Nach einem Schaden an der Oberleitung am Bahnhof Riesa können auf der Strecke zwischen Leipzig und Dresden wieder Züge verkehren. Am späten Nachmittag wurde die Strecke wieder freigegeben, wie eine Sprecherin der Bahn mitteilte.
Güterzug beschädigt Oberleitung im Bahnhof Riesa
Der Bahnverkehr zwischen Sachsens größten Städten war ab dem Morgen massiv gestört, nachdem ein Güterzug bei der Durchfahrt im Bahnhof Riesa gegen herabhängende Teile einer Oberleitung geprallt war und die Leitung beschädigt hatte.
Im Nachbargleis stieß wenig später ein Regionalexpress auch mit Teilen der Oberleitung zusammen. Reisende konnten den Zug nach etwa einer Stunde verlassen und wurden von DB-Mitarbeitenden zum benachbarten Bahnhofsgebäude gebracht.
Reparatur mit Spezialzügen
Mit zwei Reparaturzügen aus Dresden und Zwickau wurden die Schäden an der Oberleitung behoben. Gegen Mittag wurden der Güterzug und der RE abgeschleppt. Warum die Teile der Oberleitung herunterhingen, war zunächst unklar.
Fernverkehr stundenlang unterbrochen
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Während der Sperrung fuhren keine Fernverkehrszüge zwischen Leipzig und Dresden. Die Bahn hatte einen Ersatzverkehr eingerichtet, durch den sich die Fahrtzeit jedoch erheblich verlängerte. Reisende von Leipzig mussten etwa zunächst mit dem RE50 nach Oschatz und dort mit dem Bus weiter nach Priestewitz im Landkreis Meißen fahren. Von dort ging es wieder mit dem Zug nach Dresden.