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Locker lassen: Sechs Tipps gegen die Perfektionismus-Falle

Wollen Sie immer 150 Prozent abliefern? Versuchen Sie, in Job, Partnerschaft und Freizeit stets top zu sein? Perfektionismus kann ungesund werden. Diese sechs Tipps helfen, die Balance zu halten.

Würde es wirklich jemand merken, wenn Sie anstelle von 150 Prozent nur 90 Prozent abliefern?

Würde es wirklich jemand merken, wenn Sie anstelle von 150 Prozent nur 90 Prozent abliefern?

Job, Partnerschaft, Freizeit - alles muss perfekt sein. Bis zur Erschöpfung. Der Anspruch, jede Aufgabe 150-prozentig zu lösen, macht uns aber unglücklich und krank. Zeit, dass wir lernen, es auch mal gut sein zu lassen. Diese Tipps können dabei helfen.

Tipp 1

Überlegen Sie sich, was passieren würde, wenn Sie eine Aufgabe nicht perfekt, sondern lediglich gut lösen. Wer außer Ihnen würde den Unterschied merken? Ist er überhaupt so groß?

Tipp 2

Setzen Sie bei den Aufgaben, die Sie zu bewältigen haben, Prioritäten. Wo könnten Sie etwas einfach weglassen, um Ihren Aufwand zu minimieren?

Tipp 3

Lassen Sie sich von Ihrer Familie und von Freunden Feedback geben, in welchen Bereichen Sie zu Perfektionismus neigen und was Sie lockerer angehen könnten.

Tipp 4

Überlegen Sie sich bei dem, was Sie in Ihrer freien Zeit tun, ob Sie Ihren persönlichen Wünschen oder Bedürfnissen folgen. Oder ob Sie Ihre Maßstäbe von anderen übernommen haben und ob diese überhaupt zu Ihnen passen.

Tipp 5

Unter Stress neigen wir zu eingefahrenen Verhaltens und Denkmustern. Achtsamkeitsübungen helfen dabei, Abstand zu gewinnen. Bewährt hat sich #link;http://www.stern.de/gesundheit/forschung-in-der-roehre-der-wirkung-von-meditation-auf-der-spur-2080037.html;MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction)#.

Tipp 6

Wenn Sie abends Ihren Tag Revue passieren lassen, konzentrieren Sie sich auf das, was Sie geschafft haben, und nicht darauf, was Sie nicht erledigt haben.

Franziska Wolffheim
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