Gut 50 Denkmäler sind vergangenes Jahr in Sachsen mit Fördergeld der Deutschen Stiftung Denkmalschutz restauriert und saniert worden. Mehr als 1,2 Millionen Euro wurden entsprechend vertraglich gebunden, wie die private Stiftung in Bonn mitteilte.
Zu den Projekten gehörten unter anderem ein Renaissance-Haus in Torgau, das ehemalige Franziskanerkloster in Zittau und die George-Bähr-Kirche in Pockau im Erzgebirge. Auch das Kulturhaus Neues Leben in Grünhainichen-Borstendorf sei unterstützt worden.
Deutschlandweit gab es 2025 den Angaben zufolge Hilfen in Höhe von etwa 34,9 Millionen Euro für private und öffentliche Denkmäler. Mehr als 610 Objekte wie Kirchen, Kapellen, Schlösser, Türme und Privathäuser seien gefördert worden.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz existiert seit 1985. Sie nutzt unter anderem private Spenden, Nachlässe und Mittel aus der Lotterie Glücksspirale, um sich für den Erhalt bedrohter Baudenkmäler einzusetzen.