Naturpädagogik
Streuobst im Unterricht: Förderung für Bildungsprojekte

Mus, Saft und mehr: Die Schüler lernen bei den Bildungstagen vor Ort auf den Streuobstwiesen auch, wie Obst geerntet und verwert
Mus, Saft und mehr: Die Schüler lernen bei den Bildungstagen vor Ort auf den Streuobstwiesen auch, wie Obst geerntet und verwertet wird. (Symbolbild) Foto
© Sebastian Gollnow/dpa

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Raus aus dem Klassenraum, ran an den Baum: Damit Schüler mehr über Obstbäume und deren Früchte zu schätzen lernen, fördert das Umweltministerium praxisnahe Projekte. Was das für die Kinder bedeutet.

Damit Schülerinnen und Schüler mittels praktischer Erfahrung mehr über Obstbäume lernen, unterstützt das Umweltministerium besondere Bildungsprojekte. Die Kinder kümmern sich dabei praxisnah um einen Baum etwa auf einer Streuobstwiese, wie das Ministerium mitteilte. 

Sie beobachten nicht nur das Wachstum, sondern lernen etwa auch wie die Bäume zu schneiden und zu erhalten sind und was aus den geernteten Früchten hergestellt werden kann. Unterstützt werden sie dabei von speziell ausgebildeten Streuobstpädagogen.

Rund 70.000 Euro Förderung

Dafür sind für jede teilnehmende Schule mehrere über das Jahr verteilte Bildungstage vorgesehen. Das Ministerium fördert das Bildungsprogramm "Vom Schulobstbaum zur Streuobstwiese – Nachhaltiges Wirken für eine vielfältige und essbare Schulumgebung" im Zeitraum von 2026 bis 2028 mit 69.600 Euro.

"Kinder und Jugendliche begeistern sich früh für Natur und Artenvielfalt. Wer schon in der Schule erlebt, wie spannend das Leben im Wald, auf Wiesen und Äckern und in unseren Gewässern ist, wird seine Umwelt später auch achten", so Umweltminister Tilo Kummer (BSW). Es brauche in Zukunft junge Menschen, die Verantwortung für die Natur übernehmen und viele, die nachhaltig handeln.

Zum Auftakt finanziert die Stiftung Naturschutz Thüringen 30 Schulobstbäume inklusive einer 25‑jährigen Pflege an insgesamt 29 thüringischen Schulen.

dpa