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Covid-19: Israel lässt Ausländer wegen Coronavirus nicht mehr einreisen

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt unaufhörlich. Bund und Länder wollen mit drastischen Einschränkungen die Ausbreitung des Virus in Deutschland bremsen. Auch in den USA verschärft sich die Krise. Verfolgen Sie alle Entwicklungen im stern-Liveblog.

Tel Aviv, Israel: Ein Mann trägt eine Atemschutzmaske um sich vor dem Coronavirus zu schützen

Tel Aviv, Israel: Ein Mann trägt eine Atemschutzmaske um sich vor dem Coronavirus zu schützen

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Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus: Inzwischen sind in Deutschland nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore mehr als 10.000 Menschen infiziert, Tendenz steigend. 26 Menschen sind bisher hierzulande an den Folgen gestorben. Weltweit haben sich bereits über 200.000 Menschen mit der Krankheit angesteckt.

Das öffentliche Leben ist deshalb in vielen Ländern deutlich eingeschränkt, schon jetzt leidet darunter die Wirtschaft. Die Bundesregierung hat für Deutschland milliardenschwere Hilfen zugesagt.

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Israel lässt Ausländer wegen Coronavirus nicht mehr einreisen (22.25 Uhr)
  • Merkel in TV-Ansprache: "Halten Sie sich an die Regeln" (19.40 Uhr)
  • Deutschland weitet Einreisebeschränkungen für EU-Bürger aus (19.13 Uhr)
  • Erste Stadt in Bayern verhängt Ausgangssperre (16.42 Uhr)
  • Bericht: Spanien schließt alle Hotels (15.58 Uhr)

Alle Meldungen zum Thema finden Sie hier im stern-Special.

Einen Überblick über die Ausbreitung des Virus finden Sie hier.

Alles, was Sie zum Thema Reisen in Zeiten des Coronavirus wissen müssen, finden Sie hier.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im stern-Liveblog: 

Coronavirus im Liveblog

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    Im Kampf gegen die Coronavirus-Krise hat Portugal erstmals in Demokratie-Zeiten den Ausnahmezustand verhängt. Staatsoberhaupt Marcelo Rebelo de Sousa verabschiedete das kurz zuvor vom Parlament in Lissabon gebilligte entsprechende Dekret. Der zweiwöchige Ausnahmezustand - die zweithöchste Notstandsstufe des Landes - sollte demnach um Mitternacht Ortszeit (01.00 Uhr MEZ Donnerstag) in Kraft treten.

    Portugal hatte am vorigen Freitag, einen Tag vor dem Nachbarn Spanien, wegen des Virus den Alarmzustand ausgerufen. Das Land hatte bis Mittwoch 642 Infektionsfälle und zwei Tote.

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    Das gesamte österreichische Bundesland Tirol wird ab Mitternacht wegen der Ausbreitung des Coronavirus unter Quarantäne gestellt. "Wir erlassen Quarantäneverordnungen für alle 279 Tiroler Gemeinden. Das bedeutet: Die Gemeinde darf nur dann verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung geht, um die Daseinsvorsorge oder um zur Arbeit zu kommen - und dann nur zum nächstgelegenen Ort", teilte Tirols Landeschef Günther Platter via Facebook mit. "Sofern es einen Arzt, eine Apotheke, einen Lebensmittelhandel und eine Bank im Ort gibt, darf die Gemeinde für diese Zwecke nicht verlassen werden."

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    Die US-Regierung hat wegen der Epidemie des neuartigen Coronavirus Präsident Donald Trump zufolge 500 Millionen Atemschutzmasken vom Typ N95 bestellt. Mehrere amerikanische Unternehmen hätten wegen der gesteigerten Nachfrage bereits auf die Produktion solcher fortschrittlicher Masken umgestellt, erklärte Trump. Zudem habe die Regierung Bauunternehmen gebeten, übrige Masken an das Gesundheitswesen zu spenden, sagte Trump. Diese würden nun vor allem von Ärzten und Krankenhausangestellten gebraucht, die an Covid-19 erkrankte Patienten versorgten.

    Im Gegensatz zu chirurgischen Masken bieten die N95-Masken den Trägern bei korrekter Nutzung weitgehenden Schutz vor möglicherweise infektiösen Partikeln wie Bakterien oder Viren in der Luft. Die Masken sollen 95 Prozent der Aerosole herausfiltern.

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    In einer weiteren Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hat Israel allen Ausländern die Einreise verboten. Ausgenommen von der Regelung seien nur Ausländer, die auch die israelische Staatsbürgerschaft besäßen oder ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Israel hätten, teilte das israelische Außenministerium mit. Die Verordnung trete mit "sofortiger" Wirkung in Kraft.

    In Israel wurden bislang 433 Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. 44 weitere nachgewiesene Fälle gibt es in den Palästinensergebieten. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die israelische Regierung drastische Maßnahmen ergriffen. Die Menschen dürfen das Haus nur noch zum Einkaufen von Lebensmitteln oder Medikamenten oder für Arztbesuche verlassen. Auch der Weg zur Arbeit ist noch erlaubt, wenn dort nicht mehr als zehn Menschen anwesend sind. Zehntausende Menschen befinden sich in häuslicher Isolation.

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    Spaniens König Felipe VI. hat den Bürgern seines von der Coronavirus-Krise besonders hart in Mitleidenschaft gezogenen Landes Mut zugesprochen. "Dieses Virus wird uns nicht bezwingen. Es wird uns als Gesellschaft stärker machen", sagte der Monarch in einer Rede an die Nation. Das 52-jährige Staatsoberhaupt versicherte, Spanien werde zur "Normalität zurückkehren".

    Nach Italien ist Spanien das von der Corona-Krise am stärksten betroffene Land Europas. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums lag die Zahl der mit dem Covid-19-Erreger Sars-CoV-2 infizierten Menschen bei knapp 14 000. Knapp 600 davon starben.

  • Florian Schillat
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    Ein britisches Kreuzfahrtschiff mit mindestens sechs Coronavirus-Infizierten an Bord hat in einem
    kubanischen Hafen angelegt
    . Die 682 Passagiere würden zum Flughafen der Hauptstadt Havanna und von dort in drei Charter-Fliegern nach Großbritannien gebracht, teilte der Anbieter Fred. Olsen mit. Mit der Ankunft der Flieger in London wurde am Donnerstagvormittag (Ortszeit) gerechnet. Es gab zunächst keine Angaben, was mit der Crew geschehen sollte.

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    Zur Abminderung der finanziellen Folgen der Spielausfälle aufgrund der Corona-Krise hat Timo Rohwedder, der Chef des Berliner Olympiastadion, dem Fußball-Bundesligisten Hertha BSC eine Mietminderung angeboten. "Man kann davon ausgehen, dass wir mit Hertha eine partnerschaftliche Lösung anstreben. Wir können ja nichts in Rechnung stellen, was nicht erbracht wurde", sagte Rohwedder der "Bild"-Zeitung. Hertha hat einen Mietvertrag für das Olympiastadion bis 2025 unterschrieben und zahlt etwas mehr als fünf Millionen Euro pro Jahr. Nun hat der Berliner Senat den Sportbetrieb in der Stadt bis 19. April gestoppt.

  • Florian Schillat
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    Angesichts der Coronavirus-Krise will die brasilianische Regierung nach eigenen Angaben Freiberufler und
    Tagelöhner mit monatlich 200 Reais (35 Euro) unterstützen
    . Sie leiden besonders unter den Folgen der Covid-19-Pandemie. Zuvor muss jedoch das Parlament noch der Ausrufung des Notstands zustimmen. Bolsonaro und seine Minister trugen bei einer Pressekonferenz im Regierungspalast in der Hauptstadt Brasilia allesamt Atemschutzmasken.

  • Florian Schillat
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    Österreich will die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise mit einem Milliarden-Hilfspaket abfedern. Die Regierung in Wien kündigte Hilfen für die Wirtschaft in Höhe von 38 Milliarden Euro an. Kanzler Sebastian Kurz sagte, die Regierung werde "alles tun, um massenhafte Arbeitslosigkeit" zu verhindern. Wie die wirtschaftlichen Hilfen im Detail aussehen, wird noch erarbeitet. 15 Milliarden Euro seien als Notfallhilfe für die am stärksten von den Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Coronavirus betroffenen Unternehmen vorgesehen, teilte die Regierung mit. Für Garantien und Haftungen würden neun Milliarden Euro bereitgestellt, weitere zehn Milliarden Euro für den Erlass oder die Stundung von Steuern.

  • Florian Schillat
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    Im Kampf gegen die Coronavirus-Krise hat das Parlament in Portugal die Ausrufung des Ausnahmezustandes gebilligt. Bei der Abstimmung über die umstrittene Maßnahme, die per Videokonferenz stattfand, enthielten sich zwar viele Abgeordnete, aber es gab keine Gegenstimme. Damit wurde der Antrag der Regierung mit deutlicher Mehrheit angenommen. Nach der Billigung durch das Parlament wollte Staatspräsident Antonio
    Rebelo de Sousa den Ausnahmezustand - die zweithöchste Notstandsstufe des Landes - den amtlichen Angaben zufolge noch am Abend verhängen.

  • Florian Schillat
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    In der Coronakrise hat der US-Kongress ein 100 Milliarden Dollar schweres Hilfspaket verabschiedet, das unter anderem kostenlose Virustests und eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sicherstellt. Der Senat stimmte für das Gesetz, das bereits vergangene Woche das Repräsentantenhaus passiert hatte. Es soll zahlreichen Arbeitern und Angestellten bis zu zwei Wochen Lohnfortzahlung bei einer möglichen oder bestätigten Infektion mit dem Coronavirus garantieren. Auch soll die Arbeitslosenversicherung gestärkt werden.

  • Florian Schillat
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    In Frankreich ist die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus auf 264 gestiegen. 89 Menschen seien in den vergangenen 24 Stunden an den Folgen ihrer Infektion gestorben, sagte der französische Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon vor Journalisten. Die Zahl der Infektionsfälle in Frankreich insgesamt stieg demnach auf mehr als 9100. "Wir sehen uns einer Epidemie gegenüber, die in rasanter Geschwindigkeit immer ernster wird", sagte Salomon. Die Zahl der Infektionsfälle verdopple sich täglich, fügte er hinzu.

  • Florian Schillat
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    Israel hat zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie mit sofortiger Wirkung seine Grenzen für Ausländer geschlossen. Das teilte die Migrationsbehörde mit. Bereits seit zwei Wochen durften Ausländer nur noch einreisen, wenn sie nachweisen konnten, dass sie sich in den ersten 14 Tagen privat in Quarantäne begeben konnten. Hotels waren dafür nicht zugelassen. Nun dürfen nur noch Israelis und Ausländer mit ständigem Wohnsitz nach Israel einreisen.

    Nach Angaben des israelischen Gesundheitsministeriums ist das Virus mittlerweile bei mehr als 400 Personen in Israel nachgewiesen worden. Todesfälle wurden bisher nicht erfasst.

  • Florian Schillat
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    Wohnzimmerkonzert statt Livetour: Popmusiker wie Max Giesinger, Lea, Johannes Oerding und Michael Schulte wollen am Sonntagabend per Livestream für ihre Fans spielen. Beim sogenannten "#Wirbleibenzuhause-Festival" wollen insgesamt sieben Künstler jeweils eine halbe Stunde von zuhause aus spielen. Die Gigs sollen auf den jeweiligen Instagram-Konten gestreamt werden. Auch Nico Santos, Álvaro Soler, Lotte und Mathea sind dabei. 

    Viele Musiker mussten aufgrund der Corona-Epidemie ihre Konzerttourneen in den Herbst verschieben oder ganz absagen. Wann die behördlich angeordneten Veranstaltungsverbote aufgehoben werden, ist derzeit nicht abzusehen.

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    Die Zahl der Coronavirus-Infektionen ist in Spanien um etwa 2000 auf fast 14.000 (13.716) gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden sei die Zahl der Toten von 525 auf 598 gestiegen, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Nach Italien ist Spanien das Land in Europa, das derzeit am stärksten von der Corona-Krise in Mitleidenschaft gezogen wird.

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