Der April hat den Menschen in Nordrhein-Westfalen außergewöhnlich viel Sonne gebracht, der Natur aber nur wenig Regen. An zehn Tagen habe die Sonne über zehn Stunden lang geschienen - oft bei wolkenlosem Himmel, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach Auswertung der vorläufigen Messedaten zum zweiten Frühlingsmonat mit.
Sonne satt, Regen selten
Mit insgesamt 245 Sonnenstunden lag Nordrhein-Westfalen damit deutlich über dem Durchschnittswert von 148 Stunden Sonnenschein, der für die international gültige Referenzperiode 1961 bis 1990 für das Bundesland ermittelt wurde. Auch die Durchschnittstemperatur für den April war in NRW mit 9,8 Grad Celsius um 1,9 Grad höher als das langjährige Mittel.
Regen blieb dagegen in den vergangenen Wochen eine Seltenheit: Nur rund 30 Liter pro Quadratmeter wurden gemessen - verglichen mit den Niederschlagsmengen des Referenzzeitraums halb so viel wie früher üblich. Das letzte Drittel des Monats sei durchweg trocken geblieben.
Auch deutschlandweit ein ähnliches Bild
Damit steht Nordrhein-Westfalen nicht anders da, als die meisten Regionen in Deutschland: Auch bundesweit betrachtet war es außergewöhnlich sonnig, vor allem tagsüber vielfach frühlingshaft mild und in vielen Ländern deutlich zu trocken, bilanzierte der DWD. Lediglich in der östlichen Mitte und im Nordosten der Republik regnete es laut DWD durchschnittlich viel.