Autoindustrie
VW warnt vor höheren Preisen wegen Iran-Krieg

Die Auslieferung von Neuwagen in der Wolfsburger Autostadt könnten wegen des Iran-Kriegs teurer werden. (Archivbild) Foto: Julia
Die Auslieferung von Neuwagen in der Wolfsburger Autostadt könnten wegen des Iran-Kriegs teurer werden. (Archivbild) Foto
© Julian Stratenschulte/dpa

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VW rechnet wegen des Iran-Kriegs mit steigenden Kosten. Das könnte am Ende auch die Preise der Autos nach oben treiben.

Volkswagen warnt vor möglichen Preiserhöhungen wegen des Iran-Kriegs. "Ich gehe davon aus, dass die Effekte, die wir heute an den Tanksäulen sehen, zum Jahresende im verarbeitenden Gewerbe ankommen", sagte Beschaffungsvorstand Karsten Schnake dem Branchenblatt "Automobilwoche". Sollte der Konflikt länger andauern, könnten dies dann auch die Endkunden zu spüren bekommen.

"Gibt es bis Mitte des Jahres eine Lösung, können wir die Auswirkungen abfedern", sagte Schnake. "Zieht sich der Krieg noch länger hin, haben wir zu große Effekte und einen Kostensprung nach oben." Im Detail lasse sich das aber noch nicht abschätzen. Dafür sei das Thema zu komplex. VW werde sich bemühen, die Auswirkungen gering zu halten, "um unsere Kunden möglichst wenig zu belasten". Schnake: "Es reicht ja, wenn sie es jeden Tag an der Tanksäule erleben."

dpa