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Stiftung Warentest testet Fitnessstudios: Guter Rat ist teuer

Ab ins Fitnessstudio, denken sich inzwischen immer mehr Deutsche. Doch welches Angebot ist das beste? Stiftung Warentest hat sieben Studios getestet - Unterschiede gibt es besonders bei der Betreuung.

Gesund fit werden - besonders bei Anfängern ist eine gute Betreuung wichtig.

Gesund fit werden - besonders bei Anfängern ist eine gute Betreuung wichtig.

Mehr Sport machen - das ist einer der meistgefassten Vorsätze für das neue Jahr. Eine gute Idee: Regelmäßige Bewegung ist nachweislich gut für die Gesundheit. Bevor man gleich ins nächste Fitnessstudio stürmt und drauf los trainiert sollte man sich aber die Zeit nehmen, die Angebote zu vergleichen. Bei den verschiedenen Studios gibt es nämlich große Unterschiede. Stiftung Warentest hat insgesamt sieben Fitness-Anbieter getestet, darunter drei Premium-Studios mit Beiträgen von rund 600 Euro pro Jahr und vier Discount-Angebote ab rund 260 Euro Jahresbeitrag. 35 geschulte Testerinnen und Tester zwischen 23 und 61 Jahren haben für den Test in fünf Städten geschwitzt und pro Studio jeweils fünf Trainingseinheiten absolviert.

Mängel vor allem beim Personal

Alle Tester haben sich als Neukunden ohne Studioerfahrung vorgestellt - ein Gesundheitscheck und ein Fitnesstest sollten daher vor Beginn des Trainings durchgeführt werden. Im Idealfall bekommt der Kunde dann nach dem Einführungstraining einen individuellen Trainingsplan, der genau auf seine Bedürfnisse und Ziele abgestimmt ist. Gerade hier unterscheiden sich die Billiganbieter von den teuren Studios: Während bei den Testsiegern "Injoy" und "Kieser Training" die Einführung mit "gut" bewertet wird, können die Discount-Angebote "Easyfitness, "McFit", "Clever Fit" und "Easy Sports Fitness" nur ein "Befriedigend" erreichen. Das Angebot des zweitplatzierten "Fitness First" schneidet bei den Testern in dieser Kategorie ebenfalls mit "gut" ab.

Auch bei der allgemeinen Betreuung zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Studios. Mit "gut" bewerteten die Tester die Arbeit der Trainer bei keinem Anbieter. Drei von vier Discount-Studios bekommen nur ein "Ausreichend". Besonders bei den Billiganbietern sind die Trainer laut Stiftung Warentest häufig mit anderen Arbeiten, wie dem Reinigen von Geräten, beschäftigt und stehen nicht immer für die Kunden zur Verfügung. Lediglich bei "Kieser Training" wird die Präsenz der Trainer mit "gut" bewertet. Bei der Fachkompetenz der Studiomitarbeiter kommt Stiftung Warentest zu einem ähnlichen Ergebnis: Kaum ein Trainer reagierte angemessen auf die Tester, die nach dem Training vorgaben unter Schwindel- und Taubheitsgefühlen zu leiden. Ein Trainer bei "Easy Fitness" empfahl sogar das Training fortzusetzen, obwohl bei derartigen Symptomen zu einem Arztbesuch geraten werden sollte.

Trainingsbedingungen in der Regel in Ordnung

Anders als beim Personal schneiden bei Ausstattung und Trainingsbedingungen alle Anbieter durchweg mit "gut" ab. Laut Stiftung Warentest sind die Studios alle mit einer ausreichenden Anzahl der gängigen Geräte ausgestattet, so dass es nur selten zu Wartezeiten kommt. Auch Umkleideräume und Duschen waren im Rahmen des Tests genügend vorhanden. Bei der Geräteausstattung stechen besonders die Premiumanbieter "Injoy" und "Fitness First" sowie der Discounter "Easyfitness" hervor. Laut Stiftung Warentest ist diese hier vorbildlich. Wer Angebote wie Saunen, Schwimmbecken oder Kurse sucht, wird in der Regel nur bei den Premium-Anbietern fündig. Nur manche Billigstudios bieten diese Leistungen an. Eine Ausnahme bildet dabei "Kieser Training": Aufgrund des besonderen gesundheitsorientierten Muskeltrainings, wird hier lediglich Sport an Geräten angeboten.

Der Test zeigt: Wer auf der Suche nach einem Fitnessstudio ist, sollte genau hinschauen, welches Angebot am besten auf die eigenen Bedürfnisse und Trainingsziele zugeschnitten ist. Anfänger sollten zudem besonderen Wert auf die Betreuung durch ausgebildete Trainer legen, da Fehler bei den Übungen statt die Gesundheit zu fördern leicht zu Verletzungen führen können.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr hier.

db
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(