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Podcast Winterspeck und Bauchfett: So entstehen sie erst gar nicht

Herbst und Winter sind die Monate, in denen die allermeisten ein paar Kilo zulegen. Die Fettpolster am Bauch wachsen besonders schnell. Dieses Problem kennen auch Läuferinnen und Läufer, aber man kann mit einfachen Mitteln vorbeugen.

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Natürlich kenne ich das Problem auch. Im Laufe des Herbst und des Winters merke ich schnell, wie meine Jeans plötzlich enger werden. Und es liegt sicher nicht daran, dass ich sie zu heiß gewaschen habe. Es ist der fiese Winterspeck, der für die neue Enge sorgt. Da kann ich mit noch so guten Vorsätzen in diese eher feuchte und kalte Jahreszeit starten. Ich habe vieles probiert - und bin zig Mal gescheitert. Also, keine Sorge, Sie sind mit dem Problem nicht allein.

Viele überschätzen, wie viele Kalorien man beim Laufen verbraucht 

Deswegen habe wir die neue Folge des Podcast "Sie läuft. Er rennt" genau diesem Thema gewidmet. Wo der Speck herkommt, der sich besonders gerne um unsere Hüften und Bauchnabel ablagert? Es scheinen mehrer Faktoren dafür verantwortlich zu sein. Natürlich essen viele besonders um die Feiertage im Dezember herum mehr Süßigkeiten. Damit steigt die Kalorienzufuhr. Gleichzeitig wird überschätzt, wie viel Kalorien Sport verbrennt. Das ist nämlich viel, viel weniger, als die meisten annehmen. Deswegen ereilt auch Läuferinnen und Läufer das Schicksal, dass ihnen Hosen und Kleider plötzlich nicht mehr passen. Wer viel trainiert, hat viel Hunger. Der Kalorienverbrauch beim Laufen lässt sich einfach berechnen. Danach verbraucht eine 70 Kilogramm schwere Läuferin auf zehn Kilometer etwa 700 Kilokalorien. Das ist weniger als eine Salamipizza zum Beispiel (über 800 Kilokalorien) liefert.

Der wichtigste Faktor, der für von zentraler Bedeutung für die Gewichtszunahme ist, ist, dass wir uns in den sogenannten "dunklen Monaten" wesentlich weniger bewegen – und so auch weniger Energie verbrauchen als in den Sommermonaten. Und der Körper, die überschüssige Energie für schlechte Zeiten eben am Bauch ablagert. Dort ist es schnell verfügbar, wenn es gebraucht werden sollte. Nur leben wir heute meist in Zeiten des Überflusses, und die Speicher werden schlichtweg nicht mehr geleert. Und damit wachsen überall die Bauchumfänge.

Immer mehr leiden an einer Fettleber

Das wird dann im wahrsten Sinne des Wortes zu einem wachsenden Problem. Das Bauchfett ist besonders ungesund, weil es ständig Botenstoffe produziert und in den Körper spült, die allerlei Entzündungen auslösen können. Und diese kleinen Feuer, die dann überall lodern sind wichtige Treiber für Krankheiten wie Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Diabetes Typ 2 und sogar Krebs. Ein wichtiger Indikator dafür wie weit das ungesunde Bauchfett inzwischen verbreitet ist, ist die Tatsache, dass immer mehr Menschen in Deutschland unter einer nicht durch Alkohol ausgelösten Fettleber leiden.

Was also tun? Wie kann man diesen Kreislauf durchbrechen? Und warum man auf keinem Fall eine Diät machen sollte, darum geht es in der neuen Folge von "Sie läuft. Er rennt." Hören Sie rein. Sie können uns auch Fragen, Kritik oder Anregungen per Mail schick: sielaeufterrennt@stern.de

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