Tiere Von Böllern verängstigter Hund fährt alleine Zug

Das Knallgeräusch eines Böllers hatte den Hund verschreckt. (Symbolbild) Foto: Britta Pedersen/dpa/dpa-tmn
Das Knallgeräusch eines Böllers hatte den Hund verschreckt. (Symbolbild) Foto
© Britta Pedersen/dpa/dpa-tmn
Viele Tiere leiden unter den Knallgeräuschen an Silvester. Im Landkreis Gießen erschreckte sich ein Hund so sehr, dass er auf seiner Flucht als blinder Passagier im Zug mitfuhr.

Ein durch Feuerwerkskörper aufgeschreckter Hund hat sich am Silvesterabend im Landkreis Gießen in eine Regionalbahn geflüchtet. Das Tier sei auf seiner Flucht an einer Bahnhaltestelle bei Lollar mit anderen Personen in die Regionalbahn 41 eingestiegen, teilte die Bundespolizei Kassel mit. Dort habe es sich unter einer Sitzreihe verkrochen.

Mitreisenden gelang es den Angaben zufolge, den Besitzer ausfindig zu machen, der ebenso wie die Bundespolizei Gießen informiert worden ist. Nach einer etwa halbstündigen Fahrt sei der Hund dann durch eine Hundeführerin des Bundespolizeireviers am Bahnhof Gießen in Empfang genommen worden. 

Weil wohl ein Böller in der Nähe des Grundstücks der Besitzer gezündet worden war, hatte sich der Hund am Abend so erschrocken, dass er weglief. Der Besitzer konnte sein Tier kurz vor Mitternacht, gegen 23.25 Uhr, bei der Bundespolizei abholen.

dpa