Bei seiner Festrede zum 75-jährigen Bestehen des Bundeskriminalamtes (BKA) hat Bundeskanzler Friedrich Merz sich auch direkt an die Beamten gewandt, die für seinen persönlichen Schutz sorgen. "Für diesen physisch und psychisch äußerst anspruchsvollen Dienst gilt Ihnen mein ganz persönlicher, tief empfundener Dank", sagte der CDU-Politiker in Wiesbaden. Die Beamten der BKA-Sicherungsgruppe stünden für seine persönliche Sicherheit zur Verfügung - rund um die Uhr, zu Hause, in Berlin und auch auf Reisen etwa nach Peking oder bis zur Tür des Oval Office in Washington.
"Das sind Menschen, die in meiner unmittelbaren Nähe sind, die auch viele persönliche Dinge, familiäre Dinge miterleben", ergänzte Merz bei einem Gespräch im Laufe der Festveranstaltung. Er wolle mit ihnen ein persönlich gutes Verhältnis haben. "Ich habe so außerordentlich sympathische und nette Personenschützer, dass mir das nicht schwerfällt."
Der Bundeskanzler merkte jedoch auch an, dass mit Personenschützern etwas Spontanität im Leben verloren gehe. Er könne nicht mal eben aus der Haustür gehen, zum Laufen oder um mit dem Fahrrad Brötchen zu holen. Dann müssten die Personenschützer mitkommen. "Manch einem ist da auch schon die Puste ausgegangen."