Im hessischen Winterdienst setzt man längst nicht mehr nur auf klassisches Streusalz. Eine zentrale Rolle beim Landesbetrieb Hessen Mobil, der für Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zuständig ist, spielt sogenanntes Feuchtsalz, bei dem Trockensalz mit einer Salzlösung kombiniert wird.
Diese Mischung bleibt laut Hessen Mobil besser auf der Fahrbahn liegen, wirkt schneller und kommt mit deutlich geringeren Mengen aus – oft genügt rechnerisch ein Teelöffel pro Quadratmeter.
Ergänzend streuen die Straßenmeistereien flüssige Salzsole, die vor allem bei milder Witterung und Temperaturen bis etwa minus zehn Grad ihre Wirkung entfaltet. Bei Eisregen, starkem Schneefall oder länger anhaltender Kälte unter minus zehn Grad reicht sie allerdings nicht aus. In solchen Fällen greifen die Winterdienste wieder auf Feuchtsalz zurück, um die Straßen sicher zu halten.