Funny van Dannen "Neues von Gott" und andere Geschichten


Funny van Dannen ist Liedermacher, Maler und Autor. Drei seiner skurrilen Geschichten hat der Künstler stern.de zur Verfügung gestellt.

Gott gründet eine Familie, aber natürlich nicht so, wie normale Leute das tun. Kevin absolviert in den ersten neun Monaten seines Lebens ein sogenanntes Uterus-Studium. Ein Staubsauger fliegt um die halbe Welt, um eine Staubsaugerin kennen zu lernen. Gelbe Astern lachen den Herbst aus. Fünf Freunde wollen Formel 1 Grand Prix fahren, haben aber keine passenden Autos. Im Haus hinter dem Tannenwäldchen geht's mal wieder unerfreulich zu. Eines Tages ruft der Bundeskanzler an und will im Garten zelten. Sabrina erklärt, dass sie an gesellschaftlichen Diskussionen überhaupt nicht mehr teilnehmen wolle, weil ihr die Gesellschaft zu doof sei. Funny van Dannen erzählt in seinem Buch "Neues von Gott" wunderbar heitere Geschichten. Drei davon - "Neues von Gott", "Dienstagsclub" und "Mein liebstes Hobby" - hat der Künstler stern.de zur Verfügung gestellt.

Neues von Gott

Gott hatte eine Familie gegründet, aber natürlich nicht so, wie normale Leute das tun. Er hatte sich eine alleinerziehende Mutter mit ihrem einjährigen Kind und einen ihr völlig unbekannten Mann geschnappt und sie in einen Geräteschuppen gesperrt. Was soll das werden?, fragte die junge Frau, sie hieß Conchita. Sie war eine echte Deutsche, deren Eltern sie in Mexiko gezeugt hatten. Eine richtige Familie, sagte Gott. Dein Kind braucht einen Vater, da hast du einen! Conchita sah den arbeitslosen Schaufenstergestalter Roland P. abschätzig an. Du hast sie wohl nicht alle, mir so einen alten Sack anzubieten. Heh, heh!, rief Roland P. Mein Sack ist noch ganz schön knackig! Er wollte schon die Hose öffnen, da sagte Gott: Lass stecken, Roland. Wir glauben dir auch so! Ich nicht!, rief Conchita, und Gott runzelte besorgt das ganze Gesicht. Mein Kind! Warum so misstrauisch? Hat die freie Marktwirtschaft deine Gefühle so verdorben, dass du einem ehrlichen Mann keinen Glauben schenkst? Ich hab nichts zu verschenken, erwiderte Conchita. Lass uns sofort hier raus!

Nein, sagte Gott. Hör mir doch erst mal zu. Ich habe mit deinem Kind große Dinge vor. Es soll einmal die Welt verändern. Es soll die ganze Scheiße tüchtig aufmischen und den alten Werten wieder zu ihrem Recht verhelfen. Alte Werte?, fragte Roland. Was meinst du denn damit? Hauptsächlich Nettigkeit, sprach Gott. Freundlichkeit und Höflichkeit und Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Treue die ganzen alten Werte halt!

Auch Fleiß und Zucht und Ordnung?, fragte Roland. Warum fragst du?, wollte Gott wissen. Ich war immer fleißig, sagte Roland. Ich war auch immer ordentlich. Ich war auch für die Todesstrafe. Aber jetzt bin ich mit 45 arbeitslos. Ist das gerecht? Gott schüttelte den Kopf. Du darfst Äpfel nicht mit Birnen vergleichen! Komm mir jetzt nicht mit Obst!, rief Roland. Sag klipp und klar, worum es geht, sonst schlag ich alles kurz und klein! Gott runzelte den ganzen Kopf. Warum so aggressiv? Hat dich die soziale Marktwirtschaft so gewaltbereit gemacht, dass du es wagst, deinem eigenen Gott Forderungen zu stellen? Du bist doch CDU, oder?

Roland nickte vehement. Vergib mir, Herr! Diese ganzen ABM-Programme haben mich mürbe gemacht, ich kann nicht mehr. Sag ich doch!, rief die genervte Conchita. Er ist ein alter, deprimierter Sack! Lass uns sofort hier raus! Was soll das überhaupt in diesem Stall? Hast du kein Hotelzimmer gekriegt?

Gott lachte. Ach was, Hotel! Ihr sollt ganz klein anfangen! Alles Gute kommt von unten! Auch die letzten Habenichtse sollen sich einmal mit deinem Kind identifizieren können. Geschichte wiederholt sich nicht!, warf Roland ein. Der Erfolg mit Jesus lässt sich nicht so einfach wiederholen. Wir leben in anderen Zeiten! Erfolg?, fragte Gott. Was meinst du mit Erfolg? Diese alten Homos, die gegen Verhütung sind? Diese Märchen von Himmel und Hölle? Hör mir auf mit Jesus! Lässt sich ans Kreuz nageln und macht einen auf Popstar, das war nicht abgemacht! Er sollte was Vernünftiges lernen und die Wahrheit sagen, bis ins hohe Alter. Stattdessen zieht er rum wie David Copperfield und lässt sich von Huren aushalten. Der ist für mich gestorben! Für uns alle, sagte Roland. Von mir aus, sagte Gott. Das ist schon lange her.

Conchita versuchte die Tür zu öffnen. Vergiss es, brummte Gott. Die Tür bleibt zu! Und draußen hab ich zusätzlich zwei libanesische Türsteher posiert, so Fetzen! Er breitete die Arme aus. Früher hattest du noch Engel, stänkerte Conchita. Ach, nenn sie wie du willst!, rief Gott. Also, was ist? Conchita schüttelte den Kopf. Es ist ein Mädchen, Alter! Mein Baby ist ein Mädchen!

Weiß ich, sagte Gott. Wer hat was gegen Mädchen? Conchita überlegte. Nicht diesen Stall! Nicht diesen Kerl! Ich will Nico Schwanz aus Apolda und eine Villa am Kleinen Wannsee! Armut vertrag ich nicht. Ich überleg’s mir, sagte Gott. Er öffnete die Tür. Die Libanesen waren weg. Er rief ein Taxi für Conchita und ihr Kind und lud Roland noch auf einen Drink ein. Sie fuhren in die Junge Liebe und tranken bis zum nächsten Morgen.

Wie bist du eigentlich auf mich gekommen?, fragte Roland. Genanalyse, sagte Gott. Ihr zwei seid das perfekte Paar. Sie waren die letzten Gäste. Als Roland nach Hause kam, saß seine Frau in der Küche. Was hast du so lange gemacht? Roland sagte: Mit Gott gesoffen. Die ganze Nacht? Die ganze Nacht! Und, wie war’s? Er hat alles bezahlt.

Dienstagsclub

Wir hatten ewig lang über den Einsatz von Bodentruppen im Kosovo gesprochen, und Arno hatte Ingrid eine gescheuert, weil sie dauernd Hodentruppen sagte. Das Thema ist zu ernst!, schrie Arno. Da macht man keine Witze.

Das fanden alle, und ich glaube, Ingrid eigentlich auch, aber sie ist zwanghaft witzig und muss aus jeder sich bietenden Gelegenheit Kapital schlagen. Dabei hat sie ein hübsches Gesicht und einen schönen Busen, sie hätte so was gar nicht nötig. Es ging andaurnd hin und her. Schon dachte man:Ja, Bodentruppen! Dann kam aus irgendeiner Ecke wieder ein Argument dagegen. Dann dachte man:Nee, doch nicht, bloß keine Bodentruppen. Nicht für die! So ging das dauernd hin und her, und schließlich schlug Yvonne mit der Faust auuf den Tisch und rief: Schluss jetzt!Auf uns hört ja sowieso keiner! Alle nickten, denn Yvonne war schon mal als fette Sau und als süße Dicke bei Hans Meiser gewesen. Sie hatte viel Respekt gesammelt, weil sie kein bisschen aufgeregt oder nervös gewesen war, sondern richtig gut.

Ihren neuen Mann Ernst dagegen fanden die meisten, sagen wir mal, komisch, denn er ist das genaue Gegenteil von Yvonne:So was von medienscheu! Der lässt sich ja nicht mal knipsen! Er hat mal ein Buch über Indianer gelesen. Die ließen sich ja auch nur ungern fotografieren, weil sie glaubten, der Fotograf wollte ihre Seele stehlen. Ernst hatte sich diese verquere Meinung von Primitiven zu eigen gemacht, ich nehme an, aus Wichtigtuerei, und nervt uns damit auf allen Ausflügen. Am Drachenfels wär er dabei fast abgestürzt, als er panisch zur Seite sprang und über eine zierliche Japanerin fiel, die auf einem Mäuerchen saß und Sushi-Pralinen lutschte. Beide rutschten den Abhang hinab, und hätte sich der Schlüpfer der Asiatin, die zum Glück einen Lackmini trug, nicht in einer Krüppelkiefer verfangen, es hätte böse enden können.

Yvonne schlug also mit der Faust auf den Tisch und hatte Recht. Der Abend war schon fortgeschritten. Wir hörten auf, über den Bodenkrieg zu spekulieren, und hatten von dem ganzen Pro und Contra auch schon schwere Zungen, doch richtig lallen tat nur Karl. Er lallte was von Nordpol. Was lallt er denn?, fragten wir Klara, seine Frau. Sie wusste es erst auch nicht und musste sich richtig konzentrieren, aber dann konnte sie sich an eine Sendung über Grönland erinnern, die beide vor einigen Tagen angeschaut hatten.

Das meint er sehr wahrscheinlich, sagte Klara. Furchtbar, so ein karges Dasein! Wenn der Ernährer einer Familie bei einem Jagdunfall im alten Grönland starb, hat ein Verwandter die Familie getötet, weil niemand sie durchfüttern konnte. Karl lallte wieder was. Peary, sagte Klara, er meint Peary, diesen Mistkerl. Der hat den Nordpol entdeckt und die Eskimos gevögelt. Normal!, fanden alle. Alle Entdecker haben die Ureinwohner gevögelt, sagte Arno. Das war ja wohl das Mindeste. Kolumbus nicht, sagte ich. Der war anders. Glaubst du, weil er nur ein Ei hatte, war er sympathischer?, fragte Ingrid.

Ein Ei? Du verwechselst ihn mit Adolf!, sagte Arno. Heißt es das Ei des Adolf oder das Ei des Kolumbus?, lachte Ingrid und zog ein Fläschchen Spalt-Flüssig aus ihrer Handtasche. Sie hatte Kopfschmerzen. Das kommt von deiner krampfhaften Witzigkeit!, rief Ernst. Da musst du mal was machen. Ingrid nahm ein gutes Schlückchen und spülte mit Genever nach. Ach Quatsch, das hab ich seit dem Schleudertrauma. Nordpol, lallte Karl.

Ist ja gut, sagte Marga. Der ist ja schon entdeckt. Der Südpol auch, sagte Ingrid. Nur der Westpol, rief Andy, der ist noch immer nicht – Der Ostpol auch nicht, unterbrach ihn Sven. Nee, beide nicht entdeckt und nicht erobert, fasste Schorsch zusammen. Das muss man sich mal vorstellen:Wir leben im Jahr 2004, und zwei der wichtigsten Polen sind immer noch unentdeckt!

Pole, sagte ich. Es heißt Pole. Wieso denn?, fragte Schorsch. Die Mehrzahl von Pol heißt Pole, sagte ich, und die Mehrzahl von Pole Polen. Es heißt ja auch:der ruhende Pol. Und nicht: der ruhende Pole. Aber der Papst ist Pole, sagte Schorsch, nur um zu widersprechen.

Du hörst mir gar nicht zu!, fuhr ich ihn an. so kommen wir nicht weiter. Wenn wir einen Pol entdecken wollen, müssen wir uns wenigstens in groben Zügen einig sein. Polen ist ja schon entdeckt. Westpolen und Ostpolen auch, sagte Schorsch. Ich nickte. Das ist ja auch kein Widerspruch. Schorsch stand auf und ging zur Wand, und er ging ganz nah ran.

Was machst du?, fragte Silke. Ich schau mir mal die Tapete an, sagte Schorsch. Spinnst du?, rief Ernst. Das ist doch eine ganz normale Raufasertapete. Die hängt schon ewig da. Ingrid betastete die Wand. Was heißt das eigentlich:Raufaser?, fragte sie. Das kann doch alles sein!Diese komischen Körner – das könnte doch auch irgendeine Scheiße sein. Wo kommt das Zeug denn her? Aus Erfurt, sagte Maik. Raufaser kommt aus Erfurt, schon immer.

Erfurt, sagte Jennifer, das lag doch in der DDR? Alle nickten. Das kann doch sein, dass die ihre Scheiße getrocknet haben und dann geschreddert und dann auf Papier gepappt! Hör auf, bat Sven, das ist ja ekelhaft! Aber die DDR war ein menschenverachtendes System, sagte Jennifer. Die haben Menschen bespitzelt und mit Röntgenstrahlen verseucht, sogar die eigenen. Denen trau ich alles zu!

Das geht zu weit, Jenny, sagte Maik. Du bist geschmacklos! Das war doch alles schlimm genug. Was hätten die denn davon gehabt, wenn ihre Scheiße hier bei uns an der Wand hängt? Devisen, sagte Jenny. Dann kratz doch mal was ab, rief Maik, dann siehst du, dass du Scheiße redest! Jennifer zeigte ihm den Vogel. Die Ostkacke von der Wand kratzen?Du bist ja krank!

Maik sprang auf und ging zur Wand. Yvonne hielt ihn zurück. Sie schob ihn in den Sessel, und alle spürten, dass der Abend irgendwie durchs Ziel gegangen war. Wir holten unsere Mäntel und sagten:Also dann, bis nächste Woche! Auf dem Heimweg ging ich wie üblich ein Stück mit Karl und Klara. wir hatten ja die gleiche Richtung. Wir nahmen Karl in unsere Mitte, und Klara meinte, das schönste Wort mit Pol sei Pole-Position. Das fand ich auch, und das tat gut, denn wenn ich nach was süchtig bin, dann nach Harmonie.

Mein liebstes Hobby

Manchmal, wenn ich Zeit habe, nehme ich herzzerreißende Lieder auf meinen Kassettenrekorder auf. Es sind Lieder, die ich selbst singe und die im Augenblick des Singens erst entstehen, also keine vorkomponierten Sachen. Die zumeist englischenTexte ergeben sich spontan von Wort zu Wort und handeln von Banditen, denen übel mitgespielt wurde, oder von schönen Frauen aus ganz Europa. Sie können aber auch völlig sinnlos sein, wirr und unstrukturiert, das ist egal, Hauptsache, sie sind herzzerreißend!

Die Kinder schließen dann die Küchentür (ich singe meistens in der Küche), damit sie ungestört VIVA & MTV gucken können, und mir ist das ganz recht, weil klar wird: Hier ist die Welt der Popmusik zu Ende! Hier hört der Mainstream auf! Auch meine Frau verlässt dann oft die Wohnung mit dem Kleinsten, sei es zum Spazierengehen, sei es, weil ihr einfällt, dass wir einen neuen Korkenzieher brauchen. Ich singe ohne Instrument, das wäre viel zu starr, ich meine jetzt rein körperlich wie kann ich mich denn frei bewegen mit einer Gitarre um den Hals, die würgt den Nacken und zieht den ganzen Oberkörper runter, wenn man empfindsam ist. Klaviere sind noch schlimmer. Sie sind durch ihr schieres Gewicht so unerträglich statisch, da könnte ich mir gleich ein Auto an die Zunge binden, mir geht es ja um Freiheit, um Ungebundenheit, Erlösung usw. Die Seele soll sich ganz entfalten!

Ein Maler namens Wolfgang Schulze hat gesagt, der Mensch kann nur im Liegen wirklich kreativ sein, das hört sich klasse an. Aber ich glaube, man sollte den Erdanziehungskräften weniger Angriffsfläche bieten, also ich stehe lieber. Hört sich an wie Canto Jondo, sagte mal ein tschechischer Gitarrist zu mir. Er hieß Jiri, und er war betrunken. Er trommelte mit den Fingern auf dem Küchentisch herum. Ich sagte: Jiri, es macht mir nichts aus, vor Publikum zu singen, aber es muss absolut still sein. Fremde Rhythmen kann ich nicht gebrauchen!

Ich holte ihm ein neues Bier aus dem Kühlschrank und gab ihm ein Buch mit Reproduktionen hyperrealistischer amerikanischer Gemälde, da war er eine Weile ruhig. Von wegen Canto Jondo – da hatte er schon Recht! Aber nur weil ich einen traurigen Tag erwischt hatte, und an traurigen Tagen klingt mein Gesang sehr leidend, das mag ich eher nicht. Herzzerreißend ja todtraurig nein! Außerdem möchte ich nicht als Ethno Depp dastehen. Es gibt genügend Pflaumen, die das Weltkulturerbe aus Einfallslosigkeit plündern, ich hasse dieses Tangopack, diese Bauchtanzratten und japanischen Jodelkröten und deutschen Rastarudis. Ich kann mich doch nicht hinstellen und einen auf Flamenco machen! Bin ich aus Malaga? Bin ich Zigeuner? Ich seh das aber nicht so eng, wie’s sich jetzt anhört, denn zum Singen ziehe ich immer einen Poncho an, den mir eine chilenische Freundin mal gestrickt hat, als sie im Berliner Winter unter Depressionen litt. Er ist halb altrosa, halb ocker violett. Ich brauche ihn, um Wärme zu entwickeln und auch um meine Aura vor bestimmten Vibrationen abzuschotten, die auf der nördlichen Halbkugel leider häufig auftreten. Sie schaden dem nötigen Selbstbewusstsein und machen es, erst recht bei Vollmond, unmöglich, die Stimme zu erheben. Ausgelöst werden solche ätzenden Einflüsse durch Sprüche wie: Der kann ja gar nicht singen, oder: Sonst isser ja ganz nett. Dagegen hilft der Poncho, und wie gesagt: Am besten klingen meine Lieder, wenn sie die Waage halten zwischen Fröhlichkeit und Schwermut, Lust und Schmerz. Zwischen Schwachsinn und Starkstrom hat meine Frau einmal gesagt, aber da war ich so betrunken, dass ich mich setzen musste, und im Sitzen nehme ich grundsätzlich keine Lieder auf, das hört sich echt gequetscht an wie Grönemeyer und Naidoo zusammen, das muss man ja nicht konservieren.

Ich habe auch noch andere Hobbies, aber das Singen ist mein liebstes. Ich stell mir immer vor, wenn ich mal alt bin, dann sitz ich irgendwo im Grünen unter einem Holunderbusch wie mein Großvater. Der knallte Amseln und Stare ab, die seine Kirschen stahlen. Ich würde den Vögeln meine Lieder vorspielen, um mich endlich für all die unvergesslichen Stimmen aller Frühlinge und Sommer zu revanchieren, die ich erleben durfte, und wenn dann irgendeine Nachbarin vorbeischaut und mich fragt: Sagen Sie mal, sind Sie eigentlich vom Free Jazz beeinflusst?, dann werde ich präzise antworten: Beeinflusst schon, aber ursprünglich komme ich vom Beten.


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