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Buchmesse Leipzig: Das Buch der Zukunft und ein Preis für David Wagner

Wie sieht das Buch der Zukunft aus? Auf der Leipziger Buchmesse sucht die Branche Antworten. Der Buchmessepreis geht an David Wagner für "Leben".

Die Buchbranche sucht im digitalen Zeitalter verstärkt nach Wegen zum Buch der Zukunft. Dass dieses anders geschrieben und verkauft wird als bisher, wurde zum Auftakt der Leipziger Buchmesse (14.-17. März) am Donnerstag klar: E-Books erobern Marktanteile, Selfpublishing und Crowdfunding lauten die Schlagworte. Die Branche will sich vom Wandel aber nicht überrollen lassen und setzt gegen die Dominanz des Internetriesen Amazon weiterhin auch auf den Erhalt der kleinen Buchhandlung um die Ecke.

Am ersten Messetag wurde zudem der Preis der Leipziger Buchmesse vergeben. In der Kategorie Belletristik setzte sich David Wagner durch mit seinem autobiografisch gefärbten Werk "Leben" über einen chronisch kranken Mann, den nur eine Transplantation retten kann. Wagner dankte der Jury mit anrührenden Worten: "Wer schon etwas über das Buch gehört hat, weiß, dass ich den eigentlichen Preis schon lange erhalten habe - und deshalb hier stehen kann."

In der Kategorie Sachbuch/Essayistik wurde Helmut Böttiger geehrt für sein Werk über "Die Gruppe 47". Außerdem wurde die Übersetzerin Eva Hesse ausgezeichnet. Der Preis der Leipziger Buchmesse ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert.

Positive Seiten des Online-Verkaufs

Eine Umfrage der Nachrichtenagentur DPA auf der Messe ergab, dass die Verlage den Buchvertrieb über Amazon zwar für ein wichtiges Standbein halten, eine Monopolstellung des Riesen aber verhindern wollen. "Es ist absurd, dass die meisten Verlage Amazon exorbitant hohe Rabatte einräumen, dieser Anbieter den Verlagen aber die Autoren abziehen und die Buchpreisbindung knacken will", sagte etwa Vertriebsleiter Reinhold Joppich vom Verlag Kiepenheuer & Witsch. "Das ist fast masochistisch." Ein genereller Boykott sei aber nicht die richtige Antwort. "Die Verlage sollten sich solidarisch zusammentun, um faire Konditionen auszuhandeln."

Bernd Weidmann, der im Börsenverein des Deutschen Buchhandels lange die kleinen Verlage vertreten hatte, verwies auf die positiven Seiten des Online-Verkaufs. "Das Internet ist eine soziale Plattform: Da wird das Buch aus einem kleinen Haus völlig gleichberechtigt mit dem Titel eines großen Players gezeigt. Das ist in der stationären Buchhandlung nicht unbedingt so."

Auch andere Verlage wie etwa Aufbau, DTV und Droemer Knaur arbeiten gern mit Amazon zusammen. "Wir versuchen aber, den stationären Buchhandel zu stärken, wo wir können", sagt Marcus Thie, der beim Berliner Aufbau Verlag für das E-Publishing zuständig ist. "Eine Marktmacht würde gefährlich, wenn sie die Spielregeln diktieren könnte." Rudolf Frankl von DTV betonte, die Präsenz der Buchhandlung bleibe unverzichtbar, weil erst die direkte Begegnung mit dem Buch die Neugier des Lesers wecke.

2069 Aussteller aus 43 Ländern

Der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gottfried Honnefelder hatte die Debatte angestoßen, als er bei der offiziellen Eröffnung der Buchmesse am Mittwochabend vor einer "Monopolisierung der Buchkultur" durch einen großen Online-Händler warnte. Die Buchmesse hat in Leipzig den Themenschwerpunkt autoren@leipzig zum zweiten Mal aufgelegt und sogar ausgebaut. Mehr als 60 Veranstaltungen zu Themen wie E-Books und Selfpublishing werden angeboten.

Bei der Messe präsentieren sich bis zum Sonntag nach Veranstalterangaben 2069 Aussteller aus 43 Ländern. Sie zeigen mehr als 100.000 Titel, darunter 20.000 Neuerscheinungen. Zahlreiche Autoren stellten ihre neuen Werke vor, darunter prominente Schauspieler wie Heiner Lauterbach und Andrea Sawatzki.

Weitere Programmschwerpunkte der Leipziger Buchmesse sind Literatur aus Polen, der Ukraine und Weißrussland sowie der Bereich der Kinder- und Jugendbücher. Parallel zur Messe findet Europas größtes Lesefestival "Leipzig liest" statt. Insgesamt rechnen die Veranstalter bis Sonntag mit rund 160.000 Besuchern.

Nada Weigelt, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(