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Binge reloaded "Switch reloaded" kommt in neuem Anzug

Michael Kessler soll auch bei "Binge reloaded" mit von der Partie sein.
Michael Kessler soll auch bei "Binge reloaded" mit von der Partie sein.
© imago images/Future Image
Aus "Switch reloaded" wird "Binge reloaded": Amazon Prime wird die bekannte Comedyshow in einem neuen Gewand auf die Bildschirme bringen.

Ein beliebtes Comedy-Format kehrt zurück auf die Bildschirme: Wie das Medienmagazin "DWDL" meldet, wird "Switch" in einem neuen Gewand und auf einem neuen Kanal in Kürze wieder zu sehen sein. Der Geschäftsführer Prime Video in Deutschland, Christoph Schneider, bestätigte dort im Interview, dass die mehrfach prämierte, ehemalige ProSieben-Show unter dem Namen "Binge reloaded" auf dem Streamingportal neu aufgelegt werden wird. Aus dem alten Cast seien Ur-Gestein Michael Kessler (53) und Martin Klempnow (46) wieder mit an Bord.

Neu im Team sind demnach die Comedians und Schauspieler Tahnee Schaffarczyk (28), Antonia von Romatowski (44), Joyce Ilg (36), Jan van Weyde (41), Paul Sedlmeir (39) und Christian Schiffer (41). Die Ur-Version "Switch - TV gnadenlos parodiert!" lief von 1997 bis 2000 auf ProSieben und etablierte sich als eine der erfolgreichsten Sketchshows im deutschen Fernsehen. Nach einer längeren Pause legte der Sender mit "Switch reloaded" ab 2007 nach und produzierte bis ins Jahr 2012 mehr als 100 Folgen.

Aus switchen wird bingen

Zahlreiche bis heute bekannte TV-Persönlichkeiten spielten sich auch dank den "Switch"-Formaten in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Darunter auch der bereits genannte Michael Kessler, aber auch Annette Frier (46), Max Giermann (44), Martina Hill (46) oder auch Bernhard Hoëcker (50). Das Konzept war dabei so simpel wie genial: In kurzen Sketchen wurden detailgetreue Parodien tatsächlich existierender Fernsehsendungen gezeigt. Der Zuschauer bekam dabei das Gefühl vermittelt, selbst zwischen den einzelnen Sendern hin- und herzuschalten, eben zu "switchen".

In der erneuten Neuauflage wird aus dem "switchen" nun allerdings "bingen". Laut Schneider werden die Parodien auch auf Streamingproduktionen ausgeweitet, es werden also nicht nur klassische TV-Sendungen veräppelt. Ob auch Formate des Amazon-Konkurrenten Netflix satirisch bearbeitet werden, ließ Schneider noch offen. "Binge reloaded" soll bereits Ende des Jahres starten.

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