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Liveblog

Coronavirus-Pandemie: Mehr als 100.000 Coronavirus-Todesfälle weltweit

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weiter. Weltweit wurde der Erreger bei mehr als 1,6 Millionen Menschen nachgewiesen. In Deutschland sind 118.000 Menschen infiziert, mehr als 2600 sind gestorben. Alle Nachrichten zur Coronakrise im stern-Liveblog.

USA Corona-Tote

In den USA sind fast 20.000 Menschen am Coronavirus gestorben

AFP

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weiter an. Nach jüngsten Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurde bis zum Karfreitagmorgen bei 1.602.216 Menschen der neuartige Erreger nachgewiesen. 95.735 Personen sind nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben.

In Deutschland gibt es demnach 118.235 bestätigte Infektionen. Die Zahl der Toten wird mit 2607 beziffert.

Die Kontaktsperren und öffentlichen Einschränkungen im Kampf gegen das Virus werden in Deutschland noch mindestens bis zum 19. April gelten. Wie es danach weitergeht, ist offen.

Die wichtigsten Meldungen des Tages im Überblick:

  • Mehr als 100.000 Todesfälle weltweit (19.40 Uhr)
  • Großbritannien meldet fast 1000 Todesfälle an einem Tag (18.25 Uhr)
  • Verfassungsgericht: Gottesdienst-Verbot bleib bleibt Kraft (17.16 Uhr)
  • Studie bezweifelt Zahl der Neuinfektionen in Österreich (16.45 Uhr)
  • Spaniens Regierung empfiehlt Mundschutz in ÖPNV (16.19 Uhr)
  • Italien will Ausgangsverbote offenbar bis 3. Mai verlängern (10.45 Uhr)
  • Mehrheit der Deutschen würde Corona-App installieren (9.10 Uhr)
  • Alle Meldungen zum Thema finden Sie hier im stern-Special.

Coronavirus: Der Liveblog am 10. April

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Papst Franziskus hat die im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie gestorbenen Pflegekräfte mit Soldaten im Krieg verglichen. Die in Ausübung ihrer Tätigkeit gestorbenen "Ärzte, Pfleger, Pflegerinnen, Ordensschwestern und Priester" seien "gefallen wie Soldaten an der Front", sagte Franziskus am Freitag in einer Live-Sendung im italienischen Fernsehen. "Sie haben ihr Leben aus Liebe gegeben." Der Papst rief während einer Sondersendung zum Karfreitag beim Sender Rai1 an. Am frühen Abend feierte Franziskus das Passionsamt im menschenleeren Petersdom.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Die türkische Regierung hat wegen der Corona-Krise für dieses Wochenende ein Ausgangsverbot in 31 Städten verhängt. Das beinhaltete auch die größte Stadt des Landes, die Millionenmetropole Istanbul, wie Gouverneur Ali Yerlikaya am späten Freitagabend in einem Tweet bestätigte. Einem Tweet des Innenministeriums zufolge sind auch die Hauptstadt Ankara sowie die Großstädte Izmir und Antalya betroffen. Das Verbot gelte ab Mitternacht und bis Mitternacht in der Nacht zum Montag, hieß es in dem Tweet. Ob und inwieweit es Ausnahmen von dem angekündigten Ausgangsverbot gibt, war zunächst unklar.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Der Höhepunkt der Coronavirus-Krise ist in den USA nach Experteneinschätzung noch nicht erreicht. Fachleute aus der Regierungs-Arbeitsgruppe zur Corona-Pandemie sagten am Freitag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus, es gebe zwar ermutigende Zeichen, aber es sei längst nicht an der Zeit für eine Entwarnung. "Wir haben den Höhepunkt noch nicht erreicht", sagte die Koordinatorin der Corona- Arbeitsgruppe des Weißen Hauses, Deborah Birx. Die Bevölkerung habe sich die Richtlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte sehr zu Herzen genommen, und dies zeige Wirkung. Auch sei die Todesrate in den USA durch das Coronavirus mit Blick auf die Bevölkerungsgröße geringer als in vielen anderen Ländern. Man dürfe aber nicht nachlassen mit den Bemühungen.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Hollywoodstar Ben Affleck will in der Corona-Krise für einen guten Zweck zocken. Auf Instagram kündigte der Oscar-Preisträger (47, "Good Will Hunting", "Argo") am Freitag an, dass er mit anderen Promis am Samstag ein Online-Pokerturnier organisiert. Sämtliche Spenden und Einnahmen sollen der Organisation Feeding America zufließen, die Bedürftige in den USA mit Essen versorgt.

    "Schaut uns zu und macht mit", lud Affleck seine Fans in den sozialen Medien ein. Der Schauspieler und Regisseur verlinkte Kollegen und Künstler wie Bryan Cranston, Adam Levine, Cheryl Hines, Tobey Maguire, Jon Hamm und Jason Bateman als prominente Mitspieler. Laut "Deadline.com" sollen Zuschauer bei dem Livestream auch mit den Spielern plaudern können.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    US-Präsident Donald Trump will nach seiner Kritik an der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Coronavirus-Pandemie kommende Woche eine Ankündigung machen. Trump hatte der Organisation am Dienstag mit einem Stopp von Beitragszahlungen gedroht. Am Freitag sagte er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus, die USA zahlten der Organisation jährlich etwa 500 Millionen US-Dollar. "Und wir werden über dieses Thema nächste Woche reden. Wir werden eine Menge zu sagen haben. Wir werden es stoppen." Ob er schon eine Entscheidung getroffen hat, blieb unklar.

  • Tim Schulze
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    In Frankreich ist ein an Covid-19 erkranktes Kind auf der Intensivstation gestorben. Das Kind sei jünger als zehn Jahre gewesen, die Todesursache erscheine aber "vielfältig", sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Freitagabend. Die Zahl der Menschen, die in Krankenhäusern gestorben seien, ist innerhalb von 24 Stunden um 554 Fälle auf 8598 gestiegen. Hinzu kämen 433 weitere Fälle innerhalb eines Tages in Alters- und Pflegeheimen. Hier liegt die Gesamtzahl bei knapp 4600. Damit liegt die Zahl der Toten insgesamt bei knapp 13.200.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Im Kampf gegen das Coronavirus verschärft Europas größte Stadt Moskau die Maßnahmen. Die Mehrheit der Betriebe werde vorübergehend geschlossen, auch Baustellen mit Ausnahme von Klinik-Neubauten, kündigte Bürgermeister Sergej Sobjanin am Freitag an. Nur noch lebenswichtige Einrichtungen dürften arbeiten. "Wir stehen in den kommenden Tagen und Wochen vor schweren Prüfungen."

  • Tim Schulze
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    Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ist erneut durch Missachtung der Empfehlungen zur sozialen Distanz in der Corona-Krise aufgefallen. Der Sohn des rechten Staatschefs, Eduardo Bolsonaro, twitterte am Donnerstagabend (Ortszeit) ein Video von einem Besuch seines Vaters in einer Bäckerei in der Hauptstadt Brasília. Darauf ist zu sehen, wie der Präsident isst, trinkt und sich mit mehreren Menschen fotografieren lässt, die sich direkt neben ihn stellen. Manche der Personen tragen einen Mundschutz, Bolsonaro nicht.

  • Tim Schulze
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    Im US-Bundesstaat New York ist die Zahl der neu gemeldeten Coronavirus-Todesfälle im Vergleich zum Vortag leicht zurückgegangen. Wie Gouverneur Andrew Cuomo am Freitag sagte, starben binnen 24 Stunden 777 Menschen. Am Vortag waren es noch 799 gewesen. Die Gesamtzahl der Toten stieg auf 7844. Derweil entspannte sich die Lage an den Krankenhäusern leicht. So ging die Zahl der Menschen zurück, die auf die Intensivstation aufgenommen werden mussten, wie Cuomo sagte.

  • Tim Schulze
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    Weltweit ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf über 100.000 Fälle gestiegen. Die Zahl wird von der Johns-Hopkins-Universität aus den USA bestätigt. Sie zählt aktuell 100.376 Tote.

  • Tim Schulze
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    Als Dank an die zahlreichen Helfer in der Corona-Krise hat der US-Bundesstaat New York die Niagarafälle blau
    angestrahlt.
    Neben den Wasserfällen an der Grenze zu Kanada leuchteten auch eine Reihe von Gebäuden in dem Staat blau, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz am Freitag. New York ist mit Hunderten Toten pro Tag besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Tausende Angestellte nicht nur im medizinischen Bereich arbeiten dort täglich unter erhöhtem Risiko der Ansteckung durch das Virus, um Kranke zu behandeln oder die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten.

  • Tim Schulze
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    Papst Franziskus feiert am Samstag (21.00 Uhr) die Messe zur Osternacht im fast leeren Petersdom. Wegen der
    Corona-Pandemie ist die Basilika für die Öffentlichkeit gesperrt.
    Der Gottesdienst ist der erste Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten zur Auferstehung. Er wird im Internet live übertragen. Davor war der Karfreitag von dem Gedenken an Jesus' Tod bestimmt gewesen.

  • Tim Schulze
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    Weil sich die Kurve der Corona-Neuinfektionen in Italien stabilisiert, sinkt der Druck auf die Krankenhäuser. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen ist seit Tagen leicht rückläufig, wie der Zivilschutz am Freitag in Rom berichtete. Das ist eine gute Nachricht, denn die Lage in den überfüllten Hospitälern besonders in Norditalien ist ein kritischer Punkt in der Corona-Krise. Allerdings blieb die Zahl der Todesopfer mit 570 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden recht hoch.

  • Tim Schulze
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    Großbritannien hat erstmals mehr Todesfälle an einem einzigen Tag durch das Coronavirus verzeichnet als Italien. Die Zahl der Toten stieg bis Donnerstagabend um 980, wie der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Freitag mitteilte. Italien hatte an seinem bislang schlimmsten Tag am 27. März 969 Sterbefälle erfasst.

    Insgesamt liegt die Zahl der Opfer des Coronavirus in Großbritannien bei 8958 und damit noch weit hinter Italien, das bis Freitag mehr als 18 000 Todesopfer zählte. Dennoch deuten die stetig steigenden Todeszahlen darauf hin, dass Großbritannien den Höhepunkt der Pandemie noch lange nicht erreicht hat.

    Damit wächst auch die Sorge, dass der britische Gesundheitsdienst in die Knie gehen könnte. Dem NHS fehlt es an Beatmungsgeräten, Schutzkleidung und Personal. Die Bundeswehr reagierte inzwischen auf einen Hilferuf aus Großbritannien mit einer Zusage für 60 mobile Beatmungsgeräte. Diese sollten so schnell wie möglich an den Nato-Partner verschickt werden, hieß es am Donnerstag aus dem Verteidigungsministerium in Berlin.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    In Irland wird die wegen der Corona-Pandemie verhängte Ausgangssperre um gut drei Wochen verlängert. Die Maßnahme werde auf "Empfehlung von Experten" hin bis zum 5. Mai beibehalten, sagte Regierungschef Leo Varadkar am Freitag. Die Beschränkungen zeigten Wirkung und müssten fortgesetzt werden, auch wenn es für die Iren "schwierig" sei. "Wir dürfen nicht selbstgefällig werden", sagte Varadkar.

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