Auseinandersetzung in Eschwege 66-Jährige stirbt nach Gewalt – Sohn unter Verdacht

Der Sohn des Opfers steht unter Verdacht und wurde in eine forensische Psychiatrie eingewiesen. (Symbolbild) Foto: Malin Wunderl
Der Sohn des Opfers steht unter Verdacht und wurde in eine forensische Psychiatrie eingewiesen. (Symbolbild) Foto
© Malin Wunderlich/dpa
Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung stirbt eine 66-Jährige in Eschwege. Ihr Sohn steht unter Verdacht – die Ermittlungen laufen.

Ein Sohn steht im Verdacht, seine 66 Jahre alte Mutter im nordhessischen Eschwege getötet zu haben. Die Polizei sei am Sonntagabend wegen einer gewalttätigen Auseinandersetzung in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt alarmiert worden, teilten die Staatsanwaltschaft Kassel und die Polizeidirektion Werra-Meißner gemeinsam mit. In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte die 66-jährige Bewohnerin mit lebensgefährlichen Verletzungen im Kopfbereich vor. Die Frau sei am Montagnachmittag an den Folgen stumpfer Gewalteinwirkung im Krankenhaus gestorben.

Verdächtiger in forensische Psychiatrie eingewiesen

Verdächtigt wird den Angaben zufolge der 31-jährige Sohn des Opfers. Er sei am Tatort angetroffen und anschließend in Gewahrsam genommen worden, hieß es. Eine Blutentnahme zur Feststellung von Alkohol- und Drogenkonsum sei angeordnet worden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-Jährige, ein Deutscher, am Montagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Aufgrund bestehender psychischer Erkrankung sei er in eine forensische Psychiatrie eingewiesen worden.

dpa