Schienenverkehr Nach Zugcrash bei Elze: Strecke bleibt bis Februar gesperrt

Der entgleiste Güterzug lag nach dem Unfall in einem Gleisbett. Mitte Februar soll die Strecke repariert sein. (Archivbild) Foto
Der entgleiste Güterzug lag nach dem Unfall in einem Gleisbett. Mitte Februar soll die Strecke repariert sein. (Archivbild) Foto
© Julian Stratenschulte/dpa
Nach dem Zugunfall bei Elze laufen die Reparaturen trotz des Winterwetters weiter. Die Bahnstrecke soll voraussichtlich Mitte Februar wieder nutzbar sein.

Nach dem Güterzugunfall bei Elze im Landkreis Hildesheim kommen die Reparaturarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Hannover und Göttingen weiter voran. Trotz des jüngsten Wintereinbruchs mit dem Sturmtief "Elli" sei durchgehend an der beschädigten Strecke gearbeitet worden, teilte ein Bahnsprecher mit.

Rund fünf Kilometer instand gesetzt und erneuert

Der Schwerpunkt habe zunächst auf dem Rückbau der zerstörten Anlagen gelegen. Wegen der extremen Witterung seien die Arbeiten zeitweise langsamer vorangekommen als üblich. Zuletzt seien im Bahnhof Elze drei Weichen montiert worden. Aktuell werde der betroffene Fahrweg auf einer Länge von rund fünf Kilometern zwischen Elze und Nordstemmen instand gesetzt und erneuert.

Dabei würden unter anderem Schienen, Schotter, mehrere Tausend Schwellen sowie Teile der Oberleitungsanlage, Masten, Kabel und die Leit- und Sicherungstechnik repariert oder ersetzt. Alle Arbeiten liefen nach Plan, hieß es weiter. Die Bahn geht derzeit davon aus, die Strecke Mitte Februar wieder in Betrieb nehmen zu können.

Strecke ist seit Unfall Ende Dezember gesperrt

Die Strecke ist seit einem Unfall Ende Dezember gesperrt. Mehrere Waggons eines Güterzuges waren entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug zusammengestoßen. Für Reisende verkehren zwischen Nordstemmen und Banteln weiterhin Busse statt Züge.

dpa

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