Fährverkehr im Wattenmeer Inselfähren fallen wegen Niedrigwasser teils aus

Fähren zu den Inseln können derzeit nicht oder nur eingeschränkt fahren. Foto: Volker Bartels/dpa
Fähren zu den Inseln können derzeit nicht oder nur eingeschränkt fahren. Foto
© Volker Bartels/dpa
Kräftiger Ostwind sorgt weiterhin für niedrige Wasserstände im Wattenmeer. Das bekommen auch Reisende von und zu den einigen ostfriesischen Inseln zu spüren – wo es zu Änderungen im Fährverkehr kommt.

An der ostfriesischen Nordseeküste beeinträchtigen niedrige Wasserstände weiterhin den Fährverkehr von und zu einigen Inseln. Im Fährverkehr zwischen Norddeich und der Insel Norderney fallen mehrere Abfahrten heute aus, wie die Reederei Norden-Frisia mitteilte. Die beiden geplanten Fährfahrten zwischen der Insel Juist und dem Festland wurden für Dienstag komplett gestrichen.

Auch für den Fährverkehr von und zu den Inseln Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge meldeten die jeweiligen Fährgesellschaften Änderungen in ihren Fahrplänen. Teils fallen Abfahrten aus oder Fähren fahren zu anderen Zeiten, wie aus Angaben der Fährgesellschaften im Internet hervorgeht.

Eine schnelle Entspannung der Lage ist vorerst nicht in Sicht. Für einige Inseln wie Spiekeroog und Langeoog sind Fahrplanänderungen bis zum Ende der Woche angekündigt.

Keine ungewöhnliche Wetterlage im Winter

Der Grund für die niedrigen Wasserstände ist der kräftige Ostwind. Der Ostwind drückt das Wasser von der Küste weg, Fähren können dann nicht oder nur eingeschränkt fahren.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg erwartet, dass das Nachmittags- und das Abendhochwasser am Dienstag an der deutschen Nordseeküste etwa einen bis eineinhalb Meter niedriger eintritt als das mittlere Hochwasser.

dpa

Mehr zum Thema