Einfamilienhäuser besonders betroffen: Im vergangenen Jahr wurden in Sachsen-Anhalt so viele Einbrüche registriert wie zuletzt vor der Corona-Pandemie.
Die Zahl der Einbrüche in Sachsen-Anhalt ist auf ein Fünfjahreshoch gestiegen. Nach Angaben des Innenministeriums in Magdeburg wurden im vergangenen Jahr 2.129 Fälle registriert. Das ist der höchste Wert seit fünf Jahren und entspricht nahezu dem Vor-Corona-Niveau von 2019 (2.382 Fälle). Zuvor hatten die Magdeburger "Volksstimme" und die "Mitteldeutsche Zeitung" in Halle berichtet.
871 der Einbrüche betrafen den Angaben zufolge Einfamilienhäuser - 200 mehr als im Vorjahr. In 353 Fällen handelte es sich um Wohnungseinbrüche. Mit 71 Prozent war der überwiegende Anteil der ermittelten Täter männlich. Vier von fünf Tätern hatten die deutsche Staatsangehörigkeit.