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Sex oder nie: Entschuldigen Sie die Störung

Gelegentliche Probleme beim Sex sind völlig normal -wer sie zu ernst nimmt, bahnt größeren Beschwerden den Weg. Und überhaupt: Männer sollten sich an Frauen ein Beispiel nehmen.

Von Ulrich Clement

Das hundertprozentige Funktionieren beim Sex ist die Variation, nicht das Normale

Das hundertprozentige Funktionieren beim Sex ist die Variation, nicht das Normale

Ein launiger Spruch unter Sexualtherapeuten lautet: Wenn man es sich bei der Nachfrage nach sexuellen Problemen seiner Patienten leicht machen wolle, dann könne man das mit einer knappen einsilbigen Frage tun. Sie lautet: "Klappt’s?" Jeder Patient wisse sofort, was gemeint sei – und habe es deshalb auch mit der Antwort leicht: "Ja" oder "Nein".

So einfach soll Sex sein? Wohl nicht. Der Spruch ist nicht nur zu kurz gegriffen, er hat einen Haken: Er bemisst die Qualität der sexuellen Befriedigung am sexuellen Funktionieren. Und diese enge Sicht kann zu Problemen führen.

Zu lebendigem Sex gehören Höhe- und Tiefpunkte

Wer seine eigenen Reaktionen ehrlich beschreibt, weiß, dass die Antwort auf das "Klappt’s?" lauten müsste: Manchmal ja, manchmal nein. Jeder Mann kennt Situationen, in denen sich nicht die gewünschte Erektion einstellt, oder sexuelle Begegnungen, in denen er schneller "fertig" war, als er wollte. Jede Frau weiß von sexuellen Vereinigungen, bei denen sie nicht zum Orgasmus kam, vielleicht noch nicht einmal erregt war. Das ist sexueller Alltag. Nicht das reibungslose hundertprozentige Funktionieren ist das Normale, sondern die Variation, die Abhängigkeit von der Situation, dem Partner, der Stimmung und der Lebensphase. Zu lebendigem Sex gehören die Höhepunkte ebenso wie die Tiefpunkte, das Ungewöhnliche wie das Alltägliche.

Wer die normale Variation aber als großes Problem sieht, hat gute Voraussetzungen, sich ein dauerhaftes Symptom zuzulegen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Versagensangst. Die Angst also, dass "es" nicht klappt. Wie bei Herrn M.: In einer Phase beruflicher Anspannung passiert es ihm zweimal, dass beim Geschlechtsverkehr seine Erektion nicht hält. Nichts Dramatisches. Aber Herr M. nimmt es tragisch. Er unterbricht den Verkehr und wendet sich enttäuscht von seiner Partnerin ab. Mit ihm stimmt etwas nicht, denkt er. Ob das erste Zeichen einer Impotenz sind? Beim nächsten Mal beobachtet er seine Erektion aufmerksam und mit einer gewissen Besorgnis - und wieder hat er eine Erektionsstörung. Jetzt hat er den Beweis. Und schnell ist er in einem Teufelskreis, in dem genau das passiert, was Herr M. befürchtet. Weil er es befürchtet.

Wenn aus Stolperern eine Störung wird

Der Mechanismus kann dazu führen, dass aus einem harmlosen Stolperer eine chronische Störung wird: Je mehr ich das Problem fürchte, desto mehr verstärke ich es.

Wie steige ich aus diesem Kreislauf aus? Das Problem sitzt im Kopf, und dort muss auch die Lösung ansetzen. Indem ich mir einen anderen Blick zulege, ein gelasseneres Verhältnis zu meinen sexuellen Reaktionen entwickle. Aufmerksamkeit für die Situation, die Beziehung, für ungünstige Bedingungen der sexuellen Begegnung. Ohne Leistungsdruck.

Frauen sind gelassener

Eine Studie mit britischen Patientinnen kam zu einem überraschenden Ergebnis: Experten schätzten ein, ob die Frauen eine sexuelle Störung hatten. Und die Frauen wurden gefragt, ob sie subjektiv ein Problem mit ihrer Sexualität hatten. Nur die Hälfte derjenigen, bei denen eine sexuelle Störung diagnostiziert wurde, empfand nach ihren eigenen Maßstäben ein Problem. Offenbar können viele Frauen sich eine gewisse Gelassenheit sexuellen Symptomen gegenüber zulegen.

Männern fällt das schwerer, weil sie sich mehr in sexueller Beweisnot fühlen. In puncto sexueller Achtsamkeit könnten sie etwas von den Frauen lernen. Wenn sie wollen.

VERNUFT -- grundsätzlich als KRIMINELL definiert ??
Kinder und Hartz4-Empfänger werden „zur Vernunft“ diszipliniert. Persönliches Fortkommen, ohne Stillstand, ist das, was man vorgibt. Zweifel seien unvernünftiges Verhalten; Widerspruch, krankhaftes. Rationales oder pragmatisches Verhalten wird nur der „Führung“ (also dem Regierungs- und Verwaltungsapparat) zugebilligt. Nirgends ist ein demokratische Verhalten hinsichtlich der „Führung“ definiert. Demokratie bedeutet: man gibt der gewählten Führung den Auftrag, dem Volk (exakt dem Wohl des Einzelnen) zu dienen. Statt dessen werden Gruppeninteressen vertreten, die ein starkes Veto einlegen oder die Richtung (eigene Vernunft) straffrei umsetzen dürfen. Was ist Vernunft ? Wir kennen nur „unsinnige“ Gruppeninteressen, wie a) den Bau eines Schutzwalles gegen Imperialisten b) den Bau eines weltbedeutenden Drehkreuz-Flughafens (als Abschreckung der Konkurrenz) c) die Einführung von Hartz4 (Motto: nur Billig-Arbeit macht reich) d) eine Mobilität, wo Jedem erlaubt wird so schnell zu fahren, wie er sich es finanziell leisten kann e) ein gewinnorientiertes Verhalten, das „Schwache“ (entgegen der Gesetzeslage) „übertölpelt und ausraubt“; 1) Menschen werden kaufsüchtig / spielsüchtig / sexsüchtig gemacht, mit staatlicher Förderung >> Vogelfreiheit 2) der Enkeltrick ist eine Ableitung des kapitalistischen Systems >> SUB-Randgruppe gegen SUB-SUB-Randgruppe Vernunft heißt ursprünglich: „den eigenen Trieben Einhalt zu gebieten -- Anderen Freiheiten zu geben !!“ (Antikes Rechtsmotto) „Vernunft heißt, Anderen Frieden zu gewähren und Selbst im Gegenzug zu beziehen“ (Biblisches Gemeinwohl ) Warum geht das nicht in einer DEUTSCHEN Demokratie ? Fehlt den Deutschen die Einsicht ? Fehlt den Deutschen ein demokratisches Verständnis ? .. oder sogar Beides ? Oder kann sich in Deutschland nur jemand (verhaltensgestörtes Egozentrisches) politisch an die Spitze setzen, der BEIDES eben gerade nicht praktiziert und umsetzt, gegen die Schwächeren „vernünftig Handelnden“ ???? ... ähnlich, wie das bei kriminellen Banden die Regel ist ? Ist kriminelle Egozentrik nicht die beste Vernunft ? ... Resumee: das sollten die Kinder und Hartz4-Empfänger angeleitet werden, solches ebenfalls umsetzen ? ... sich nicht manipulirren / ausnutzen zu lassen, um nicht in einer Endlosschleife einer Opferrolle zu verharren ?