Basketball-Bundesliga
Seawolves geben Sieg in Berlin aus der Hand

Przemyslaw Frasunkiewicz, Trainer von Rostock Sesawolves, steht gestikulierend am Spielfeldrand. Foto: Andreas Gora/dpa
Przemyslaw Frasunkiewicz, Trainer von Rostock Sesawolves, steht gestikulierend am Spielfeldrand. Foto
© Andreas Gora/dpa
Nach dem Dämpfer gegen Chemnitz möchte Rostock bei Alba Wiedergutmachung betreiben. Kurz nach der Pause liegen die Mecklenburger mit 21 Punkten vorn - und verlieren die Partie dennoch.

Die Rostock Seawolves haben auf ihrem angestrebten Weg zur direkten Playoff-Teilnahme in der Basketball-Bundesliga eine Überraschung verpasst. Beim Tabellenzweiten Alba Berlin unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz nach einem Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte mit 85:89 (56:39).

Die Mecklenburger reisten nach einer 73:78-Niederlage gegen Chemnitz an, die Berliner hatten beim MBC ein 68:99 kassiert. Dementsprechend wollten sich beide Teams rehabilitieren. 

Deutliche Führung reicht nicht

Dabei erwischten die Seawolves den besseren Start. Mit zwei verwandelten Freiwürfen zum 23:12 sorgte Bent Leuchten bereits im ersten Viertel für eine zweistellige Führung der Gäste. Anschließend baute Rostock, das Berlin bis dahin in fast allen Statistiken übertraf, seinen Vorsprung noch vor der Pause zwischenzeitlich sogar auf 19 Punkte aus. 

Entschieden aber war das Duell damit nicht. Zwar zogen die Seawolves im dritten Viertel auf 65:44 davon, dann aber riss der Faden. 97 Sekunden vor dem Ende brachte Jonas Mattisseck die Berliner mit einem Dreier zum 85:83 erstmalig in Führung. Zehn Sekunden vor Schluss missglückte D'Shawn Schwartz ein Distanzwurf zum möglichen Ausgleich, so dass schließlich die Berliner jubelten.

dpa