Jair Bolsonaro

Artikel zu: Jair Bolsonaro

Ramagem (r.) mit Bolsonaro

Nach Putsch-Prozess geflohen: Brasiliens Ex-Geheimdienstchef in den USA festgenommen

Der wegen seiner Verwicklung in den Putschversuch in Brasilien verurteilte Ex-Geheimdienstchef Alexandre Ramagem ist in den USA festgenommen worden. Die US-Einwanderungsbehörde ICE habe einen flüchtigen Brasilianer in Gewahrsam genommen, der "wegen Bildung einer bewaffneten kriminellen Vereinigung, eines versuchten Staatsstreichs und versuchter gewaltsamer Aufhebung der Rechtsstaatlichkeit verurteilt wurde", teilte die brasilianische Bundespolizei am Montag mit. Aus Polizeikreisen wurde bestätigt, dass es sich um Ramagem handelt. Auf einer Liste der Festgenommenen auf der ICE-Website wird sein Name ebenfalls aufgeführt. 
Jair Bolsonaro im September 2025

Gericht gestattet vorübergehenden Hausarrest für Brasiliens inhaftierten Ex-Präsidenten Bolsonaro

Der brasilianische Oberste Gerichtshof hat einen Antrag des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro auf eine Umwandlung seiner Gefängnisstrafe in Hausarrest für einen begrenzten Zeitraum gestattet. "Ich genehmige einen vorübergehenden humanitären Hausarrest für einen Zeitraum von zunächst 90 Tagen", erklärte Richter Alexandre de Moraes am Dienstag laut Gerichtsunterlagen. Der verurteilte Ex-Präsident hatte bis vergangene Woche wegen Symptomen einer Lungenentzündung auf der Intensivstation gelegen.
Bolsonaro im September 2025

Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro verlässt nach Lungenentzündung Intensivstation

Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro hat nach einer Besserung der Symptome einer Lungenentzündung die Intensivstation verlassen. Nach einer Verbesserung der Infektionswerte sei ihr Ehemann in eine "Station für halbintensivmedizinische Versorgung" verlegt worden, teilte Bolsonaros Ehefrau Michelle am Montag im Onlinedienst Instagram mit. Bolsonaros Ärzte erklärten, seine Nierenfunktion habe sich weiter verbessert und er spreche gut auf die Antibiotika-Behandlung an.
Karnevalswagen mit Lula-Figur

Karneval in Rio: Sambaschule landet mit Lula-Hommage auf letztem Platz

Eine umstrittene Hommage an den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva ist beim traditionellen Karnevalswettbewerb der Sambaschulen in Rio de Janeiro auf dem letzten Platz gelandet. Die Schule Acadêmicos de Niterói, die mit ihrem Motto schon vor der Parade für heftige Diskussionen gesorgt hatte, stieg damit am Mittwoch in die zweite Liga der Sambaschulen ab.