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Comiczeichner Albert Uderzo: Asterix und Obelix kämpfen weiter

Auch wenn ihr Schöpfner und Zeichner Uderzo den Stift abgibt: Asterix, Obelix und die anderen Gallier werden weiterleben und Widerstand gegen die Römer leisten. Der französische Comiczeichner kündigte für 2012 eine neue Geschichte aus der Feder eines neuen Zeichners an.

Die Abenteuer der gallischen Freunde Asterix und Obelix sollen auch weitergehen, wenn der französische Zeichner Albert Uderzo einmal nicht mehr ist. Uderzo teilte am Montag bei einer Verlagsveranstaltung mit, dass er einen Nachfolger für sich gefunden habe - wer dies ist, wollte der 84-Jährige nicht verraten. Dem "Figaro" zufolge arbeitet der neue Zeichner aber schon an einem Band, der Ende 2012 erscheint.

"Mir ist klargeworden, dass die Figur von Asterix ihren Autoren, aber auch ihren Lesern gehört", sagte Uderzo bei der Veranstaltung, mit der sein Verlag 350 Millionen verkaufte Exemplare der Comics feierte. "Ich wünsche mir, dass diese Beständigkeit noch Generationen und Generationen andauert." Ein neues Album werde hoffentlich Ende des nächsten Jahres auf den Markt kommen, sagte der Franzose, der den gewieften kleinen Gallier und dessen dicken und übernatürlich starken Freund Obelix zusammen mit dem Texter René Goscinny 1959 erfunden hatte.

Sein Nachfolger sei ein Zeichner, der die Arbeit an Asterix "seit langem" verfolge, sagte Uderzo im französischen Radiosender RTL. Die Tageszeitung "Le Figaro" berichtete, es handele sich um den französischen Comiczeichner Jean-Yves Ferri, der seit Jahren an Uderzos Studio beteiligt sei. Ferri arbeite zusammen mit weiteren Zeichnern bereits am nächsten Band.

Uderzo führt die Comicreihe seit dem Tod seines Partners vor mehr als dreißig Jahre alleine weiter - mittlerweile gibt es 33 Asterix-Bände, die Abenteuer wurden in rund hundert Sprachen und Dialekte übersetzt.

roh/AFP / AFP
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