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Corona-Zahlen Steigende Inzidenzen: So ist die Infektionslage in Ihrem Landkreis

Kurz vor Schulstart: Inzidenz in Hamburg am höchsten – so stehen die Bundesländer im Impf-Ranking
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Die Strenge der Corona-Maßnahmen und die Einstufung als Risikogebiet sind mit einer Art "Seismograph" abgesichert: Steigt die Zahl der Neuinfektionen regional zu stark, wird gegengesteuert. Sehen Sie, wie die Situation vor Ihrer Haustüre ist.

Inhaltsverzeichnis

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert, den aktuellen Stand der Daten können Sie den Grafiken entnehmen. 

Einführung und Quellen

Bund und Länder haben im vergangenen Jahr eine Art Pandemie-Warnsystem eingerichtet, die Sieben-Tage-Inzidenz. Die Idee: Steigt die Zahl der Neuinfektionen in einem Kreis innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner zu stark, werden wieder strengere Schutzmaßnahmen in Kraft gesetzt beziehungsweise Lockerungen zurückgenommen. 

Die in der ersten Jahreshälfte beschlossene sogenannte Corona-Notbremse ist zwar seit dem 1. Juli 2021 nicht mehr in Kraft, der Bundestag hat allerdings im Juni das Fortbestehen einer epi­demischen Lage von nationaler Tragweite für mindestens weitere drei Monate festgestellt. 

Die Lage gibt dem Bund besondere Befugnisse nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG), etwa zum Erlass von Rechtsverordnungen und Anordnungen. 

Längst wird aber auch in Frage gestellt, ob angesichts der steigenden Impfquote die Inzidenz weiterhin als alleiniger Indikator herangezogen wird, oder ob auch weitere Kennzahlen, etwa die Zahl der coronabedingten Krankenhausaufenthalte, stärker berücksichtigt werden.  

In den untenstehenden Grafiken können sie – täglich aktualisiert – die Situation in ihrem Kreis oder ihrer Stadt einsehen, außerdem die Entwicklung des bundesweiten Wertes. Die Daten stammen vom Robert Koch-Institut (RKI), und vom Projekt Risklayer am Karlsruher Institut für Technologie, welches RKI-Daten um eigene Berechnungen und weitere Quellen ergänzt. In der Regel sind die Werte höher als die des RKI.

Für die Ergreifung von Maßnahmen zählen jedoch bislang die RKI-Daten: Das RKI gibt täglich die Fallzahlen heraus, die ihm von den Gesundheitsämtern bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Die Darstellung der neu übermittelten Fälle pro Tag beruht auf dem Meldedatum. Das ist das Datum, "an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat", heißt es auf der Webseite des RKI. Regional Verantwortliche kommunizieren möglicherweise direkt mit den Gesundheitsämtern und haben die Zahlen unter Umständen bereits vor dem RKI zur Verfügung. 

So entwickelt sich die Inzidenz bundesweit

Hinweis für Mobilnutzer: Sollten die Grafiken an dieser Stelle nicht oder nicht richtig dargestellt werden, klicken Sie bitte hier. 

Karte I: Infiziertenrate in deutschen Kreisen und Städten laut RKI (offiziell)



Karte II:  Infiziertenrate in deutschen Kreisen und Städten laut Risklayer 



Ranking: Kreise und Städte mit der höchsten Rate

Die untenstehende Ansicht zeigt die Kreise und Städte mit den meisten bestätigten Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen in absteigender Reihenfolge.

Sie können in der Ansicht nach unten scrollen und für mehr Details auf die Balken klicken:



Sehen Sie auch: R-Wert, Infizierte, Inzidenz: Die wichtigsten Corona-Daten auf einen Blick

Quelle: Robert Koch Institut, Risklayer, Bundestag

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