Weiterführende Schule Schulwahl: CDU will mehr Kriterien als den Elternwillen

Auf welche weiterführende Schule ein Kind geht, sollen nach dem Willen des CDU-Spitzenkandidaten Schnieder, nicht allein die Elt
Auf welche weiterführende Schule ein Kind geht, sollen nach dem Willen des CDU-Spitzenkandidaten Schnieder, nicht allein die Eltern entscheiden. Foto
© Helmut Fricke/dpa
Nicht allein die Eltern sollen entscheiden, ob ihr Kind nach der Grundschule aufs Gymnasium geht, findet der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Schnieder. Er will noch andere Kriterien.

Bei der Wahl der weiterführenden Schule sollte nach Ansicht des CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Gordon Schnieder, in Rheinland-Pfalz nicht mehr allein der Elternwille ausschlaggebend sein. "Wir haben zu viele Kinder, die aufs Gymnasium geschickt werden, obwohl sie auf einer anderen Schule viel besser aufgehoben wären", sagte Schnieder im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. "Kinder haben es verdient, auf die Schule zu gehen, auf der sie am besten gefördert werden." 

Neben dem Elternwillen sollen noch andere Kriterien zählen

Dies sei keine Festlegung für die ganze Schulzeit. "Wir haben die Durchgängigkeit des Schulsystems, deswegen ist es immer auch möglich zu wechseln", betonte Schnieder. Aber es sei wichtig, dass die Kinder nach der Grundschule auf der für sie geeigneten Schule anfingen. "Neben dem Elternwillen braucht es weitere Mechanismen, um wirklich die beste Schule zu identifizieren", sagte Schnieder. 

Wie in anderen Bundesländern könne auch in Rheinland-Pfalz künftig etwa der Notendurchschnitt in die Entscheidung einbezogen werden, die Schullaufbahnempfehlung oder ein Eingangstest an der weiterführenden Schule.

dpa