen Grenze sechs Menschen verschüttet. Vier wurden gerettet, ein 42-Jähriger aus Bayern kam ums Leben.

Karlsruhe: 63-jährige Elefantenkuh in Zoo gestorben 

Die 63 Jahre alte Elefantenkuh Rani ist im Karlsruher Zoo gestorben. Pfleger hätten das Tier am Samstagmorgen liegend im Elefantenhaus gefunden, teilte die Stadt am Sonntag mit. Rani, die als einer der ältesten Asiatischen Elefanten Deutschlands gilt, starb demnach an Kreislaufversagen, kurz bevor eine Tierärztin das dreieinhalb Tonnen schwere Tier erlösen konnte, das sich nicht mehr allein auf den Beinen halten konnte. Die Elefantenkuh war im Juni 1957 als zweijähriges Jungtier als Wildfang aus Indien nach Karlsruhe gekommen.

Bremerhaven: Frau stürzt mit Auto in Fluss und stirbt

Eine Autofahrerin ist in Bremerhaven mit ihrem Wagen in einen Fluss gestürzt und ums Leben gekommen. Das Fahrzeug kam am Sonntagmorgen von der Straße ab, stürzte an einer Brücke in die Geeste und versank zwischen Kanuverein und Marineschule, wie die Feuerwehr mitteilte. Da der Wagen auf dem Dach am Grund des Flusses im weichen Schlick feststeckte, konnten die Rettungstaucher die Türen nicht öffnen. Mithilfe eines Bootes gelang es, das Auto zur alten Geestebrücke zu schleppen und mit einem Kran aus dem Wasser zu holen. Für die im Wagen eingeschlossene Fahrerin kam jede Hilfe zu spät.

Ostallgäu: Mindestens ein Toter nach Lawinenabgängen

Bei Lawinenabgängen in den deutschen Alpen ist mindestens ein Deutscher ums Leben gekommen. Nach den drei Lawinen an der Schäferblasse seien am Samstag ein Toter, ein Verletzter und drei unverletzte Menschen aus den Schneemassen geborgen worden, teilte die Polizei in Schwangau im Landkreis Ostallgäu mit. Bei den Opfern handelte es sich demnach um Deutsche. Ein weiterer Mensch wurde noch vermisst, die Suche wurde nach Einbruch der Dunkelheit aber ausgesetzt.

Nagold: Backabend endet für zehn Menschen im Krankenhaus

Bei einem Backabend in Nagold in Baden-Württemberg sind zehn Teilnehmer mit Kohlenmonoxid vergiftet worden. Wie die Polizei weiter mitteilte, lagen am Samstagabend gerade Pizza und Zwiebelkuchen im Ofen, als eine Frau ohnmächtig wurde. Kurz darauf klagten zwei weitere Teilnehmer über Schwindel und Kopfschmerzen. Die Feuerwehr stellte in dem öffentlichen Backhaus der kleinen Stadt stark erhöhte Kohlenmonoxid-Werte fest. Der Rettungsdienst brachte zehn Menschen ins Krankenhaus. Zur Ursache der Vergiftungen hieß es: Während des Backens war wohl der Rauchabzug im Dach geschlossen.

Neulingen: Vierjährige läuft auf Straße und wird von Auto erfasst - tot

In Baden-Württemberg ist ein vier Jahre altes Mädchen vor ein Auto gelaufen und an den Folgen des Zusammenstoßes gestorben. Das Kind lief nach Angaben der Polizei am Samstagnachmittag in der Gemeinde Neulingen bei Pforzheim zwischen geparkten Autos hindurch auf die Straße, unmittelbar vor den herannahenden Wagen eines 26-Jährigen. Die Vierjährige wurde von dem Auto erfasst und erlitt schwerste Kopfverletzungen.     Das Mädchen wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Stuttgarter Klinik geflogen, wie die Polizei weiter berichtete. Dort starb die Vierjährige jedoch am Abend an ihren Verletzungen.


Nachrichten von Samstag, 23. Februar

Reutlingen: Unbekleidete Frauenleiche in Garten entdeckt

Der Polizei in Reutlingen (Baden-Württemberg) ist am Samstagmorgen ein Leichenfund gemeldet worden. Dies habe sich beim Eintreffen der Rettungskräfte bestätigt, teilte das zuständige Polizeipräsidium sowie die Staatsanwaltschaft mit. Demnach fand man auf einem Gartengrundstück die unbekleidete Leiche einer Frau vor.

Inzwischen habe die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen, auch Spezialisten der Kriminaltechnik seien vor Ort, hieß es.

München: Drogenrazzia bei Rapkonzert

Mit mehr als 100 Beamten ist die Polizei während eines Rapkonzerts in der Münchner Olympiahalle gegen Drogenkriminalität vorgegangen. "Wir verzeichnen etwa 60 Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und 30 Anzeigen wegen Verkehrsdelikten im Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen", teilte ein Sprecher am Samstag mit. Darüber hatte die "Bild"-Zeitung zuvor berichtet. 

Die Aktion während des Auftritts des Rap-Duos Bones MC & RAF Camora am Freitagabend war länger geplant. Den Angaben zufolge wurden auch bei Konzerten der beiden Deutschrapper in anderen Bundesländern regelmäßig Razzien durchgeführt. In der Vergangenheit habe es im Umfeld der Konzerte immer wieder Hinweise auf Drogenmissbrauch gegeben.

Salzgitter: Dieb scheitert und versucht es nebenan sofort noch mal

Nachdem der erste Diebstahl misslang, hat es ein 36-Jähriger einfach in einem benachbarten Laden erneut versucht. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann vom Angestellten eines Discounters in Salzgitter dabei beobachtet worden, als er versuchte, zwei Bierdosen zu stehlen. Darauf angesprochen, händigte der verhinderte Dieb die Getränke kommentarlos aus und ging kurzerhand in einen angrenzenden Getränkemarkt, um sein Glück dort erneut zu versuchen. Dabei wurde er erneut erwischt und flüchtete.

Eine informierte Streife entdeckten den Mann wenig später im Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses und nahm ihn fest. Bei der Kontrolle habe sich dann herausgestellt, dass gegen den 36-Jährigen ein Haftbefehl vorlag. So endete der Tag für ihn in einer JVA, wo er sich "zumindest keine Gedanken um seine Lebensmittel- und Getränkeversorgung machen muss", wie die Beamten schrieben.

Lennestadt: Autofahrer fährt Feuerwehrmann absichtlich über den Fuß

Ein uneinsichtiger Autofahrer hat einen Feuerwehrmann an einer abgesperrten Einsatzstelle angefahren und verletzt. Laut Feuerwehr-Mitteilung vom Samstag fuhr der Mann dem Helfer absichtlich über den Fuß, um die Stelle trotz Verbots zu passieren. Dann verschwand er. Der Feuerwehrmann erlitt Quetschungen. Die Polizei ermittelt nach dem Vorfall am Freitag im sauerländischen Lennestadt gegen den flüchtigen Fahrer.

Die Feuerwehr hatte bei einem Löscheinsatz wegen eines Kaminbrands die Durchfahrt vor dem Haus gesperrt. Der Feuerwehrmann hatte den Autofahrer demnach darauf hingewiesen, dass er dort momentan nicht vorbei könne. Bei dem Brand kam niemand zu Schaden.

Erfurt: Dieb lässt Personalausweis an Tatort zurück

Statt eines Frühstücks hat ein ungeschickter Dieb in Erfurt eine Strafanzeige der Polizei erhalten. Der 29-Jährige wollte am Freitag in einem Erfurter Supermarkt nur einen Teil seines Einkaufs bezahlen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. In einer Kühltasche hatte er demnach Backwaren und ein Kaffeegetränk versteckt. Als ihn die Verkäuferin darauf ansprach, flüchtete der Mann, stürzte aber und verlor dabei seine Beute, einen Schlüssel und seinen Personalausweis. 

Laut Polizei hielten eine Kassiererin und ein Zeugen den 29-Jährigen fest. Da sich der Mann aber heftig wehrte, ließen sie ihn bald laufen. Seinen Personalausweis ließ der Mann aber zurück. Die Polizei erstattete Anzeige wegen räuberischen Diebstahls.

Ludwigshafen: Frauen betrügen Demenzkranken um große Geldsumme

In Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) haben zwei unbekannte Frauen einen an Demenz erkrankten 86-Jährigen um 25.000 Euro betrogen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits im November vergangenen Jahres, fiel jedoch erst kürzlich auf.

Demnach hatten die beiden Frauen den Rentner damals in der Innenstadt angesprochen und ihm eine hilflose Lage vorgespielt. In der Folge habe der Mann immer weider Einkäufe für die Frauen bezahlt sowie Geld abgehoben. Insgesamt seien so etwa 25.000 Euro zusammen gekommen, heißt es. Erst als der 86-Jährigen gegenüber seiner Tochter angab, pleite zu sein, schaute sich die die Kontostände ihres Vaters genauer an, der Betrug flog auf.

Hannover: 18-Jähriger bei Streit erstochen

In Hannover ist ein 18-Jähriger bei einem blutigen Streit in der Innenstadt erstochen worden. Das Opfer sei in der Nacht auf Samstag in einem Krankenhaus verstorben, teilte die Polizei mit. Drei weitere junge Männer erlitten bei der Auseinandersetzung nahe dem Opernplatz teils lebensgefährliche Verletzungen. "Nach ersten Erkenntnissen gerieten am Freitagabend zwei Gruppen aneinander", sagte ein Sprecher der Polizei am Samstagmorgen.  Bei der Tatwaffe handle es sich vermutlich um ein Messer, hieß es.

Den Angaben der Beamten zufolge sollen zwei noch unbekannte Männer mit spitzen Gegenstände auf die Opfer eingestochen haben, ehe sie von ihnen abließen. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit zahlreichen Streifenwagen hätten die Täter entkommen können. Die Verletzten kamen per Rettungswagen in Krankenhäuser, für den 18-Jährigen jedoch kam jede Hilfe zu spät. Ein Gleichaltriger schwebt demnach in Lebensgefahr.

Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:

  • beide etwa 170 Zentimeter groß und schlank
  • einer von beiden hat kurze Haare und trug dunkle Kleidung
  • der andere hat längere, schwarze Haare, die zum Seitenscheitel gekämmt waren; Kleidung: rotes Hemd, blaue Jeans

Hinweise auf die Männer nimmt die Kripo, die wegen eines Tötungsdelikts ermittelt, unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

Bayreuth: Halbe Stadt nach Rohrbruch ohne Trinkwasser

Bei vielen Bürgern in Bayreuth kommt seit Samstagmorgen kein Trinkwasser mehr aus der Leitung. Ursache ist ein Rohbruch. In der Nibelungenstraße war eine Hauptleitung geborsten, worauf sich im Hochbehälter automatisch eine große Schutzklappe schloss. "Dadurch wird der Druck aus den Leitungen genommen und der Behälter läuft nicht leer", sagte ein Pressesprecher der Stadtwerke Bayreuth. Die halbe Stadt sei bis auf Weiteres ohne Trinkwasser. 

Die Klappe müsse nun Schritt für Schritt wieder geöffnet werden. Wann wieder Wasser in die Leitungen fließt, war am Vormittag nicht abzusehen. Für ein Dialysezentrum und andere medizinische Einrichtungen gab es nach Angaben der Stadtwerke eine Notversorgung

Berlin: Justiz geht möglicher Polizisten-Verbindung zu Clans nach

Nach einem Vorwurf gegen Berliner Polizisten, Informationen an Mitglieder arabischstämmiger Clans weiterzugeben, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund von Aussagen eines Ex-Polizisten im Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sei von Amts wegen ein Verfahren eingeleitet worden, sagte der Sprecher der Berliner Ermittlungsbehörde, Martin Steltner. "Es gibt noch keine Beschuldigten." Zuvor hatte die "Berliner Morgenpost" darüber berichtet.

In der RBB-"Abendshow" hatte der Sprecher des Vereins Kritische Polizisten gesagt, dass einzelne Kollegen in Berlin "Informationslinien" in das Milieu arabischstämmiger Clans hätten und pflegten. Diese Polizisten kämen aber selbst auch nicht immer sofort an die für sie wichtigen Informationen, schränkte der Ex-Beamte Thomas Wüppesahl in der Sendung ein. Auf dpa-Anfrage sagte er, seine Angaben beruhten auf persönlichen Wahrnehmungen von Kollegen.

Roth: Tot entdeckter Mann wurde schwer misshandelt

Nach dem Fund einer nackten Leiche in Bayern gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann zu Tode misshandelt wurde. Bei der Obduktion seien Spuren von "stumpfer Gewalteinwirkung" gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Eine Spaziergängerin hatte die nackte Leiche am Mittwoch auf einem geteerten Weg in Roth südlich von Nürnberg entdeckt. Am Freitagvormittag suchten rund 30 Polizisten die Gegend um den Fundort ab. Auch Suchhunde waren im Einsatz. "Der Fundort muss nicht unbedingt der Tatort sein, Geruchsspuren könnten eventuell zum Tatort führen", betonte der Sprecher.

Nach wie vor unklar ist, um wen es sich bei dem etwa 50 bis 60 Jahre alten Toten handelt. Die Polizei wollte in Roth und Umgebung Wohnheime nach vermissten Personen abfragen.

Darmstadt: Polizeihund spürt flüchtigen Einbrecher in Spargelfeld auf

Ein Polizeihund hat in Hessen einen flüchtigen Einbrecher in einem Spargelfeld aufgestöbert. Wie die Polizei weiter mitteilte, flüchtete der Täter am Freitagabend mit einem Hechtsprung durch ein aufgehebeltes Küchenfenster, nachdem er von einem Pärchen auf frischer Tat ertappt worden war. Die Darmstädter Polizei erhielt Hinweise von Zeugen und verfolgte den Mann - auch Polizeihund "Pacman" kam zum Einsatz. Der Hund schnupperte die Umgebung ab und stöberte kurze Zeit später den 36 Jahre alten Tatverdächtigen in dem Spargelfeld auf. Dort ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen. Im Rucksack des Verdächtigen fanden die Beamten Einbruchswerkzeug.


Nachrichten von Freitag, 22. Februar

Frankfurt/Main: Zweijähriger stirbt bei Verkehrsunfall

In Frankfurt am Main ist ein zweijähriges Kind an den bei einem schweren Unfall erlittenen Verletzungen gestorben. Wie die Polizei mitteilte, war der Junge gemeinsam mit seinem Bruder und Vater stadtauswärts unterwegs, als er  während der Fahrt aus dem Auto fiel und schwer verletzt auf der Straße liegen blieb. Der 47-jährige Vater habe daraufhin sofort gestoppt und sei dem Kind zu Hilfe geeilt. Auch der 19 Jahre alte Bruder versuchte zu helfen, ehe ein alarmierter Rettungswagen den Zweijährigen in ein Krankenhaus brachte. Dort sei der Junge jedoch wenig später verstorben.

Die Beamten ermitteln nun, wie es zu dem tragischen Vorfall kommen konnte. Demnach ist nicht auszuschließen, dass der Vater seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen war und seinen Sohn nicht richtig für die Autofahrt gesichert hatte.

Ritterhude: Mann hortet 1000 Schusswaffen in Wohnung

Nach dem Fund von etwa 1000 Schusswaffen in einer Wohnung schließt die Polizei einen extremistischen Hintergrund aus. Beamte hatten in den Privaträumen eines 44-jährigen Büchsenmachers im niedersächsischen Ritterhude Pistolen und Gewehre mit mehreren 10.000 Schuss Munition entdeckt. Bei einem Umzug von Schleswig-Holstein nach Niedersachsen habe der Mann alle bis dahin in seiner Werkstatt gehorteten Waffen mitgenommen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel am Freitag. Er sei nicht mehr in der Lage gewesen, "seine Geschäfte so zu führen, wie es notwendig gewesen wäre." Anlass der Hausdurchsuchung war laut Polizei ein Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Kiel wegen Unterschlagung von Waffen.

Witten: 80-Jährige will rückwärts ausparken, 40.000 Euro Schaden 

Im Krankenhaus endete das verunglücktes Fahrmanöver einer Rentnerin in einem Parkhaus in Witten. Weil ein anderes Fahrzeug zu dicht neben ihrem Auto stand, stieg die 80-Jährige am Donnerstag spontan auf der Beifahrerseite ein. Von dort aus versuchte sie laut Polizei dann mit ihrem linken Bein über die Mittelkonsole hinweg das Bremspedal ihres Automatikautos zu erwischen, um rückwärts aus der Parklücke zu rollen. Dabei rutschte die alte Dame offenbar ab und trat stattdessen aufs Gaspedal. Ihr Wagen krachte rückwärts gegen einen Pfeiler und beschädigte zusätzlich zwei weitere Autos. Die Frau wurde bei dem Missgeschick verletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzte die Polizei auf ca. 40.000 Euro.

Lüneburg: Problem-Wolf darf laut Gericht abgeschossen werden

Der als gefährlich geltende Rodewalder Wolf in Niedersachsen kann abgeschossen werden. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg wies am Freitag eine Beschwerde des Freundeskreises freilebender Wölfe gegen die Tötung des Tieres zurück. Das Gericht bestätigte damit eine Entscheidung der Vorinstanz. Das Urteil ist nicht mehr anfechtbar. Die Abschussgenehmigung für den Leitrüden des Rodewalder Rudels gilt zunächst bis zum kommenden Donnerstag (28. Februar). "Zumutbare Alternativen zur Tötung sind nicht ersichtlich", hieß es in einer Mitteilung des Gerichts. Der Tod des Tieres sei zur Abwendung eines erheblichen Schadens erforderlich. Dem Wolf werden mehr als 40 Risse von Nutztieren zugeschrieben, darunter Ponys und Rinder.

Duisburg: 62-jähriger E-Biker kracht in Autotür und stirbt 

Es ist das Horrorszenario jedes Radfahrers: Bei einem am Straßenrand stehenden Auto geht plötzlich die Tür auf und man kann nicht mehr ausweichen. Einem E-Biker in Duisburg ist genau das am Donnerstagabend passiert.  Der 62-Jährige war nach Angaben der Polizei auf der Straße unterwegs, als eine Frau die Fahrertür ihres Autos öffnete. Die 56-Jährige hatte ihren Wagen kurz zuvor am Straßenrand eingeparkt. Der Mann flog über die Tür und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu, denen er wenig später in einem Krankenhaus erlag. Laut Aussagen eines Ersthelfers trug das Unfallopfer keinen Helm.

Finnentrop: Drei Tote nach missglücktem Überholmanöver

Bei einem Frontalcrash im Sauerland sind am frühen Feitagmorgen drei Menschen ums Leben gekommen, ein weiterer wurde schwer verletzt. Wie der WDR zuerst berichtete, stießen auf der Bundesstraße 236 in der Nähe von Finnentrop (Nordrhein-Westfalen) bei einem missglückten Überholmanöver zwei Pkw zusammen. Die ersten Ermittlungen ergaben nun, dass es sich bei den drei Toten um Männer im Alter von 19, 28 und 31 Jahren handelte. Wie die Polizei am Mittag weiter mitteilte, sei ein Unfallzeuge zunächst von einem der später verunfallten Pkw überholt worden. Kurz drauf stieß dieser mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Dieser soll nach der ersten Rekonstruktion des Unfalls, auf der Gegenfahrbahn unterwegs gewesen sein. Die Gründe dafür untersucht nun die Staatsanwaltschaft Siegen, die die Ermittlungen aufgenommen hat. 

Die Meldung wurde aktualisiert.

Pinneberg: Ersthelferin am Unfallort beklaut

Während sie bei einem verunglückten Biker Erste Hilfe leistete, haben Unbekannte einer Frau am Mittwoch im Kreis Pinneberg die Handtasche geklaut. Wie die Polizei berichtet, hatte die Ersthelferin ihre Tasche am Straßenrand abgestellt, um gemeinsam mit drei weiteren Passanten einen 50-jährigen Mann zu versorgen, der bei der Probefahrt mit einem Elektro-Rad zu Fall gekommen war. Als die Polizei am Unglücksort eintraf, war die Handtasche der Frau verschwunden. Die Beamten fanden sie später wenige hundert Meter entfernt vor einem Supermarkt - der unbekannte Täter entwendete laut Polizei eine "geringe Menge Bargeld". 

Köln: Illegales Autorennen in der City, Raser überholen Polizei

Zwei junge Autofahrer haben sich am späten Donnerstagabend in der Kölner Innenstadt ein Wettrennen mit ihren Autos und später eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Mit bis zu 120 Stundenkilometern rasten sie rücksichtslos durch die Straßen. Im Stadtteil Sülz überholen sie einen Wagen, in dem ein Polizeibeamter privat durch die Stadt fuhr. Der Polizist nahm die Verfolgung auf und alarmierte seine Kollegen. Daran störten sich die Raser zunächst aber nicht. Im Gegenteil. Die beiden 21- und 22-jährigen Männer überfuhren laut Polizei mehrere rote Ampeln und überholten sich mehrfach gegenseitig mit deutlich mehr als Tempo 100. Streifenbeamte stoppten das Duo schließlich in der Kölner Südstadt. Gegen sie wurde Strafanzeige gestellt.


Nachrichten von Donnerstag, 21. Februar

Köln: Pfleger wegen sexuellen Missbrauchs von jugendlicher Patientin verurteilt

In Köln wurde ein 33-jähriger Krankenpfleger zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt, nachdem er eine zum Tatzeitpunkt 15-jährige Patientin zum Sex zwingen wollte. Wie "RP Online" berichtet, ereignete sich der Vorfall im November 2017. Die Teenagerin lag demnach nach einer Handoperation noch im Krankenhaus und klingelte nachts nach dem Pfleger, weil sie Schmerzen hatte. Der Beschuldigte gab ihr ein Schmerzmittel. Weil dies  nicht half, klingelte sie kurze Zeit später erneut. Der Pfleger fragte sie, ob sie mit ihm rauchen gehen wolle, sie begleitete ihn in einen Seitentrakt der Klinik. Dort hätte der Angeklagte die Patientin begrapscht und geküsst. Anschließend hätte er sie zum Oralverkehr aufgefordert. Die Schülerin weigerte sich und er ließ von ihr ab. Zurück in ihrem Zimmer hätte sich das Mädchen bis zum nächsten Tag im Bad eingeschlossen.   

Der 33-Jährige gab an, er hätte Signale der Patientin, etwa ein Lächeln, falsch gedeutet. Außerdem hätte ihn der "sexuelle Druck" zu der Tat gezwungen. Er räumte die Tat dem Bericht nach vor Gericht vollständig ein, gab sich reumütig und wolle das Opfer auch finanziell entschädigen. Das Geld dafür würden ihm seine Schwiegereltern leihen. Den Job im Krankenhaus verlor er demnach in der Zwischenzeit und ist in einem Seniorenheim tätig. 

Herne: Wegen Nazi-Fälschung - Cranger Kirmes zurückdatiert

Die weit über die Stadtgrenzen Hernes hinaus bekannte Cranger Kirmes wird in diesem Jahr zum 535. Mal gefeiert. Das ist bemerkenswert, weil das größte Volksfest in Nordrhein-Westfalen 2018 zum 583. Mal stattgefunden hatte. Wie der WDR berichtet, hatte ein Hobby-Historiker behauptet, dass die Zählweise in den 1930er Jahren von den Nazis verfälscht wurde. Die hatten 1935, offenbar aus Propaganda-Gründen die 500. Cranger Kirmes gefeiert. Weil das historisch nicht belegt werden kann, hat der Ältestenrat der Stadt Herne das Jahr 1484 als Startjahr festgelegt. "Wichtig ist für uns, dass die neue Zählweise nicht durch die Willkür der Nazis zustande gekommen ist", betonte ein Sprecher der Stadt Herne gegenüber dem WDR. In diesem Jahr steigt die Cranger Kirmes vom 1. bis 11. August. 2018 zählten die Veranstalter fast vier Millionen Besucher.

Nachrichten Deutschland Cranger Kirmes

Mit bis zu vier Millionen Besuchern ist die Cranger Kirmes eins der größten Volksfeste in Nordrhein-Westfalen. 2019 findet sie zum 535. Mal in Herne statt 

DPA

Gera: Probefahrt mit 246 km/h - Jugendlicher Raser baut Unfall 

Deutlich schneller als die Polizei erlaubt, war am Mittwoch ein junger Autofahrer auf der A4 im thüringischen Gera. Mit rekordverdächtigen 246 km/h war der 23-Jährige laut Polizei unterwegs, als die Radarfalle in einer Tempo-120-Zone zuschnappte. Wie sich später herausstellte, nutzte der Mann eine Probefahrt, um seinen Geschwindigkeitsrausch auszuleben. Nachdem er ertappt worden war, legte der Raser eine Vollbremsung ein, verlor dabei die Kontrolle über das Auto und setzte es mehrfach in die Leitplanke. Er stieg unverletzt aus, am Auto entstand der Polizei zufolge ein Sachschaden von 20.000 Euro. Der Mann muss seinen Führerschein für drei Monate abgeben, dazu droht ihm ein Bußgeld von 1200 Euro.

Quelle: "Leipziger Volkszeitung"

Magdeburg: Paar rast mit Tempo 214 über Bundesstraße, um Flug zu erreichen

Ganz besonders eilig hatte es am Dienstagvormittag ein Ehepaar aus dem Harz. Einem zivilen Streifenteam fiel der Wagen der beiden zunächst auf, weil er mit 161 Stundenkilometern über die B81 in Richtung Merseburg raste. Erlaubt sind dort 100 Stundenkilometer. Statt anzuhalten, trat der 49-jährige Fahrer das Gaspedal aber noch etwas mehr durch und beschleunigte auf 214 Stundenkilometer - wie die Polizei berichtet, gab das Paar später an, auf dem Weg zum Flughafen Berlin zu sein. Offenbar waren die beiden spät dran. Das kommt den Fahrer nu teuer zu stehen. Ihn erwarten ein Bußgeld von 1200 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot und einige Punkte in Flensburg. Ob das Paar seinen Urlaubsflieger noch erreicht hat, ist nicht bekannt.

Lübeck: 40 Kilo schwerer Uhrzeiger kracht auf Kirchenvorplatz

Glück im Unglück hatten Passanten am Dienstag an der Jacobikirche in Lübeck. Der etwa 40 Kilogramm schwere Zeiger löste sich von der Turmuhr und stürzte laut Polizei etwa 80 Meter in die Tiefe. Menschen kamen demnach nicht zu Schaden. "Man mag sich gar nicht ausmalen, was hätte passieren können", sagte Pastor Lutz Jedeck den "Lübecker Nachrichten".  Warum der Zeiger der 1334 geweihten Kirche St. Jacobi an der Nordseite zu Boden stürzte ist unklar. "Es ist schon ziemlich unverständlich, dass bei einer Uhr, die seit Jahrhunderten hält, so etwas passiert", so Jedeck.

Es ist zwar ungewöhnlich, aber nicht das erste Mal, dass sich der Zeiger einer Kirchenuhr selbstständig gemacht hat. Im Oktober 2016 stürzte der Minutenzeiger der Katharinenkirche in Hamburg nachts aus 40 Metern auf den Kirchenvorplatz. Auch hier wurde niemand verletzt.

Stade: SUV prallt gegen Brückenpfeiler, Fahrer tot

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Mittwochabend im Landkreis Stade ein 40-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Der 40-Jährige geriet auf der Bundesstraße 73 zwischen Burweg und Hechthausen aus bisher ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr und krachte frontal gegen einen Brückenpfeiler. Der 71-jährige Fahrer eines entgegenkommenden Pkw konnte im letzten Moment ausweichen und einen Zusammenstoß verhindern. Das automatische Meldesystem seines Mercedes löste aus und alarmierte die Polizei und Rettungskräfte. Der Mann am Steuer des SUV starb noch am Unfallort. 

Harrislee: 89-Jähriger fällt auf Enkeltrick herein

Immer wieder warnt die Polizei vor dem sogenannten Enkeltrick - und doch fallen immer wieder (meist betagtere) Menschen auf die Betrüger herein. Genau das ist am Montagnachmittag einem 89-jährigen Rentner in Harrislee (Schleswig-Holstein) passiert. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, übergab der Mann einer ihm unbekannten Frau mehr als 20.000 Euro in einer schwarzen Ledertasche verpackt.

Demnach hatten die Betrüger dem Rentner ein Taxi bestellt, das ihn zu seinem Geldinstitut in der Flensburger Innenstadt brachte. Der Mann hob das Geld ab und wurde von dem Taxifahrer, den die Polizei nun als wichtigen Zeugen sucht, wieder nach Haue gefahren, wo er die Summe der Frau aushändigte. Auch sie wird von der Polizei gesucht. Demnach beschrieb das Opfer die Betrügerin wie folgt:

  • etwa 20 bis 25 Jahre alt
  • circa 160 bis 165 Zentimeter groß
  • gepflegtes Erscheinungsbild

Der Taxifahrer sowie mögliche Zeugen der Geldübergabe werden gebeten, sich unter 0461 - 484 0 an die Polizei zu wenden. Angaben der Beamten zufolge, haben sich die Anrufe falscher Polizisten oder Enkeln in Raum Flensburg in den letzten zwei Wochen massiv gehäuft. Man habe Kenntnis von mehr als 100 Anrufen dieser Art. 

Übach-Palenberg: Polizei sucht nach Sexualdelikt Zeugen

Im nordrhein-westfälischen Übach-Palenberg sucht die Polizei nach einem unbekannten Jugendlichen, der am Dienstagnachmittag gegenüber einem neunjährigen Mädchen sexuell übergriffig wurde.  Demnach spielte das Kind auf einem Spielplatz, als sie der junge Mann ansprach und zu einem Erdwall führte. Dort soll der Jugendliche das Mädchen entkleidet haben.

Den Beamten zufolge näherten sich in diesem Moment ein zwei Spaziergänger, die den Tatverdächtigen ansprachen. Dieser sei daraufhin zu Fuß weggelaufen. Die Passanten brachten das Mädchen nach Hause. Nun sucht die Polizei sowohl nach dem helfenden Pärchen als auch nach dem unbekannten Jugendlichen, der wie folgt beschrieben wird:

  • circa 15 bis 17 Jahre alt und von kräftiger Statur
  • kurze, blonde und nach oben gegelte Haare, die an den Seiten kürzer waren
  • braune Schuhe, hellbraune Jeansjacke und blaue Jeans
  • war mit schwarz-weißem Fahrrad unterwegs

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02452 920 0 mit ihnen in Verbindung zu setzen.


Nachrichten von Mittwoch, 20. Februar

München: Polizei stoppt Fahrschulauto - Fahrlehrer steht unter Drogen

Bei einer routinemäßigen Kontrolle haben Polizisten in München einen Fahrlehrer aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten stellten bei dem 40-Jährigen zunächst glasige und gerötete Augen fest und vermuteten daher, dass der Mann seinen Fahrschüler unter Drogeneinfluss durch die Straßen der bayerischen Landeshauptstadt navigierte. Der vor Ort vorgenommene Drogenschnelltest bestätigte diesen Verdacht. Wie die Polizei mitteilte, wurde daraufhin die Fahrstunde abgebrochen. Der Fahrschüler durfte nach Hause gehen. Sollte der nun fällige Bluttest das Ergebnis des Schnelltests bestätigen, drohen seinem Fahrlehrer ein Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 500 Euro. Möglicherweise verliert der Mann sogar seine Fahrlehrererlaubnis.

Pulheim: Betrunkener Autofahrer schläft vor Ampel ein

Im nordrhein-westfälischen Pulheim ist ein Autofahrer vor einer Ampel eingeschlafen. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, hatte der 49-Jährige drei Promille im Blut. Ein Zeuge stoppte gegen 8.30 Uhr am Dienstagmorgen hinter dem Fahrzeug des Mannes. Doch als die Ampel auf Grün sprang, fuhr der Wagen vor ihm nicht los. Als er ausstieg, und zu dem Auto lief, stellte er fest, dass der Fahrer schlafend hinter dem Steuer saß. Ein Krankenwagen brachte ihn in ein Krankenhaus, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Polizei stellte den Führerschein sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

Rostock: Baby-Skelett in Blumentopf gefunden

In Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) hat die Polizei bei einer 27 Jahre alten Frau das Skelett eines Neugeborenen in einem Blumentopf gefunden. Wann das Baby gestorben ist und was die genaue Todesursache war, wird derzeit noch ermittelt, sagte der Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft, Harald Nowack, am Mittwoch. Bisher gebe es aber keine Hinweise auf ein Tötungsdelikt.

Die Ermittler hatten einen Hinweis von einer Angehörigen erhalten, dass die Frau ein von ihr tot geborenes Kind in ihrer Wohnung aufbewahrt. Die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus wurde am 16. Februar durchsucht. In einem mit Erde gefüllten Blumentopf seien Beamte auf ein kleines Skelett gestoßen. Rechtsmediziner fanden heraus, dass es sich um Knochen eines Neugeborenen handelt.

Mit Hilfe von DNA-Analysen sollen Einzelheiten ermittelt werden. Unklar seien Alter, Geschlecht sowie Todesursache des Kindes und wie die Knochen überhaupt in das Gefäß kamen. Die bei der Durchsuchung abwesende Mieterin habe sich inzwischen über eine Rechtsanwältin bei der Polizei gemeldet. Sie habe aber keine Angaben gemacht.

Iserlohn: 26-Jähriger stirbt nach Faustschlag 

Im nordhrein-westfälischen Iserlohn ist ein Streit an einer roten Ampel für einen 26-Jährigen tödlich ausgegangen. Wie die Polizei berichtete, stoppte ein VW Bulli am späten Sonntagabend hinter einem Wagen. Der 17-jährige Beifahrer des Bullis stieg aus und ging auf den 26-jähirgen Beifahrer des Autos zu. Als dieser ausstieg, verpasste ihm der Teenager einen Faustschlag ins Gesicht, woraufhin dieser stürzte. Ein Rettungswagen brachte ihn schwer verletzt in ein Krankenhaus, wo er am Dienstag verstarb. Nach bisherigen Ermittlungen soll es bereits vor der Tat an einer Tankstelle zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Der Teenager wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hagen seinen Eltern übergeben. Ein weiterer zunächst festgenommener Mann ist mangels Tatverdachts wieder auf freiem Fuß.

Münster: Unbekannte überfallen Schnellrestaurant

In Münster haben zwei maskierte Männer ein Schnellrestaurant überfallen. Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, kamen die Täter gegen 1 Uhr mit Schusswaffen in den Laden. Einer von ihnen sprach die Gäste an, zwang sie aufzustehen und sich am Tresen zu versammeln. Der Zweite forderte Bargeld. Nachdem das Personal ihnen das Geld in eine von den Räubern mitgebrachte Tüte gesteckt hatte, flüchteten die Täter mit der vierstelligen Beute in Richtung Leonardo-Campus.

Essen: Mann stürzt in Kletterhalle und verletzt sich schwer

In Essen ist ein Mann in einer Kletterhalle abgestürzt und hat sich schwere Verletzungen zugezogen. Wie die "WAZ" berichtet, war der 57-Jährige bei dem Unfall am Dienstagmittag nicht gesichert. In der Neoliet-Halle werden die Kletterer über ein automatisches System abgesichert, es gibt also keinen zweiten Mann, der das Sicherungsseil hält. Per Video-Einweisung werden die Personen instruiert. „Der Verunfallte hat das Video gesehen“, wird der Betreiber der Halle zitiert. Er habe vier bis fünf Durchgänge gesichert absolviert und dann trotz zahlreicher Warnhinweise, dies nicht zu tun, ungesichert die Wand hochgeklettert. „Wir gehen davon aus, dass er aus einer Höhe von circa zehn Metern abgestürzt ist“, so der Betreiber. Der Mann wurde ärztlich versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen


Nachrichten von Dienstag, 19. Februar

Steinen: Streit zwischen Pärchen eskaliert

In Steinen (Baden-Württemberg) ist in der Nacht auf Dienstag ein Beziehungsstreit derart eskaliert, dass die Polizei ausrücken musste und einen 36-Jährigen vorläufig festnahm. Der Mann wird beschuldigt, seine Partnerin im Zuge der Auseinandersetzung erheblich verletzt zu haben. So soll er der Frau mehrfach mit einer Pfanne auf den Kopf geschlagen, mit einer Gabel auf sie eingestochen und sie zudem mit Faustschlägen traktiert zu haben. 

Die Frau musste im Anschluss vom Rettungsdienst behandelt werden. Angaben der Beamten zufolge war das Pärchen in der Vergangenheit bereits mehrfach durch heftige Streitigkeiten aufgefallen.

Bayreuth: Mehrere Schüler nach Verpuffung im Unterricht vorsorglich in Klinik gebracht

Im oberfränkischen Bayreuth hat ein Siebtklässler eine Verpuffung ausgelöst. Wie der "BR" berichtet, hatte der 14-Jährige den Akku eines Laptops manipuliert, als es einen lauten Knall gab. Es entwickelte sich starker Rauch woraufhin sieben Schüler wegen Atemwegsreizungen und Übelkeit behandelt werden mussten. Sie wurden vor Ort von einem Rettungsdienst betreut und anschließend vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die restlichen Schüler wurden von ihren Eltern abgeholt. 

Montabaur: Elfjähriger stirbt beim Spielen auf Betriebshof

Ein Elfjähriger ist beim Spielen auf einem Betriebshof bei Montabaur in Rheinland-Pfalz ums Leben gekommen. Der Junge wurde von einem rund 200 Kilogramm schweren Traktorreifen erdrückt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall bereits am Sonntagnachmittag. Der Junge spielte allein auf dem Betriebshof, während sich seine Mutter im Innern des Gebäudes aufhielt. Nach ersten Ermittlungen den Polizei versuchte der Junge, auf den an der Werkhalle angelehnten Reifen zu klettern. Dabei fiel dieser offenbar um und begrub den Jungen unter sich. Der Mutter gelang es zusammen mit Zeugen, den Elfjährigen unter dem Reifen hervorzuziehen. Der Junge wurde in ein Krankenhaus gebracht, erlag allerdings am Montagabend seinen Verletzungen.

Starnberg: Unbekannter schießt auf 13-Jährigen

In Starnberg südwestlich von München hat ein Unbekannter mit einem Luftgewehr auf einen 13-jährigen Jungen geschossen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" mit Berufung auf Polizeiangaben berichtet, hatte der Junge gemeinsam mit einem Freund im Ortsteil Söcking mit einem Tretroller gespielt. Dem Bericht nach hätte der Junge unvermittelt einen brennenden Schmerz gespürt. Der Grund: Er war von einem Luftgewehr-Projektil am Oberschenkel getroffen worden.  Gemeinsam mit seiner Mutter entdeckte er das Geschoss später am Tatort. 

Der Teenager blieb bei dem Vorfall nahezu unverletzt. Die alarmierte Polizei ermittelt gegen den unbekannten Schützen trotzdem wegen gefährlicher Körperverletzung. Es habe sich um einen gezielten Schuss gehandelt und auch Geschosse aus frei verkäuflichen Luftdruckwaffen könnten zu schweren Verletzungen führen, heißt es im Bericht. 

Lauenhagen: Jäger darf nach versehentlichem Schuss auf Jogger nicht mehr jagen

Nachdem er im vergangenen Juli einen Jogger am Kopf verletzt hat, darf ein Jäger aus dem Landkreis Schaumburg nicht mehr jagen. Wie der NDR berichtet, hat das Verwaltungsgericht einen Eilantrag des Mannes abgelehnt. Er wollte sich gegen eine Entscheidung des Landkreises wehren. Dieser hatte im Dezember den Jagdschein und den den Waffenschein des Mannes eingezogen. 

Im Juli hatte sich dem Bericht zufolge aus der Waffe des Jägers ein Schuss gelöst. Dieser traf einen 31-jährigen Jogger, der mit seinen Kindern unterwegs war, am Kopf. Dem Bericht zufolge leugnete der Jäger den Schuss zunächst. Im weiteren Verlauf hätte er widersprüchliche Angaben zur Tat gemacht. Das Gericht hätte es nun als erwiesen angesehen, dass er eine Waffe nicht zuverlässig handhaben könne. Dies sei auch künftig nicht zu erwarten. Daher dürfe er zum Schutz der Allgemeinheit nicht mehr jagen.

Rügen: Mehrere Verletzte bei Schiffsunglück

Beim Zusammenstoß zweier Schiffe östlich der Insel Rügen sind am Dienstagmorgen mehrere Menschen verletzt worden. Die Wasserschutzpolizei gehe von mindestens vier Verletzten aus, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Ersten Erkenntnissen zufolge waren das Versorgungsschiff "World Bora" und das Frachtschiff "Raba" zwischen 07.30 und 08.00 Uhr etwa drei Seemeilen vor Stubbenkammer kollidiert. Die Ursache sei noch unklar, sagte der Sprecher. 

Beide Schiffe wurden den Angaben zufolge in Häfen auf der Insel Rügen gebracht. Ob Öl oder Treibstoff ausgelaufen ist, war zunächst unklar. An der Rettungsaktion waren den Angaben zufolge neben der Polizei die Feuerwehr und Rettungshelikopter beteiligt.

Berlin: Sechs Menschen aus brennendem Hotelzimmer gerettet

Die Feuerwehr hat mit einem Großaufgebot sechs Menschen aus einem brennenden Hotelzimmer im Berliner Stadtteil Friedrichshain gerettet. Zwei davon erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht, wie eine Sprecherin der Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Da Hotelgäste aus insgesamt 115 Zimmern in Sicherheit gebracht werden mussten, war die Feuerwehr mit rund 95 Mann im Einsatz. Zwei Stunden nach dem Alarm war das Feuer weitgehend gelöscht. Die Sprecherin ging am frühen Morgen davon aus, dass große Teile des Hotels zeitnah wieder begehbar sein würden. Wie das Zimmer im fünften Obergeschoss in Brand geraten konnte, war zunächst unklar.

Ludwigsburg: Betrunkener Autodieb ohne Führerschein haut nach Crash zu Fuß ab

Nach einer turbulenten Spritztour mit einem gestohlenen Auto ist ein betrunkener 24-Jähriger am Montagabend in Ludwigsburg in Baden-Württemberg zu Fuß geflohen - allerdings nicht, ohne seine Tat selbst telefonisch der Polizei zu melden. Zur Fahndung des Flüchtigen mussten die Polizei trotzdem einen Hubschrauber einsetzen, wie das zuständige Präsidium am Dienstag mitteilte. Aufgegriffen wurde der Abenteurer schließlich bei sich zuhause. 

Zuvor hatte der junge Mann ohne Führerschein das Auto in Böblingen gestohlen und war damit von dannen gedüst. In Ludwigsburg verlor er dann die Kontrolle: Er fuhr geradeaus über einen Kreisverkehr, streifte ein parkendes Auto und einen Baum, bis das Auto an einer Hauswand zum Stehen kam. Dabei verletzte sich der Fahrer leicht - und rannte davon. Die Nacht musste der Mann zum Ausnüchtern auf dem Polizeirevier verbringen.

Nachrichten Deutschland

Die wilde Fahrt eines Autodiebs endete an einer Hauswand

Picture Alliance

Leipzig: 33-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall mit Stahlträger

Ein 33 Jahre alter Mitarbeiter einer Betonbaufirma ist in Leipzig bei einem Arbeitsunfall tödlich verletzt worden. Der Mann wurde unter einem etwa 20 Meter langen Stahlträger eingeklemmt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen war das schwere Metallteil bei Arbeiten in Schieflage geraten. Der Mann habe am Montag versucht, den Stahlträger alleine wieder auszurichten und sei dabei eingeklemmt worden, hieß es. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

Niederseelbach: Vater und achtjährige Tochter tot in Bach gefunden

Ein 51-jähriger Mann und seine acht Jahre alte Tochter sind tot in einem Bach in Hessen gefunden worden. Das Mädchen war seit Sonntagabend vermisst worden. "Ein Familiendrama ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht auszuschließen", teilte das Polizeipräsidium Westhessen am Montag in Wiesbaden mit. Das Verletzungsbild lasse entsprechende Rückschlüsse zu, sagte ein Polizeisprecher. Nun gehe es darum, die Spuren auszuwerten. "Wir stehen noch ganz am Anfang."

Die im Main-Taunus-Kreis wohnhafte Mutter des Kindes hatte die Polizei am Sonntagabend verständigt, weil das Mädchen nach einem Ausflug mit dem Vater nicht zurückgekehrt war. Die Eltern hätten sich das Sorgerecht geteilt, am Abend war das Kind bei der Mutter zurück erwartet worden.

Als die Achtjährige am nächsten Morgen auch nicht in der Schule erschien, suchte die Polizei unter anderem mit einem Hubschrauber nach den beiden Vermissten. Dabei stießen Polizisten in den Mittagstunden in Niederseelbach auf den toten Vater und seine Tochter.


Nachrichten von Montag, 18. Februar

Gau-Bickelheim: Fahrer und Beifahrer wechseln sich am Steuer ab - beide alkoholisiert

Der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim sind am Sonntagnachmittag zwei Männer ins Netz gegangen, die nacheinander alkoholisiert denselben Pkw lenkten. Wie die Beamten mitteilten, war das Duo anderen Verkehrsteilnehmern auf der A61 aufgefallen, weil es bei Tempo 70 bis 90 in Schlangenlinien fuhr. An einer Anschlussstelle kontrollierten Autobahnpolizisten die Männer und stellten schnell fest, dass beide erheblich betrunken waren. 

Der Fahrer habe in der Folge angegeben, dass er seinen Führerschein erst in der Vorwoche hatte abgeben müssen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen sei dann rausgekommen, dass die beiden 20 und 33 Jahre alten Männer erst wenige Kilometer zuvor die Plätze getauscht hatten: Demnach hatte sich der Jüngere ans Steuer gesetzt, weil der Ältere"so unsicher" gefahren sei, schreibt die Polizei. Letztlich mussten die Männer zwecks Abnahme einer Blutprobe mit auf die Dienststelle. Dort stellte sich dann noch heraus, dass die Männer bereits am Vormittag desselben Tages von Polizisten daran gehindert worden waren, mit dem Pkw loszufahren. Auch da war das Duo bereits alkoholisiert, allerdings parkten sie zum Zeitpunkt der Kontrolle noch.

Nun müssen sich beide demnächst wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten, der 20-Jährige zudem wegen Führens eines Kraftfahrzeugs trotz Fahrverbots.

Merseburg: 76-Jährige liegt tot im Keller - Sohn festgenommen

Zwei Monate nach Heiligabend hat ein beleuchteter Weihnachtsbaum eine Passantin stutzig gemacht - die Polizei fand daraufhin eine Leiche im Keller und nahm einen Tatverdächtigen fest. Es werde wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts gegen den Sohn der 76 Jahre alten Hausbewohnerin ermittelt, berichtete die Polizei am Montag über das Geschehen in Merseburg (Sachsen-Anhalt). 

Ausgelöst hatte die Ermittlungen der Hinweis einer Zeugin, die den Baum am Sonntag durch ein Fenster gesehen und sich Sorgen gemacht hatte. Die Beamten entdeckten darauf im Keller des Einfamilienhauses die tote Frau, wie die Polizei in Halle weiter mitteilte.

Die Frau - vermutlich die 76-Jährige - soll schon vor längerer Zeit Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein. Im Haus nahmen die Beamten den 51 Jahre alten Sohn als mutmaßlichen Täter fest. Die Staatsanwaltschaft Halle beantragte einen Haftbefehl. Geplant ist laut Polizei auch eine rechtsmedizinische Untersuchung der Leiche. 

Bad Salzuflen: 16-Jährige sticht auf Bauch ihrer schwangeren Mutter ein

Auf den Bauch ihrer schwangeren Mutter soll ein 16-jähriges Mädchen in Bad Salzuflen zwei Mal mit einem Messer eingestochen haben. "Wir gehen davon aus, dass sie psychisch krank ist", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Detmold am Montag. Nach den Informationen der Ermittler konnten sowohl die 41-Jährige als auch ihr ungeborenes Kind gerettet werden.

Die Tat ereignete sich am Samstagnachmittag im Haus der Mutter. Die Deutsche ist nun einstweilig in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Ihr wird unter anderem versuchter Totschlag vorgeworfen. Zur Tatzeit waren Geschwister im Haus anwesend. Mehrere Medien hatten über den Fall berichtet.

Kassel: Fünfjährige von Spielplatz verschwunden

Nachrichten Deutschland

Dieses aktuelle Foto von Kaweyar gab die Polizei am Sonntagabend heraus.  

Seit Sonntagnachmittag sucht die Polizei im hessischen Guxhagen nach einem verschwundenen Mädchen. Wie die Polizei berichtet, hatte die kleine Kaweyar gemeinsam mit ihrer Mutter einen Spielplatz an der Straße "Zum Ehrenhain" besucht. Dort verlor die Mutter ihre spielende Tochter aus den Augen. Seitdem fehlt von dem Mädchen jede Spur. 

Eine großangelegte Suchaktion blieb bislang erfolglos. Neben einer Vielzahl von Feuerwehr- und Polizeikräften waren am Sonntag auch Rettungshundestaffeln, Mantrailer-Hunde sowie zwei Hubschrauber beteiligt. Da unweit des Spielplatzes die Fulda verläuft, wurden auch Taucher der Feuerwehr eingesetzt. Es wird befürchtet, das Kind könnte in den kalten Fluss gefallen sein. 

Hinweise zum Verschwinden von Kaweyar nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. Das Polizeipräsidium Nordhessen ist unter Telefon 0561-9100 zu erreichen. Das Mädchen ist etwa 1,20 Meter groß, hat laut Polizeiangaben eine schlanke Statur und braune halblange Haare. Bekleidet ist die mit einer blauen Hose und einem pinkfarbenen T-Shirt.

Frankfurt: 32-Jährige bei Messerattacke getötet

In Frankfurt am Main ist eine 32-jährige Frau in einer Hofeinfahrt getötet worden. Als Tatverdächtiger wurde in der Nacht zum Montag ihr Ex-Freund in Südhessen festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Die Frau wurde demnach mit einem Messer attackiert.    

Anwohner hatten im Frankfurter Stadtteil Bockenheim am späten Sonntagabend Schreie gehört und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Beamten war die 32-Jährige bereits tot. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst. Der 35-Jährige konnte aber zwei Stunden nach der Tat in Südhessen von Polizisten festgenommen werden. Er soll noch am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die genauen Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.     

Wuppertal: Toter in Blutlache gefunden

In Wuppertal ist am Sonntagabend auf offener Straße eine Leiche in einer Blutlache entdeckt worden. Wie die "WAZ" unter Berufung auf die Polizei berichtet, wurde der Tote in die Gerichtsmedizin gebracht, um die Todesursache zu klären. Mehr Details wurden zunächst nicht bekannt.

Wiesbaden: Handgranate auf Autobahnraststätte entdeckt

Auf einer Autobahnraststätte nahe Wiesbaden ist eine Handgranate gefunden worden. Ein Mitarbeiter des Restaurants der Tank- und Rastanlage Medenbach-Ost habe beim Reinigen des Außenbereichs einen "verdächtigen Gegenstand" gefunden, teilte das Polizeipräsidium Westhessen in der Nacht auf Montag mit. Die alarmierte Polizei bestätigte die Vermutung des Mitarbeiters, dass es sich um eine Handgranate handelt.

Der Bereich wurde abgesperrt, das Restaurant geräumt. Experten des hessischen Landeskriminalamtes entfernten dann die Granate. Ob sie sprengfähig war, sollte eine kriminaltechnische Untersuchung zeigen. Unklar war zunächst, wie die Granate auf die Raststätte gelangte. Die Wiesbadener Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.

87-Jähriger verursacht Unfall mit drei Toten

Ein 87 Jahre alter Autofahrer hat im Westerwald einen Unfall mit drei Toten und zwei Schwerverletzten verursacht. Auch der Mann selbst sei unter den Getöteten, teilte die Polizei Montabaur mit. Der Senior war am Sonntagabend mit drei weiteren Menschen im Auto in Streithausen unterwegs und missachtete beim Linksabbiegen die Vorfahrt einer 23-Jährigen. Der 87-Jährige und zwei Frauen im Alter von 85 und 83 Jahren starben. Ein 91-Jähriger, der ebenfalls in dem Wagen gesessen hatte, sowie die 23 Jahre alte Autofahrerin wurden schwer verletzt.

Quellen: Presseportal der Polizei, "WAZ", NDR,

"Bayerischer Rundfunk", "RP Online"

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 11. bis zum 17. Februar finden Sie hier: 

rös/mod/jek/js / DPA / AFP