HOME

Stern Logo Ratgeber Haut

Sonnenschutz: Fünf typische Fehler beim Eincremen, die Sie vermeiden sollten

Sonnencremes bewahren die Haut vor Schäden durch UV-Strahlen. Damit sie ihre Wirkung optimal entfalten können, gilt es einiges zu beachten. Wir nennen fünf typische Fehler, die Sie beim Eincremen vermeiden sollten.

Das sollten Sie vor dem Sonnenbad wissen

Sommer, Sonne, ein Tag am See: Wer jetzt die Sonnencreme vergisst, riskiert einen Sonnenbrand. Auf lange Sicht können Hautschäden durch UV-Strahlen die Haut vorzeitig altern lassen, die Faltenbildung beschleunigen oder Hautkrebs fördern. Guter Schutz ist daher wichtig - nur wissen Sie auch, wie Sie die Haut optimal schützen? Wir verraten fünf Fehler, die Sie nicht machen sollten.

1. Die Tube aus dem Vorjahr verwenden

Im Schrank steht noch die Sonnencreme aus dem Vorjahr, und im Deckel klebt vielleicht sogar noch etwas Sand vom letztjährigen Ausflug an den Strand? Schöne Erinnerungen in allen Ehren - aber der Inhalt der Tube gehört in den Müll und nicht mehr auf die Haut. Sonnencremes halten sich nicht länger als übrige Kosmetika. Ist die Tube einmal offen, sollte sie innerhalb von sechs Monaten verbraucht werden. So minimieren Sie auch das Risiko, dass die Creme nach einer Weile nicht mehr optimal wirkt.

2. Auf die falsche Stärke setzen

Mit Lichtschutzfaktor 20 liegt man immer richtig? Falsch! Der passende Lichtschutzfaktor orientiert sich am Hauttyp:

  • Lichtschutzfaktor 50 brauchen Menschen vom lichtempfindlichen Typ I: Sie haben helle Haut, rötliche bis rotblonde Haare und blaue oder grüne Augen.
  • Lichtschutzfaktor 30 bis 50 ist für Menschen sinnvoll, die Typ II angehören: Sie haben ebenfalls helle Haut, blonde bis hellbraune Haare und blaue, graue oder grüne Augen.
  • Lichtschutzfaktor 15 bis 25 brauchen Menschen mit dem Hauttyp III: Ihr Teint ist hellbraun, die Haare dunkelblond bis braun, die Augen braun.
  • Ein schwacher Lichtschutzfaktor von 6 bis etwa 10 ist für Menschen sinnvoll, die dem mediterranen Hauttyp IV angehören: Sie besitzen einen olivfarbenen Teint, dunkelbraune Haare und braune Augen.

Außerdem wichtig: Am Meer, im Gebirge oder auf ausgedehnten Wanderungen lieber einen höheren Schutzfaktor wählen - das gilt für alle Hauttypen.

3. Cremen, cremen, cremen

Regelmäßiges Nachcremen hilft, den Sonnenschutz aufrechtzuerhalten und ist vor allem wichtig, wenn man sich bewegt, viel schwitzt oder aus dem Wasser kommt. Die maximale Schutzzeit wird dadurch aber nicht verlängert, sie berechnet sich folgendermaßen: Helle Hauttypen können sich maximal zehn Minuten ohne Schutz in der Sonne aufhalten. Eine Sonnencreme mit Schutzfaktor 30 verlängert diesen Zeitraum um das 30-Fache - also rund 300 Minuten. Das entspricht maximal fünf Stunden. 

4. Mittel zu dünn auftragen

Eine Sonnencreme sollte immer großzügig aufgetragen werden, vor allem auf den sogenannten Sonnenterrassen, wie Nase, Ohren, Schultern und Dekolleté. Hier ist die Sonneneinstrahlung besonders intensiv. Pro Quadratzentimeter Haut sollten es zwei Milligramm Sonnencreme sein.

5. Sich allein auf die Wirkung der Sonnencreme verlassen

Fakt ist: Keine Sonnencreme schützt zu 100 Prozent vor UV-Strahlen. Die maximale Sonnenzeit sollte im besten Fall nie ganz ausgereizt werden. Hüte mit einer breiten Krempe und Tücher optimieren den Sonnenschutz und beugen möglichen Hautschäden vor.

ikr
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.