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Infektionsgefahr: Wie lange sind Erkältete ansteckend?

Der Husten schleudert Keime in die Luft, die Nase läuft, und der Hals schmerzt: Erkältungen sind unangenehm – und infektiös. Wann ist die Gefahr besonders groß, Familie, Freunde oder Kollegen anzustecken?

Schluss mit Mythen: Was wirklich gegen Erkältungen hilft

Die Erkältung erwischt jeden Menschen bis zu 200 Mal im Leben – so heißt es zumindest. Besonders im Frühjahr scheint eine Infektion unvermeidbar: Der Kollege hustet, die Kassiererin im Supermarkt niest, dem Kind läuft die Nase. Jetzt gilt es Abstand zu halten – fragt sich nur: Wie lange?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Denn: Erkältungen werden durch eine Vielzahl verschiedener Viren ausgelöst. Sie unterscheiden sich in Übertragungsdauer und sind unterschiedlich infektiös. Am häufigsten kursieren Rhinoviren, die als typische Schnupfenviren gelten. Thomas Mertens, ärztlicher Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Ulm, schätzt, dass sie für mindestens 40 Prozent aller Erkältungen sorgen.

"Bei Schnupfen gilt die Faustregel: Je kränker eine Person ist, umso ansteckender ist sie auch", so Mertens. Das erscheint logisch, wenn man sich vor Augen führt, wie Erkältungen übertragen werden: Es sind in erster Linie infektiöse Körperflüssigkeiten, die Viren von Person zu Person transportieren, Schleim etwa. Niest eine erkältete Person, schleudert sie unzählige Tröpfchen mit Virenpartikeln in die Luft. Beim Schneuzen landen Erreger im Taschentuch und an den Händen. Von dort wandern sie auf Türklinken und Telefonhörer und lauern auf ihren nächsten Wirt. Auch durch Händeschütteln können Erreger übertragen werden. "Bei heftigen Symptomen ist die Virusausscheidung hoch", erklärt Mertens. "Damit steigt die Ansteckungsgefahr."

Geringe Gefahr in der Inkubationszeit

Das Risiko, sich bei anderen anzustecken, ist etwa vom zweiten bis fünften Tag nach einer Infektion am höchsten. "Zu diesem Zeitpunkt setzen die Symptome ein", so der Experte. Der Gipfel der Virusausscheidung wird meist ein bis zwei Tage nach Symptombeginn erreicht und flacht dann ab.

Im Umkehrschluss bedeutet das: In der symptomlosen Inkubationszeit und auch bei nachlassenden Beschwerden ist eine Ansteckung eher unwahrscheinlich. Allerdings bleibt ein gewisses Restrisiko bestehen. Bereits in der ersten Phase einer Infektion befinden sich Viren im Körper, ebenso für einige Tage nach einer überstandenen Erkrankung.

Allen, die gesund bleiben wollen, rät Mertens, sich von schniefenden und hustenden Menschen fernzuhalten und Händeschütteln zu meiden. Auch das Infektionsrisiko durch kontaminierte Türklinken und weitere Gebrauchsgegenstände werde immer wieder unterschätzt, so der Experte. "Menschen neigen dazu, sich ins Gesicht, an Mund und Nase zu fassen. Da haben Erreger leichtes Spiel." Um dem vorzubeugen helfe nur eines: regelmäßig Hände waschen, mit warmem Wasser und Seife. Das erhöht die Chancen, gesund ins Frühjahr zu starten.

Schluss mit Mythen: Was wirklich gegen Erkältungen hilft


ikr
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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