Gastronomie
Lieferessen aus Geisterküchen: Wie funktioniert das?

Sogenannte Dark Kitchen (Dunkle Küchen) oder Ghost Kitchen (Geisterküchen) sind reine Produktionsküchen, die ausschließlich für
Sogenannte Dark Kitchen (Dunkle Küchen) oder Ghost Kitchen (Geisterküchen) sind reine Produktionsküchen, die ausschließlich für Lieferdienste kochen. Foto
© Boris Roessler/dpa

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Keine Tische, kein Service – nur Gerichte direkt nach Hause. Das ist Lieferessen aus einer sogenannten Geisterküche. Was hinter den Konzepten von sogenannten Dark Kitchen und Ghost Kitchen steckt.

Die klassische Gastronomie bekommt zunehmend Konkurrenz aus einer Welt ohne Gastraum, ohne Servicepersonal und ohne Laufkundschaft: von sogenannten Dark Kitchen (Dunkle Küchen) oder Ghost Kitchen (Geisterküchen). Dabei handelt es sich um reine Produktionsküchen, die ausschließlich für Lieferdienste kochen.

Häufig wird zwischen den zwei Formen unterschieden: "Ghost Kitchen" bündeln meist mehrere virtuelle Marken unter einem Dach oder betreiben einzelne Liefermarken ohne Restaurantbetrieb. "Dark Kitchen" sind stärker auf die Produktion großer Liefermengen ausgerichtet und optimieren ihre Abläufe gezielt für Lieferplattformen. In Deutschland sind diese Modelle noch vergleichsweise neu. Beim Lieferdienst "Lieferando" würden sie bislang nur vereinzelt genutzt und blieben die Ausnahme, erklärte ein Sprecher des Unternehmens.

dpa

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