Bei einer bundesweiten Aktion des Zolls zur Kontrolle von Paketzustellern sind auch in Hessen Verdachtsfälle festgestellt worden. Das Hauptzollamt Gießen berichtet nach ersten Ergebnissen von 24 Fällen, in denen es erste Verdachtsmomente auf Unregelmäßigkeiten gebe.
114 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Gießen nahmen am Mittwoch an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung von Kurier-, Express- und Paketdienstleistern teil. Sie überprüften den Angaben zufolge in Nord-, Ost- und Mittelhessen 81 Betriebe sowie die Arbeitsverhältnisse von 300 Fahrerinnen und Fahrern.
Dabei ging es um die Einhaltung des Mindestlohns sowie sozialversicherungsrechtlicher Pflichten. Auch der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen und die illegale Beschäftigung von Ausländern wurden kontrolliert.
Nun folgten detaillierte Nachprüfungen, bei denen die vor Ort erhobenen Daten mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen sowie weiteren Geschäftsunterlagen abgeglichen werden, erklärt das Hauptzollamt.