Statistik
So stark sind die Trink- und Abwassergebühren gestiegen

Die Gebühren für Trinkwasser und für Abwasser sind in Sachsen in den vergangenen Jahren gestiegen. (Symbolbild) Foto: Hendrik Sc
Die Gebühren für Trinkwasser und für Abwasser sind in Sachsen in den vergangenen Jahren gestiegen. (Symbolbild) Foto
© Hendrik Schmidt/dpa
Wasser wird teurer: In Sachsen zahlen Verbraucher für Trink- und Abwasser spürbar mehr. Wie stark die Gebühren gestiegen sind und wie groß die Unterschiede zwischen den Gemeinden ausfallen.

Bei Trinkwasser und Abwasser müssen viele Sachsen immer tiefer in die Tasche greifen. Die durchschnittlichen Entgelte für Trinkwasser betrugen im vergangenen Jahr 2,35 Euro pro Kubikmeter, zudem wurden 172,80 Euro Grundgebühr fällig, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2022 bedeutete dies einen Anstieg um knapp 17 Prozent beim Trinkwasser und 28 Prozent bei den Grundgebühren. 

Auch für Abwasser wurden in diesem Zeitraum höhere Abgaben fällig. Den Statistikern zufolge stieg das durchschnittliche Entgelt seit 2022 um 15 Prozent auf 2,77 Euro pro Kubikmeter im Jahr 2025. Die Grundgebühr stieg in diesem Zeitraum um 25 Prozent auf 83,91 Euro. 

Die Statistiker wiesen darauf hin, dass die Tarifstrukturen in den sächsischen Gemeinden komplex und unterschiedlich sind. Die Trinkwasser-Grundgebühr reichte im vergangenen Jahr beispielsweise von 38,52 Euro pro Jahr bis 295,32 Euro jährlich, hieß es in der Mitteilung des Statistischen Landesamtes. Die Preisspanne für den Kubikmeter Trinkwasser ging von 1,34 Euro bis 3,17 Euro. Beim Abwasser wurden zwischen 0,90 Euro und 6,21 Euro pro Kubikmeter fällig. Teils erhoben Gemeinden auch noch ein Flächenentgelt.

dpa