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Mund-Nase-Schutz BVG führt eigene Kontrollen ein – wer gegen Maskenpflicht verstößt, zahlt 50 Euro Strafe

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Ab Mittwoch will die BVG eigene Kontrolle der Maskenpflicht einführen. Davor waren Polizisten als Maskenstreifen im Einsatz, nun übernehmen 200 BVG-Sicherheitsleute diese Aufgabe.

Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen nach Angaben der "B.Z." ab Mittwoch eigene Kontrolleure auf Maskenstreife schicken. Diese Aufgabe hatte seit Einführung der Maskenpflicht die Polizei übernommen. 200 Sicherheitsleute sollen dafür zum Einsatz kommen. Wer keine Maske trägt, muss ein Bußgeld von 50 Euro zahlen. Am Dienstag wird der Senat darüber abstimmen – denn eigentlich sind lediglich Polizei und Ordnungsamt für die Durchsetzung der Eindämmungsverordnung mit Einziehung von Bußgeldern zuständig. 

BVG-Chef Rolf Erfurt: "Wir sind startklar"

Chef der BVG, Rolf Erfurt, sagte der B.Z., dass auch weiterhin Augenmaß bei den Mund-Nasen-Schutz-Kontrollen angewandt werden soll. Vor allem bei Alten sowie Kindern und Menschen mit Behinderung solle eine Verwarnung anstatt eines Bußgeldes ausgesprochen werden. Kommt ein Passagier trotz wiederholter Aufforderung dem Tragen einer Maske nicht nach, wird eine Strafe von 50 Euro fällig. Wer zusätzlich pöbelt und beleidigt, solle nach Angaben der BVG aus Bus oder Bahn verwiesen werden, berichtet die "B.Z.". 

Ein Mann mit Mundschutz betritt am Ostbahnhof in Berlin eine S-Bahn
Ein Mann mit Mundschutz betritt am Ostbahnhof in Berlin eine S-Bahn
© Zacharie Scheurer / Picture Alliance

Das gilt allerdings nicht für die S-Bahnen. Diese fallen unter die Zuständigkeit der Bundespolizei, die dort keine Maskenkontrollen durchführt.

Quelle: "B.Z."

fis

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