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Eisige Zehen Darum haben viele Frauen im Winter immer kalte Füße

Viele Frauen klagen über kalte Füße
An kalten Tagen leiden viele Frauen schneller unter kalten Füßen als Männer
© elenaleonova / Getty Images
Kaum sinken die Temperaturen, leiden viele Frauen zunehmend unter kalten Füßen. Dafür gibt es jedoch eine ganz einfache Erklärung – und auch mehr als eine Lösung, wie die frostigen Zehen schnell wieder warm werden.

Im Gegensatz zu Männern verbrauchen Frauen deutlich weniger Energie, was dazu führt, dass ihr Körper weniger Wärme produziert und schneller auskühlt. Warum aber sind es vor allem die Füße, die an kalten Tagen zuerst frieren? Das hat einen ganz einfachen Grund: Unser Organismus ist darauf ausgelegt, alle wichtigen Organe zu schützen, die sich in Körperinneren befinden und nur bei einer Körpertemperatur um die 37 Grad reibungslos arbeiten können. Setzen wir uns also geringen Temperaturen aus, versucht unser Körper die Wärme dort zu halten, wo sie am dringendsten benötigt wird. Das hat wiederum zur Folge, dass sich unsere Gefäße in den Gliedmaßen verengen und weniger stark durchblutet werden. Durch den höheren Grundumsatz können Männer die Wärme länger in ihrem Körper speichern – Frauen hingegen bekommen immer kalte Füße. Das ist zwar in der Regel nicht gesundheitsschädlich, aber dennoch unangenehm.

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Diese äußeren Faktoren fördern kalte Füße

Nicht nur die kalten Außentemperaturen können eisige Zehen begünstigen, sondern auch Nässe. Werden die Füße feucht, etwa durch undichtes Schuhwerk oder auch Schweiß, kühlt die Haut schneller aus. Aus diesem Grund sollten Sie immer trockenen Fußes unterwegs sein, um die Wärme nicht nach außen hin abzugeben. Zudem sollten Ihre Schuhe nicht zu eng sitzen, da auch die Gefahr besteht, dass Ihre Gefäße eingeengt und somit schlechter durchblutet werden – was unweigerlich zu kalten Füßen führt. Haben Sie sogar an milden Tagen dauerhaft eisige Zehen, vielleicht sogar auch in Kombination mit Krämpfen oder Schmerzen, sollten Sie sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen, um eine mögliche Erkrankung (unter anderem niedriger Blutdruck, Arteriosklerose, Diabetes, orthostatische Hypotonie, Blutarmut) auszuschließen.

So halten Sie Ihre Füße schön warm

Die Lösung ist denkbar einfach: Damit sich Ihre Gefäße weiten und Ihr Körper wieder mehr Blut in Ihre Füße pumpen kann, müssen Sie sich viel bewegen. Unabhängig davon, ob Sie gerade drinnen oder draußen sind. Sobald Sie merken, dass Ihre Zehen kalt werden, machen Sie einen kleinen Spaziergang und kurbeln Ihren Kreislauf an. Selbst zu Hause oder im Büro können Sie ein paar Meter gut machen, indem Sie von Raum zu Raum laufen. Achten Sie zudem darauf, Ihre Beine im Sitzen nicht übereinander zu schlagen – dadurch schnüren Sie die Blutzufuhr zu Ihren Füßen ab.

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Eine andere Möglichkeit, Ihre Zehen zu wärmen, bieten elektrische Fußwärmer mit waschbarem Fußsack. Es gibt kuschelige Modelle mit Teddyfutter, in die Sie Ihre Füße nur hineinstecken müssen, um diese stufenweise aufzuheizen. Für Ihr Büro können Sie hingegen eine Art mobile Fußbodenheizung nutzen, die Sie unter Ihrem Schreibtisch platzieren und nach Belieben einschalten: Sind Sie länger als 30 Minuten nicht am Platz, schaltet sich das Gerät sogar automatisch aus. 

An kalten Herbst- und Wintertagen sind Schuhe mit einer dicken Sohle von Vorteil, damit die Kälte nicht von unten zu den Füßen durchdringen kann. Sollten Sie dennoch an den Zehen frieren, können Sie die Schuhe mit selbstwärmenden Einlegesohlen ausstatten – diese halten Ihre Füße bis zu acht Stunden lang warm. Alternativ dazu gibt es auch spezielle Zehenwärmer und Sohlenwärmer, die Sie nicht im Schuh, sondern unter Ihren Füßen anbringen. Dadurch können Sie die Wärmesohlen in allen Lebenslagen (auch bei allen Wintersportarten) tragen.

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Auch die Socken sind ein wichtiger Indikator, um kalte Füße zu vermeiden. Verwenden Sie am besten nur Materialien wie Baumwolle oder Wolle, da synthetische Fasern Schweißfüße fördern und die Feuchtigkeit auf der Haut wiederum einen kühlenden Effekt auf Ihre Zehen hat. Zu Hause können Sie zusätzlich noch Hauspuschen aus Vlies oder Lammfell tragen, um Ihre Füße zu wärmen. Noch besser sind sogar aufheizbaren Hausschuhe, die Sie entweder in der Mikrowelle oder im Ofen ganz einfach aufheizen können. 

Diese Hausmittel helfen gegen kalte Füße

  • Um die Durchblutung der Füße zu verbessern, können Sie Ihre Sohlen mithilfe eines Fußrollers oder Igelballs massieren. Rollen Sie Ihre Fußsohlen darauf einmal am Tag von der Ferse mittig bis zu den Zehenballen und zurück für mindestens zehn Minuten hin und her, damit Ihre Füße durchblutet werden.
  • Schon zu Großmutters Zeiten war es Gang und gäbe, kalte Füße in einem Fußbad zu wärmen. Zum einen haben sie eine entspannende Wirkung, zum anderen kurbeln sie die Durchblutung an. Verwenden Sie dafür heißes Wasser und mischen dieses mit Rosmarin oder Arnika – beide Ingredienzien regen die Durchblutung zusätzlich an.
  • Die gute alte Wärmflasche war und ist schon lange ein altbewährtes Hausmittel, um seine Füße zu wärmen. Verwenden Sie am besten ein Modell mit Überzug, damit Sie Ihre Haut nicht versehentlich verbrühen – das Wasser sollte in jedem Fall gekocht haben, bevor Sie es in die Wärmflasche füllen, um Ihre kalten Füße aufzuheizen.
  • Rizinusöl ist auch ein beliebtes Mittel, um kalte Füße zu wärmen. Sie bekommen das Öl in jeder Apotheke als auch im Internet: Reiben Sie Ihre Zehen und Ballen dick damit ein, ziehen dicke Socken darüber und gehen damit schlafen. Über Nacht sorgt das Öl dafür, dass sich Ihre Füße schön aufheizen.
  • Grundsätzlich hilft alles, was Ihren Körper wärmt, auch Ihren Füßen. Egal, ob Sie ein heißes Bad nehmen, einen Tee trinken oder was Scharfes essen – viele Hausmittel wärmen Sie von innen und können deshalb auch jedes Mal dann eingesetzt werden, wenn Sie wieder einmal kalte Füße haben.
  • Bei der Reiztherapie wird die Thermoregulation Ihrer Gefäße trainiert. Dazu benötigen Sie nur kaltes Wasser, das Sie in der Bade- oder Duschwanne einlassen, und fünf Minuten darin hin und her waten – am besten so, dass Sie bei jedem Schritt Ihre Füße aus dem Wasser heben und wieder hineinstellen. Im Winter funktioniert das auch mit Schnee.

  • Auch Ihre Ernährung kann dazu beitragen, dass Ihre Füße besser durchblutet werden. Achten Sie auf einen ausgewogenen Ernährungsplan, essen Sie viel frisches Obst und grünes Gemüse wie zum Beispiel Kohl, Spinat, Bohnen und Brokkoli, das Vitamin B enthält. Genauso wichtig ist es, dass Sie vor allem viel trinken! Wer zu wenig trinkt, hat in der Regel dickeres Blut, sodass der Blutfluss dadurch deutlich gehemmt werden kann.   

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ast

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