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Nach Gesetz in Schweden: FDP-Politiker schlägt Rauchverbot an Bushaltestellen vor

Darf an Bushaltestellen oder auf Spielplätzen bald nicht mehr geraucht werden? Politiker verschiedener Parteien setzen sich für ein schärferes Rauchverbot ein. Vorbild ist eine Gesetzesänderung in Schweden.

Eine Hand hält eine Zigarette

In Schweden darf nicht mehr vor Gaststätten geraucht werden. Auch in Deutschland könnte das Rauchverbot bald verschärft werden.

DPA

Politiker mehrerer Parteien haben sich für ein schärferes Rauchverbot in Deutschland ausgesprochen. "Rauchen muss überall dort verboten sein, wo Menschen nicht oder nur schwer ausweichen können: Öffentliche Spielplätze, Bushaltestellen oder Bahnsteige", sagte der drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Wieland Schinnenburg, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Hintergrund der Diskussion ist eine Gesetzesänderung in Schweden. Dort dürfen sich Raucher auch in den Außenbereichen von Gaststätten keine Zigaretten mehr anstecken. Am Montag trat bei den Skandinaviern ein neues, für öffentliche Plätze geltendes Tabakgesetz in Kraft. Öffentliche Spielplätze, Bushaltestellen und Bahnsteige fallen demnach neben anderen Orten ebenfalls unter das ausgeweitete Rauchverbot.

Schwedisches Vorbild: Rauchverbot vor Gaststätten

So weit wie die schwedische Politik würde FDP-Politiker Schinnenburg in Deutschland allerdings nicht gehen. "Es ist nicht sinnvoll, das Rauchen vor Gaststätten zu verbieten. Dorthin muss niemand gehen und wir wollen ja gerade, dass in den Gaststätten nicht geraucht wird", sagte er dem RND. Wo man dem Rauch aber nicht ausweichen könne, müsse die Belästigung untersagt werden.

Auch die Grünen sehen Schweden als Vorbild. "Deutschland kann von Schweden lernen, wie der Schutz vor dem Passivrauchen verbessert werden kann", sagte Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin der Grünen für Drogenpolitik, dem RND. "Klare Raucherzonen in den Außenbereichen von öffentlichen Gebäuden, Kneipen und Restaurants und vor allem am Arbeitsplatz geben Sicherheit und tragen zum Gesundheitsschutz bei." Wichtig sei aber vor allem, endlich ein generelles Tabakwerbeverbot durchzusetzen, wie es in anderen EU-Ländern bereits gelte.

SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach fordert klare Raucherzonen in der Öffentlichkeit, wie es sie auf Bahnhöfen bereits gibt. "Ein schärferes Rauchverbot auch an öffentlichen Plätzen wäre sinnvoll", sagte Lauterbach der Onlineausgabe der "Rhein-Neckar-Zeitung" am Freitag. Deutschland solle sich in Schritten dem schwedischen Modell nähern. "Das Rauchen in der Öffentlichkeit sollte überall dort verboten werden, wo sich Passivrauchen schwer vermeiden lässt und Nichtraucher nur schwer ausweichen können." Das Rauchen auf öffentlichen Plätzen zu verbieten, könne aber nur ein erster Schritt sein. "Wir sollten jetzt das Tabakwerbeverbot endlich umsetzen."

Schweden will bis 2025 rauchfrei werden

Die Bestimmungen in Schweden gelten auch für E-Zigaretten. Die schwedische Gesundheitsbehörde sieht in der Maßnahme einen wichtigen Schritt für die Gesundheit der Bevölkerung. Auch das passive Rauchen soll so vermindert werden. 

Die Regierung von Ministerpräsident Stefan Löfven hat das Ziel, dass Schweden bis 2025 rauchfrei wird. Bislang sah man die Schweden häufig dabei, wie sie in Stockholm und anderen Städten in abgetrennten Bereichen vor Kneipen und Restaurants an ihren Zigaretten ziehen. Seit mehreren Jahren dürfen sie bereits nicht mehr im Inneren von Lokalen rauchen.

epp / DPA / AFP

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(