VG-Wort Pixel

Hamburg Keine Präsenzlehre für Ungeimpfte: Universität Hamburg wechselt in 2G-Lehrbetrieb

Studierende sitzen in einem Hörsaal
Ungeimpften Studierenden soll bei Bedarf ein geeignetes Ersatzangebot gemacht werden.
© Daniel Reinhardt/ / Picture Alliance
Ab kommender Woche dürfen an der Präsenzlehre der Universität Hamburg noch noch Studierende und Lehrende teilnehmen, die geimpft oder genesen sind.

Ab Montag, den 6. Dezember 2021, dürfen nur noch geimpfte oder genesene Studierende an den Präsenzveranstaltung der Universität Hamburg teilnehmen. Das teilte die Universität Hamburg am Dienstag mit. Auch für Lehrende soll die 2G-Regel gelten.

Online-Klausuren für alle und Ersatzangebote für Ungeimpfte

Vor dem Hintergrund der sich deutlich verschärfenden Pandemielage sei eine Anwendung der 2G-Option für den Lehrbetrieb der Universität Hamburg angezeigt, sagt Universitätspräsident Prof. Dieter Lenzen. „Wir verstehen diesen Schritt einerseits als gesellschaftliche Verantwortung unserer Universität bei der Eindämmung der Pandemie und andererseits als Schutz des Präsenzangebots für geimpfte und genesene Studierende, die lange genug ausschließlich auf Bildschirme schauen mussten.“

Ungeimpften Studierenden soll bei Bedarf ein geeignetes Ersatzangebot gemacht werden. Dabei sei es den Lehrenden nach wie vor selbst überlassen, ob sie ihre Veranstaltungen in Präsenz, digital oder hybrid umsetzen, erklärt die Universität Hamburg. Lehrveranstaltungen mit praktischen Anteilen, wie etwa Labortätigkeiten, können vorerst auch unter 3G-Vorgaben stattfinden, also Geimpfte, Genesene und frisch negative Getestete. Hierfür sollen hier gelten weiterhin die für den Campus-Pass angesetzten Bestimmungen gelten. Prüfungen sollen möglichst in digitaler Form durchgeführt werden.

2G+: Ein Corona-Test wird bei einer junge Frau durchgeführt.

Universität Hamburg gehört zu den größten deutschen Hochschulen

Mit ihren derzeit fast 45.000 Studierenden und rund 14.800 Beschäftigten zählt die Universität Hamburg zu den größten Hochschulen Deutschlands. Die Wissenschaftsbehörde und die Landeshochschulkonferenz hatten sich am Montag darauf verständigt, dass Hochschulen Lehrveranstaltungen unter 2G-Hygieneregeln anbieten können. Auf diese Weise soll der Infektionsschutz erhöht werden.

Quelle: Universität Hamburg


Mehr zum Thema